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Vorab eine kleine Anmerkung: Natürlich hätte
ich überall Thumbnails für die Bilder einbauen können.
Mittlerweile sind das aber doch eine Reihe geworden (immer mehr
Leute auf dem Platz haben digitale Kameras ;-) und so überlasse
ich lieber jedem Leser selbst die Entscheidung, was er/sie anschauen
möchte. Aus gegebenem Anlass: Die Weiterverwendung von Bildern von Springern ist ausdrücklich nur mit meiner Zustimmung gestattet! Siehe auch den Copyright-Vermerk. |
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Summe 2001 bis Ende 2004: 394 Sprünge |
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[Jan] [Feb] [März] [Apr] [Mai] [Jun] [Jul] [Aug] [Sep] [Okt] [Nov] [Dez] |
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Aus gegebenem Anlass: Die Weiterverwendung von Bildern von Springern ist ausdrücklich nur mit meiner Zustimmung gestattet! Siehe auch den Copyright-Vermerk. |
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Sprung: --- |
Daten: --- |
Nachtrag:
Nach dem Unfall am 11.8.2003 und der Entwicklung in den ersten drei
Monaten danach, dachte ich ja, dass ich nie wieder springen kann.
Aber dank der hervorragenden Leistungen von Prof.
Winckler am Uniklinikum Magdeburg, ging es steil bergauf; kontinuierlich
fortgesetzt durch die super Betreuung durch Heiko
Siegmund vom Team Achs-Albrecht-Physiotherapie
Gera. |
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Sprung: --- |
Daten: --- |
Mittlerweile ist die Behandlung seit knapp einem
Monat abgeschlossen, doch ich werde bis zu den Wiedersehens-Treffen
mit den beiden Ärzten und Heiko auf dem Flugplatz Gera
fleißig trainieren; nicht nur die Kraft, auch Reaktionen,
Symmetrie und Ausgleich dessen, was trotz alledem an kleineren Einschränkungen
zurückbleiben wird. Aber das werden wir erst Ende 2004 so richtig
einschätzen können - mal sehen, ob es hier noch weiterhin
so schöne Fortschritte gibt. |
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28.03. |
Vorspann |
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Das dicke LECHZen hat sich gelohnt. Nachdem ich am Vortag das (für die Saison) soweit ganz gute Wetter auf einem sich wie zäher Sirup dahinziehendem Nominierungsparteitag für die bevorstehende Kommunalwahl verwarten musste, und die Wettervorhersage zunächst Regen für den Sonntag prophezeite, war schon am Morgen schönes Wetter. Wie der Deibel will, sind wir trotz Sommerzeitumstellung beizeiten wach und nach Frühstück und Wohnungssaubermachen gehts kurz vor 10 Uhr auf den Platz. Dort erstmal alles an Papierkram... bis auf den Reservepacktermin, denn mein Gurtzeug ist noch nicht angekommen. Da scheinen eine Menge Leute noch Teardrops bestellt zu haben, bevor die Preise hochgegangen sind :'-) Chris sucht mir aber ein schönes Leihgurtzeug aus: Ein Teardrop mit nem 190er Quadra VTec drin. Naja. Also erstmal richtig warmmachen und dehnen und vor allem dick anmummeln, denn die Temperatur ist nicht weit überm Gefrierpunkt. Mittlerweile ist klar, dass der erste Sprung mit Jupp rausgehen wird, einem der beiden Geschäftsführer der Aero und so ganz nebenbei einer der besten AFF-Lehrer mit irgendwas über 6000 Sprüngen :-))) Zunächst begrüße ich eine Reihe alter Bekannter, z.B. Vize und Beerchen oder auch neue Leute wie Nicole, die jetzt das Manifest betreut. |
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Sprung: 260 |
Daten:
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Kurz vor 11 Uhr gehts dann gebrieft hoch und meine Aufregung hält sich in Grenzen: Alles wird gut! Der Exit ist etwas bizarr, den Fahrtwind hatte ich in der Floaterposition etwas schwächer in Erinnerung, aber nach einem frisbeeähnlichen Kurbler liege ich auf dem Bauch und schaue, wo Jupp ist: Da isser ja auch schon. Irgendwie drehts ein wenig, die rechte Schulter zu hoch (und ich hatte erwartet, dass die zu niedrig sein würde :-) Nach der ersten Aufregung bekomme ich das soweit hin, achte auf Jupps Zeichen... Beine lang, besser durchdrücken, dann gehts besser und ich führe stolz zwei 360°-Drehungen nach links und eine nach rechts durch. Bei 2000m kommt Jupp an meine rechte Seite; ich hatte den abgesprochenen Scheingriff vergessen. Brav winke ich bei 1400m ab und ziehe bei etwas über 1300m und schaue während des butterweichen Öffnungsvorgangs fasziniert zu, wie Jupp in die Tiefe zischt. Fast gleichzeitig gehen dann schon Arme und Blick nach oben: Alles soweit OK, nur der Slider mag nicht ganz nach unten. Also mittels der hinteren Tragegurte gepumpt und brav kommt er runter. Luftraum- und Höhenkontrolle, Slider zuziehen, Schlaufen lösen, wieder Luftraumkontrolle, Brems- und Steuerprobe, wieder Luftraum- und Höhenkontrolle... meine Güte, mir wird bewusst, dass das Skydiven tatsächlich wie Fahrradfahren und Schwimmen ist. Eingeübte Reflexe sitzen. Dann mal ein wenig herumprobieren, Flarepunkt suchen, oha, ein sehr gutmütiger Schirm. In weiten Schwüngen nähere ich mich dem Landegebiet. Die Windrichtung ist super, genau parallel zur S/L-Bahn, und ich kann mich in aller Ruhe auf das erste Landen seit fast 8 Monaten vorbereiten und... stehende Landung :-) Mit breitem Grinsen komme ich zurück; kurzes Debriefing, vor allem aber eine grenzenlose Hochstimmung. Ich kann endlich wieder Skydiven und es klappt auch tatsächlich :-))) |
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Sprung: 261 |
Daten:
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Das Schirmpacken geht zwar langsam, aber dank Ulis Hilfe recht präzise, auch hier kommen pünktlich alle Erinnerungen wieder. Load 2 nimmt mich als Einzelstern mit. Floating-Exit und.... stabil schaue ich dem enteilenden Flieger nach, checke dann, wo der Zweier mit Kamera-Costa ist und lege mich richtig in die durch-den-Gartenzaun-pinkel-Lage: Check nach unten zeigt, dass ich nicht drehe und schön falle, kein Schwappen, kein Schwaudeln. Der beschlossene Rückwärtssalto klappt so gut, dass ich spontan zwei weitere dranhänge, goil :-) Während ich zwischendurch bewusst Höhencheck und Check zur Formation voraus mache, klappen auch die Drehmanöver super. Zum Schluss lege ich mich faul hin und schaue mir die Landschaft an und ziehe schließlich in etwas über 1100m. Auch hier macht die Schirmfahrt viel Spaß und die Landung ist ebenfalls schön. |
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Sprung: 262 |
Daten:
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Naja, dann mal in Ruhe packen und nachdenken. Da es heute langsam vorangeht (wenig Springer da) ergeben sich etliche Gespräche und schließlich verabrede ich mit Nina einen Zweier. Chris gibt uns ein Programm: Sauberer Exit (ich als Diver), Stern, Sidebody Nina, Stern, Sidebody Carsten, Open Accordian nach links, dann rechts, Stern, Sidebody Nina (diesmal rechts) etc. Als ich mein Handy in den Schrank zurückpacke, komme ich mit dem Höhenmesser an die Schrankkante. Noch nichtmal stark und trotzdem schrottet es den Höhenmesser, grml! Zum Glück gibts einen schicken Eureka im Aerobüro. Dann halt einer auf dem Handrücken. Steigflug, raus... und es klappt alles super. Beim Exit lächle ich, wie gewünscht und tatsächlich geht alles entspannt. Dank Nina sind auch die Levelunterschiede gering, so dass wir fast zwei Durchgänge schaffen, goil! Bei 1500m separieren wir und endlich liege ich von Anfang an glatt und habe die Arme nicht zu hoch, so dass ich wunderbar vorankomme und zwischen den Beinen Nina enteilen sehe, die mich ihrerseits beobachtet :-) Knapp unter 1000m bin ich am Abbremsen, dann abwinken und ziehen und wieder bin ich von der schmeichelweichen Öffnung begeistert. Trotz geringen Windes ist die Landung soweit OK und - allerdings gerade noch - gestanden. |
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Sprung: 263 |
Daten:
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Ich
packe und überlege dann, nach Hause zu gehen, als El Klub-Presidente
Thomas mich fragt, ob
wir einen 1-on-1 machen. Na, wennschon, dann gleich richtig durchstarten,
fit fühle ich mich noch. Doch oha, einer, der in der offenen
Klasse der Deutschen SkyLeague mithuppt, stellt ganz schön
Anforderungen. Innerlich bin ich dann doch etwas aufgeregt. Exit
klappt sehr gut, aber dann schaue ich Thomas viel zu wenig an, sondern
eben genau dahin, wo ich anfassen will (da sollen die Hände
von allein hinfinden!) und habe auch zu tun, genau auf absolut gleichem
Level anzudocken. Da ich zudem vor Aufregung schlampig liege und
das nicht merke, habe ich Rückwärtsfahrt. Trotzdem gelingen
drei Punkte, schöne Separation (sogar nach einen Tacken schneller,
das pfeift...) und zur Belohnung klappt die Landung sehr schön.
Debriefing mit Thomas und ich bin eigentlich froh, mit ihm gesprungen
zu sein. Sonst wäre ich ja angesichts der Fortschritte innerhalb
von drei Sprüngen nach so einer langen Pause in der Selbsteinschätzung
etwas abgehoben :-) |
Vorspann |
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Eigentlich war Sprungwoche und eigentlich war auch superviel blue sky... leider aber auch jede Menge Wind am Nachmittag. Vormittags, während ich auf Arbeit bin, geht was, so dass einige AFF-Schüler ausgebildet werden können. Eine davon ist Claudia aus Machdeburch [tm] von der ich einige Fotos bekam und die an eben diesem Sonnabend endlich ihren Level VII fertigmachen kann; hier mit Schirm. [Bilder offline] |
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Sprung: 264 |
Daten:
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Auf den ersten Sprung für mich ist auch an diesem Tage etwas zu warten, da der Wind pustet. Dann aber gehts endlich hoch. Floating Exit, winkend lasse ich mich die Rutschbahn herab und schlage erstmal drei Rückwärtssaltos, danach noch je eine 360°-Drehung nach links und rechts, danach schaue ich mir die Landschaft an und konzentriere mich auf schönes Liegen. Oha... des Windes wegen liegt der Spot doch ein Stück vom Platz weg, das ist ungewohnt... zumal ich direkt überm Ostfriedhof hänge =:-) Ich schaue mich gründlich um und öffne doch lieber einen Tacken eher (der Quadra VTec aus dem Leihgurtzeug geht wieder butterweich auf) und arbeite mich mit halber Bremse zum Platz, wo der Wind eine butterweiche Schmeichellandung erlaubt. |
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Danach
ist Load 3 schon voll und Load 4 lasse ich aus, denn wir haben gestern
ein tüchtiges Stück entlang der Bundesstraße am
Flugplatz in Richtung Ronneburg saubergemacht und so fahren Thomas
und ich in die Stadt: Roster essen bzw. abholen und etwas mit Herrn
Tauchert von 'Ja für Gera'schwatzen. |
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Sprung: 265 |
Daten:
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Dann aber gehts aber endlich wieder in den Flieger und dank unsers netten Piloten Jens sehr schön hoch raus. Dem vorigen Programm hänge ich noch eine Fassrolle links und rechts an und da noch Zeit ist, probiere ich mal, etwas zu sitzen, was in der RW-Kombi mit Booties natürlich nicht gleich klappt, aber sich schonmal vielversprechend anlässt. Beim Packen habe ich etwas zuviel des Guten getan und zusammen mit etwas Leewindabschattung dauert es ein wenig länger, bis der Schirm aufgeht. Mit etwas erhöhtem Herzschlag, aber der beruhigenden Erkenntnis, dass das bereits innerlich abgespulte Programm tatsächlich unter Stress abrufbar ist, schwinge ich mich zum Platz zurück und finde Landungen bei stärkerem Wind einfach schick :-) |
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Sprung: 266 |
Daten:
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Beim dritten Sprung des Tages wiederhole ich das Programm, jedoch klappt diesmal das Sitzen auf Schlag und vergnügt bleibe ich ein bissel hocken: Ja, stabil. (Fly your body, not your suit - fällt mir ganz spontan ein :-) Naja, mal sehen, da wird die bunte Hose doch irgendwann demnächst wieder zum Einsatz kommen. |
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Sprung: 267 |
Daten:
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Sprung vier hätte ich gern mit jemandem zusammen gemacht, aber leider sind schon alle verabredet (obwohl mein Packtempo langsam wieder in gewohnte Zeitbereiche gelangt) oder weg, wie Wolli, der mit seiner schicken neuen Aero-Kombi gern mit mir gehupft wäre. (Naja, beim nächsten Mal!) Naja, dann halt Salti - diesmal eine nach vorne und einer rückwärts, Fassrollen und schnelle Drehungen mit bewusster Lagekontrolle. |
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Sprung: 268 |
Daten:
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Jedoch
klappt es dann noch im fünften Sprung mit RW: Hoschi
und Jochen, unser Alterspräsident,
sind mit dabei - sie als Front- bzw. Rear-Floater, ich als Diver.
Der Exit ist... lustig, Hoschi hatte den relativen Wind nicht auf
den Bauch genommen. Während des Rödelns haut es meinen
rechten Bootie herunter und als ich nach dem Loslassen Hoschi wieder
anfliegen will, schmiere ich wunderbar herum. Nachdem ich das soweit
irgendwie ausgleichen kann, level Hoschi und ich uns einander an
und es klappen sogar noch zwei Punkte. Jochen nimmt uns als Referenz
(höhö) und beobachtet uns. Separation vom Feinsten und
endlich wieder mal tracken, sicherheitshalber bis zum Anschlag.
Der Wind hat nachgelassen, alle passen wunderbar auf, so dass ich
mich erstmals wieder etwas weiter vorn zu landen traue, was natürlich
als Krönung auch superweich gelingt. |
12.04. |
Vorspann |
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Das Osterwochenende haben wir im Hessischen verbracht, in Taunusstein (nahe Wiesbaden) bei guten Freunden und dort neben der Loreley auch Rüdesheim einen Besuch abgestattet. Nein, keinen Asbach bis zum Umkippen geschüttet, sondern besichtigt, z.B. dies oder das hier angeschaut. Da es auf der Heimfahrt am Juri-Gagarin-Tag (12.4.61 - erster bemannter Raumflug ;-) keinen Stau gab, war noch Zeit für den Sprungplatz. Dort angekommen, gings ratz fatz in die neue RW-Kombi und ein anderes Leihgurtzeug, denn ich war genau zum 20min-Call gekommen. |
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Sprung: 269 |
Daten:
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Exit war schön, ich brauchte etwas, um mich ordentlich hinzulegen. Danach drei Rollen rückwärts, 360° links und rechts, Fassrolle links und rechts und danach wurde noch sauberes Liegen geübt :-) Der Quadra VTec 170 ging schön sanft auf und ließ sich auch gut fliegen. Leider verzockte ich mich etwas, auch, weil ich die Booties etwas zu spät hochklappte, so dass mir 20m fehlte... Beerline. Naja, ich hätte eh was wegen meines Geburtstages am 5.4. ausgegeben :-) Immerhin eine schöne Landung und ich war auch nicht der einzige Pechvogel. |
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Sprung: 270 |
Daten:
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Danach war erstmal Packen und dann Schwatzen angesagt. Etwas später der ersehnte Call für die nächste Load, leider die letzte für den Tag, da das Wetter nicht mehr ganz so schön war und auch die Springerzahl abnahm. Togal, der ging auch nochmal alleine raus. Hier lag ich schneller gerade und machte mich dann gleich an die Rückwärtssalti (irgendwas muss man ja tun ;-) sowie Fassrollen, danach schöne schnelle Drehungen, nachmal Salto + Fassrolle und zum Schluss faul hinlegen und rumgucken... unter anderem auch den sich öffnenden Schirm: Ja, ich habe sauber gepackt, geht schön symmetrisch und weich auf. Bei der Landung war ich dann doch etwas vorsichtigter und lief lieber ein Schrittchen mehr zurück. Nach dem Packen und Zusammenräumen gabs noch ein Bierchen und Gespräche z.B. mit Costa und Beerchen am neuen Bistrobereich, ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu. |
17.04. |
Vorspann |
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Nachdem das Wetter an den Vortagen bereits schön war, herrschte auch heute blue sky. Ich hatte früh noch etwas zu Hause zu tun und kam daher erst etwas später auf dem Platz ein. Auf der Hinfahrt sah ich in Höhe Globus die Springer der ersten Load landen. In der Packhalle traf ich André, unseren ehemaligen "Platzwart", der bis Ende des vorigen Jahres Sprungplatzleiter war. AFF-Lehrer, Top-Springer (u.a. Mitglied des Deutschen Meisterteams im Achter-Formationsspringen) und vor allem ein supernetter Kerl. Pilot Michi war auch da, er hat mich schon oft nach oben befördert. |
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Sprung: 271 |
Daten:
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Ein bissel Schwatzen kann ich, während ich mich anziehe und das Gurtzeug sowie meine Ausrüstung prüfe, dann noch ein paar Aufwärmübungen und Stretching, dann gehts auch so langsam los. Es geht recht zügig hoch, gerade mal 11 Passagiere in der D-FAST. Ich gehe als vierter heraus und winke dem in der Tür stehenden nachfolgenden Springer zu. Schnell lege ich mich ordentlich hin, Rückwärtssalto; ja, ging schön. Zwei Fassrollen, immer schön Höhencheck und... wo sind die anderen Springer? Ja, dort, weit entfernt. So, na dann mal schön drehen, über die Beine, das ist schnell und trotzdem gut zu steuern. Höhencheck, oha, noch jede Menge Zeit, also noch einen Rückwärtssalto, noch zwei Fassrollen und ein paar Drehungen. Aber 1400m liege ich nur noch faul auf dem Bauch und schaue mir die Landschaft und die Vorausspringer an. Dann bei 1000m schön abwinken, Handdeploy... das sitzt immer noch verdammicht hoch, aber ich habs beim ersten Griff... und dem Schirm beim Öffnen zuschauen: Sehr schön symmetrisch und weich. Luftraumkontrolle, genug Platz überall, langsam schwinge ich mich in großen Kurven zum Platz. Ein Junglizenzler baut Höhe verdammt nah über dem Landegebiet ab, ich werde das anschließend mit ihm bereden. Pausenlos blicke ich mich um und lande lieber ein klein wenig abseits... Oha, bei fast Nullwind zeigt sich, dass bei den VTecs der ersten generation das Nullgewebe doch schnell nachließ: Die Flarepower ist... hüstel... nicht ganz den Erwartungen entsprechend, aber ich bändige den Schirm schon und lande sauber. Zurück in die Halle und Schirm packen. Schließlich war kurz vor dem Lift-Off Wolli Beer gekommen und wir hatten einen Zweier verabredet. |
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Leider
kommt es nicht dazu. Bereits vor dem Lift-Off von Maschine 2 waren
Chris und Jupp in Sorge. Claudia war nicht zu sehen. Hatte sie sich
mit ihrem großen Schülerschirm verflogen? Sie war ja
bisher immer lange nach den anderen gelandet, sie ist halt eine
sehr leichte und zierliche Springerin. Und es wäre ja auch
nicht das erste Mal, dass sich ein Schüler verfliegt; ich bin
einmal selbst in Laasen gelandet. |
18.04. |
Vorspann |
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Die Nacht war furchtbar. Ständig wach, ich grübele, selbst in den Träumen verfolgt mich das Geschehen. Der Morgen vergeht mit Hausarbeit, Staubwischen, -saugen etc, danach noch ein paar Stunden vorbereiten. Mittagessen; mal wieder mit der ganzen Familie. Gegen 13 Uhr fahre ich auf den Platz - einfach mal sehen, Die Stimmung ist angespannt, aber Wolli erzählt mir später, dass es am Morgen wesentlich angespannter war. Kumpels raten mir zu springen. Es wird sich zeigen, dass das richtig war. |
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Sprung: 272 |
Daten:
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Heute bekomme ich wieder das Teardrop-Leihgurtzeug mit dem Quadra VTec 190. Also nochmal kurz aufwärmen, alles anziehen, an- und einstellen und dann gehts so langsam in die D-FAST. Während des Aufstiegs bin ich zwar angespannt, aber als die Tür aufgeht, sitzt seit unendlich lang scheinender Zeit Angst in meinem Bauch. Keine Panik, aber ein Gefühl, dass ich nicht mal beim "Wiederbelebungssprung" hatte. Denn da war ja auch Jupp dabei. Keine Panik, nichts destruktives. Also OK, rausgefloatet und dem Flugzeug hinterhergeschaut. Höhenkontrolle; heute etwas, was ich wohl alle 5s mache. Zwei Salti rückwärts, der erste wollte nicht ganz so. Fassrolle? Lieber nicht. Schnelle Drehungen, OK. Durchbiegen bis zum Anschlag, sauber liegen. Ab 1500m bereite ich mich nur noch aufs Pullen vor... und alles geht super. Mit einem Schlag fällt die Angst ab. Entspannt kontrolliere ich den Luftraum, hole den Slider ein, löse die Bremsen, checke dem Schirm und fliege locker zum Platz. Heute ist stärkerer Wind, die Landung klappt nahezu auf den gewünschten Punkt und butterweich. Danach fällt das Packen leicht. |
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Sprung: 273 |
Daten:
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Bis zur nächsten Load dauert es noch etwas, ich schwatze mit Uli und trage mich dann ein. Nach einem kurzen Gespräch mit Chris, der mir sagt, dass ich entscheiden muss, tue ich dies und mache den RAWA-Helm bereit. Wir müssen zur Tankstelle vorlaufen, das entspannt zusätzlich. Abwurfreihenfolge klären, rein gehts. Während des Steigflugs erste Impressionsversuche, gleichzeitig gehe ich ständig das Programm durch: Nämlich bloß nichts spektakuläres. Ruhiges Fliegen, Sicherheit zuerst. Die richtige Kopfhaltung während des Öffnungsvorganges habe ich schon diverse Male geübt. Endlich Exit, der Vierer geht raus, dann ein Freeflyer; ich halte 8s Abstand und schaue herunterfloatent dem Flieger nach. Höhencheck, jetzt etwas entspannter, so alle 500m. Eine Rolle rückwärts, sehr schön. Schnelle Drehungen und schnell stoppen, gesteuert über die Beine. Booties sind cool. Die Landschaft bewusst anschauen. Diesmal spiele ich erst ab 1200m tote Sau und liege einfach nur da; schaue mich aber nochmals um - oben und unten - dann aaaabwinken und ziehen: Kopf nach rechts vorne und dann dem sich öffnenden Schirm zuschauen klappt wie auf Befehl. Ruhig fliege ich zum Platz, alle steuern sehr diszipliniert und ich suche mir ein schönes Plätzchen zum Landen aus. Drei Schritte auslaufen ist OK, ich schaue André an, der gekommen ist, um dem Tandem beim Landen zu helfen. (Bei stärkerem Wind ist es eine Hilfe für den Tandemmaster, wenn jemand eine Steuerleine nimmt, um den Schirm zu kollabieren.) Zurück in die Halle, Schirm packen. Nachklingen lassen und ich beschließe, dass für heute genug ist. Ich habe mein Selbstvertrauen wieder und ja, es war richtig, an diesem Tag nochmal zu springen. Hätte ich länger gewartet, wer weiß, was mein Unterbewusstsein sich alles ausgedacht hätte. Wir checken mit Uli das Video. Viel besser, als ich befürchtet hatte, aber die Justierung stimmt noch nicht und ich muss mir eine Visier"einrichtung" zulegen, am besten so einen Ring auf der Sprungbrille. (Zu Hause auf der Mattscheibe bin ich von der Qualität der SonyCam begeistert und analysiere, ob das, was ich in Erinnerung hatte, auch wirklich mit dem Aufgezeichneten übereinstimmt. Ja, tut es ;-) Ich schwatze noch mit Jupp, Uli, Nina und vielen anderen und dann gehts nach Hause. Auf dem Weg zum Parkplatz sehe ich den roten Golf mit Magdeburger Kennzeichen und schlagartig ist das Adrenalin verpufft. Auch andere Springer/innen bestätigten mir, dass sie lange überlegten, ob sie springen und dass es ihnen ähnlich ging. Trotzdem fahre ich grübelnd heim. Nachtrag: 20.4.: Ich habe die Bilder vom Claudia aus dem Netz genommen. Eine Boulevardzeitung hat sie einfach abgedruckt, für einen reißerischen Artikel als Garnitur. Dass die das presserechtlich gar nicht dürfen, interessierte die nicht. Was bin ich blauäugig; ich wollte doch nur für die anderen Springer und Freunde unseres Sports etwas tun. Ein wenig zu zeigen versuchen, wie lebenslustig und was für ein feiner Mensch Claudia war. Und dann so etwas. Ich bitte Claudias Angehörige zutiefst um Verzeihung. Es tut mir so leid, dass ich ihren Schmerz noch vertieft habe. |
25.04. |
Vorspann |
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Am
Sonnabend war viel zu tun. Und schlechtes Wetter. Am Sonntag dann
noch saubermachen, dies und das, Mittag essen. Gutes Wetter. Losfahren?
Nach all dem, was in den letzten nicht acht Tagen auf mich eingestürmt
ist? Ich merke ein komisches Gefühl im Bauch und es wird stärker.
Ab auf den Platz: Selbstvertrauen aufbauen, mit Leuten reden. Schauen,
was geht. |
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Sprung: 274 |
Daten:
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Im Flugzeug bin ich nicht richtig entspannt, aber auch nicht ängstlich. Irgendwie komisch; ähnlich dem Gemütskuddelmuddel bei den ersten Frischlizenzlersprüngen. Ein paar Impressionen mit der Helmkamera aufnehmen, dann wieder ausschalten, um die Batterie zu schonen. Exithöhe, Türe auf und ich gehe vor dem Tandem als letzter Einzelstern raus, winke Frank zu und ab. Schön dem Flugzeug hinterherschauen, Kopf weit in den Nacken. Danach will ich vor allem sowohl bewusst die Höhe und den Luftraum kontrollieren, saubere Drehungen fliegen und entspannt liegen und zudem auch möglichst ruhig Impressionen filmen. Zu einem Salto habe ich keine Lust, schaue mir statt dessen mal wieder bewusst den Luftraum samt Cumuli und Gera an. Hmm, ich bin eh letzter und scheine doch hänge doch etwas weiter draußen, also bissel größere Pullhöhe. Oha, der 170er VTec öffnet sportlich. Nicht, dass es wehtut, aber es geht doch recht schnell. Der Weg zurück zum Platz geht dank stärkeren Windes schnell, ich drehe noch ein paar Höhenabbaurunden über dem Feld nebenan und ziehe zur letzten Kurve links über das Aero-Gebäude rein und baue dank Wind eine supersanfte Landung. Die entschädigt mich dafür, dass die Cam nicht angegangen ist, lieber einen anderen Springer fragen ;-) |
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Sprung: 275 |
Daten:
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Packen
geht ganz gut und nicht allzu lang danach geht der nächste
Lift. Vorher noch bissel schwatzen, heute sind eine Menge Freeflyer
da, u.a. Nine und Jörn mit dem kleinen Ben-Eli, der stilgerecht
eine winzigkleine Freefly-Hose (mit Aero-Suits-Logo :-) trägt
und damit über den Packteppich krabbelt. |
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Sprung: 276 |
Daten:
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Wolli und ich beschließen, noch einen Zweier nachzuschieben. Der Exit klappt gut und auch der erste Stern. Danach jedoch ist das fliegende Hufeisen fort, ich schaue hinterher. Doch die neue Beinhaltung bewahrt mich davon, groß wegzutreiben, lediglich von der Höhendifferenz wird es nicht wesentlich besser. (Chris rät mir etwas später, zunächst einmal zu probieren, die Arme ganz weit hereinzunehmen, was die Geschwindigkeit erhöht.) Ich kämpfe eine ganze Weile, aber dann winke ich Wolli Tschüß, drehe ich weg und mache noch ein bissel Spaß. In 1500m dann Wegtracken vom Feinsten, und da ich mal wieder die A*schkarte gezogen habe und vom Platz wegtracke und wir ohnehin niemanden, der tiefer als 1500m zieht, hinter uns haben, werfe ich die Keule ein wenig eher. Die Rückreise macht viel Spaß und auch die Landung, die sogar außerordentlich elegant eingedreht (NEIN, nicht gehookt!) eingeleitet wird; also nicht so ein ewig-vorher-gradeaus-Anflug. |
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Sprung: 277 |
Daten:
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Auswertung mit Wolli, Packen, noch einer mit Wolli geht nicht: Seine Familie ruft. Und da die Kinder ja um die 15 Jahre jünger als meine sind, auch mehr als verständlich :-) Ein letzter Lift wird aufgerufen und da frage ich Jörg, ob wir nicht was zusammen RW-mäßig machen wollen. Mal sehen, ob was klappt. Der Kollege hat eine flatterige Kutte an, naja, besser damit Bauchfliegen als mit nem RW-Anzug Freefly machen. Exit klappt wunderbar, ich floate erstmals. Aber als wir loslassen... bin ich zuppdizupp unten. Der Kollege ist ja auch noch sehr leicht für seine Größe. Vize gibt mir später noch Tips, wie man sich besser hochbaggern kann, aber nach 1000m lasse ich es bleiben, zische ein Stück weg und habe noch ein bissel Spaß, dann nochmal tracken und auch die letzte Öffnung ist recht sportlich. Der Wind ist beinahe schlafen gegangen, so dass ich beim Landen einen rechten Speed draufhabe und erstmals auslaufen muss :-) Nach dem Packen gibts noch ein Bier, wir schwatzen noch etwas und dann gehts heim. Normalität? Ich weiß es nicht. Wahrscheinlich nicht, denn ich nehme keinerlei Fotos auf und überlege, ob ich die vielen Bilder auf der Homepage hier offline nehme. Aber wäre das sinnvoll? Angemessen? Welche Signale würde das aussenden? Ich weiß es nicht und lasse sie erstmal verlinkt. |
Vorspann |
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1. Mai, "Kampf- und Feiertag der Werktätigen" hieß das früher mal. Heutzutage betreibt eine spezialdemokratisch-olivgrüne Regierung Sozialabbau und... wohl nicht mal 200 Leute folgen in der Großstadt Gera einem Demoaufruf der Gewerkschaften. Im Park der Jugend etwas mehr Betrieb, aber das gibts ja auch Roster und Bier. Wie dem auch sei, wir können uns zumindest zugute halten, ein bissel was getan zu haben und gehen, als es ganz ins volxtümelnde abgleitet, nach Hause. Dort greife ich mein Zeugs und fahre auf den Platz hinaus, heute ist auch Aldispringen und das Wetter ist mal, ganz im Gegensatz zu den vorigen Jahren, nicht regnerisch... noch nicht. Der Platz ist krachend voll und ich ergattere einen Flug in Maschine 11 (2 Stunden gemütliches Warten angesagt) mit nem Leihgurtzeug: Letztmalig! Das Teardrop ist angekommen und Chris lässt sich von mir nach der ersten Anprobe das OK zum Zusammenbauen und vor allem die Schirme plus Cypres geben. In Load 11 gehe ich noch mit dem Next und Wolli Beer als Partner. |
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Sprung: 278 |
Daten:
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Die
Maschine ist ziemlich voll und es ist tüchtig eng. Aber das
ist nicht schlimm, ich sitze in netter Nachbarschaft. Auf Exithöhe
sind Wolli und ich die ersten, kein Vierer an Bord. Tja, rotes Lämpchen
der Cam checken (durch das Weitwinkelobjektiv sieht Wolli recht
lustig aus, als wir das später anschauen), aufbauen und raus
gehts. Wir stehen etwas hoch, aber schnell ist das ausgebügelt
und wir lassen los. Anfangs halte ich noch mit Wolli mit, aber dann
geht er doch in den Keller weg. Und obwohl ich die Arme so weit
reinnehme, wie Bernd das Brot (der sitzt bei uns zu Hause auch auf
der Couch) - hier eine Impression
- schaffe ich es nicht, mich schnell genug an Wolli ranzuarbeiten
und tracke bei 2000m ein bissel weg und mache noch etwas Drehungen,
sehe mich dann bei 1500m um und zische weg und ...naja, eben nochmal
ne sportliche Öffnung. Da ich dicht am Platz bin, schaue ich
nach dem obligaten Check etc schön ruhig in die Runde für
ein paar nette Impressionen. Die Landung ist auch ein bissel sportlich,
da der Wind beinahe schlafen gegangen ist. |
15.05. |
Vorspann |
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Eine ganze Weile her, dass ich richtig gesprungen bin. Aber das lag vor allem am Wetter und dann hat man eben noch Familie und Beruf. Am vorigen Wochenende wollte ich zudem auch einfach nicht springen gehen. Wir waren am Freitag zuvor zu Claudias Beerdigung. Sehr würdevoll, angemessen. Viele kamen, um Abschied zu nehmen. Das macht den Verlust umso deutlicher, viele Tränen. Polizei schützt vor ungebetenen Sensationsreportern. Heute habe ich schon einiges hinter mich gebracht: Ein guter Bekannter meiner Tochter Korina ist von seiner mehrjährigen Reise nach Australien, die mit einigen Monaten durch Asien endete, wieder in Europa angekommen und möchte zunächst seine "Kleine" besuchen. Wir holen ihn vom Flughafen FFM ab, der dank Navisystem - aber auch mit mit etwas Orientierungsvermögen - leicht zu finden ist. Zurück (klingt leichter als nach exakt 701 km :-)) erstmal frischmachen, was essen und... den Luke gleich wieder ins Flugzeug setzen: Gera von oben anschauen. Das Erklären übernimmt Pilot Michi und macht das auch ganz vorherragend. |
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Sprung: 279 |
Daten:
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Ich bin mit eingestiegen, mit dem neuen Rig, einem Teardrop SF. Das Foto hier zeigt neben der Blümchentapete im Flur bei uns, wie es aussieht und wie schön es mit der neuen Kombi harmoniert. Als Gipfel der Dekadenz gibts dazu noch eine dazu passende Packmatte, auch von Aero Suit; von Chris Buß persönlich geschneidert ;-) Ich winke noch schön und dann gehts die Rutschbahn runter, mal wieder rausgefloatet. Die Kamera ist mitgekommen, ich schaue dem Flieger hinterher. Später kann man einiges auf Video sehen, aber ich muss noch besser visieren und mit dem Nacken "denken" beim Filmen und nicht die Augen bewegen. Danach Konzentration auf Scheingriffe (immerhin ein neues Rig) und bissel Drehungen, die dafür aber schnell. Klappt doch alles schön und fühlt sich gut an. In 1300m winke ich, wie vorher mit den anderen vereinbart, ab und der Safire-Buntling über mir geht gehorsam auf. Ich probe herum, fühlt sich alles ganz nett und vertraut an, aber die ersten Drehungen sind doch radikaler als beim gleichgroßen VTec vorher. Man merkt eben, dass der Safire ne Halbellipse ist. Irgendwann ist es sowweit, dass ich auch mal ne Ellipse ausprobiere, schießt es mir durch den Kopf, aber bis dahin fällt noch viel Geld aus dem Flieger ;-) Der Heimflug macht viel Spaß, da ich nicht groß zum Platz muss. Ich prüfe auch den Wind und schätze den Spot für die letzte Drehung gut ein, so dass ich ordentlich aufsetze. Der Wind ist bockig, vielleicht erwischen mich auch noch letzte Leewindablösungen, sodass die Landung etwas... seltsam wird. Das will ich dann doch nochmal wissen. Packen klappt halbwegs, obwohl das Nullgewebe noch fast wie neu ist und ebenso schön rutschelig. Chris hilft und ich schaue mir was ab. Beim Auswerten des ProTracks stelle ich übrigens fest, dass ich die Grenze von vier Stunden Freifall geknackt habe. (Wahrscheinlich sogar etwas mehr, da ich bei den ersten 50 Freeflysprüngen sicher zu kurze Zeiten geschätzt habe, aber togal ;-) |
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Sprung: 280 |
Daten:
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Also schnell nochmal hoch mit dem nächsten Flieger. Ich gehe als erster raus, coolsen. Dass das Training beim Family Fitness in Bieblach-Ost was bringt, habe ich schon beim Packen und bei Manövern am Schirm, die etwas mehr Krafteinsatz erfordern, mitbekommen. Jetzt hebe ich die Tür hoch, als sei das kein Problem. Ist es auch nicht, aber früher hatte ich da schon mehr zu würgen. Wieder ein schöner floating exit und schööön den Kopf in den Nacken, lange dem Flieger hinterherschauen, bis ich den nächsten Springer herausfloaten sehe. Danach konzentriere ich mich aufs schöne Kamerafliegen, Gera aus dem Freifall filmen, so zwischen den Wölkchen sieht das nett aus. Dazu auch bewusst und trotzdem entspannt liegen. Kontrolle, ob die Beine lang sind und dicht beisammen, und präzise drehen, ach, das macht alles so viel Spaß. Später sehe ich, dass ich dabei schneller bin als beim Wolli-Beer-Einkriegen wollen. Komisch, komisch. Die Öffnung ist wieder schnüffelmäßig und schön symmetrisch, beschwingt kreise ich zum Platz zurück. Den Landespot habe ich mir auch wieder gut ausgesucht und die Landung klappt deutlich eleganter. Frank, mittlerweile Tandemaster, Videoflieger und Lehrer, setzt neben mir auf und ich filme ihn noch. Dann ab, packen und es geht mit Korina und Luke nach Hause. |
16.05. |
Sprung: 281 |
Daten:
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Der Tag fing mit nicht ganz so tollem Wetter an, aber das änderte sich zusehends. Zunächst waren die häuslichen Pflichten an der Reihe, nach dem Mittagessen gings dann auf eine ausführliche Besichtigungstour durch Gera. Dabei stellte ich fest, dass - lags am Wetter oder daran, dass ich einige Orte längere Zeit nicht genauer besehen habe? - Gera doch eine ganze Reihe schöner Ecken hat. Nun, jedenfalls bot sich am Spätnachmittag noch ein kleines Zeitfenster, also raus auf den Platz. Für Load 8, den letzten Lift, reichte es. Keiner für einen Zweier oder so zur Hand, dann also schön weiter Kamerafliegen üben. Angela ermunterte mich, einen diving exit zu machen. Vorher schaute ich noch den Freeflyern beim Exit hinterher und dann gings ab, die Rutschbahn hinunter. Dass mir das mal so viel Probleme bereitet hatte... Das Wetter und damit die Sicht waren so schön, dass ich gar nicht erst groß Faxen machte, sondern schön entspannt und möglichst ruhig Gera und seine Umgebung auf Video bannte; unter anderem die Kegelhalden, die ja bald eingeebnet werden sollen. Dennoch war ich fasziniert, wie schnell und präzise sich allein mit den Beinen (vermittels der Booties) steuern lässt. Die Öffnung war superschmeichelweich, symmetrisch und absolut im Heading. Auch die Landung klappte vorzüglich, ohne die Booties hochzuklappen und mit einem klein wenig Schwung gelang ein erstes Swoopchen (bald werden die Frontriserschlaufen zum Einsatz gebracht ;-) mit butterweichem Aufsetzen. Das Video gefiel nicht nur mir recht gut, da zeigen sich schöne Fortschritte. Vielleicht kann ich ja zum Jahresende das eine oder andere zum Jahresvideo des FSC 4000 beitragen. Nach dem Packen überall glückliche Gesichter, einige Leute hatten ihren AFF-Level 1 bestanden und waren allesamt begeistert. Schnell trank ich mein Bier aus und fuhr heim: Vor etwas mehr als einem Monat hatte eine nette Kameradin ihre ersten Freifallsprünge durchgeführt... |
20.05. |
Vorspann |
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Himmelfahrt. Andere nehmen den Tag der Auferstehung des HErrn mittels Wortumdeutung als Männertag und besaufen sich kräftig bei einer Landpartie. Springer suchen die Nähe des HErrn und steigen auf in den Himmel: Nüchtern. ;-) Dafür dankt uns der HErr und beschert und schönes Wetter zum Beginn des RW-Kurses. Ich habe mir ausbedungen, mit Angela zu trainieren, irgendwie bin ich der Meinung, dass ich mit Frauen besser mitspringen kann und sie zudem die Auswertung netter machen. Ach, was solls, und natürlich springt man mit einem weiblichen Engel natürlich lieber :-) |
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Sprung: 282 |
Daten:
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Nach einem ausführlichen Briefing, bei dem Angela auch abklopft, was ich schon so alles bisher gemacht habe, was meine Erfahrungen sind etc verabreden wir den Exit: Ungelinkt, beide diven. Danach geht es darum, schnell zusammenzukommen und dann zu leveln und auch Griffe zu nehmen. Erstmal kennenlernen. Und vor allem: Ruhig und entspannt zu fliegen, Spaß zu haben. Beim Aufstieg bin ich dann doch etwas aufgeregt und denke mal wieder an meiner Schöler, die ja auch Prüfungen machen müssen. Als aber endlich die Türe aufgeht, legt sich das und wir diven heraus. Geht auch halbwegs gut und dann erhascht Angela mich auch; Stern. Danach sieht es so aus, als ob wir gut zusammen fliegen, leveln und Griffe nehmen klappt gut... Aber bei der Auswertung zeigt sich dann, dass ich die Beine längst nicht durchgestreckt habe und sie mir viel hinterherkommen musste, da ich ja rückwärts gefahren bin... Dennoch hatte ich Spaß - am Gesicht wars aber nicht unbedingt zu sehen =;-) Separation klappt schön und der Safire begeistert mich mit einer schönen symmetrischen Schnüffelöffnung, auch der Heimweg macht Spaß, die Landung ebenso. Packen, Debriefing und den nächsten Sprung gebrieft. |
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Sprung: 283 |
Daten:
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Bei dem kommt Lutz mit, der lange der CamFlieger von Octopus war, dem Team von Angela. Ich gehe diesmal floatend raus, Angela ist Diver. Exit klappt schön, diesmal muss ich Angela fangen. Heißt, dass sie sich von mir wegdreht und ich muss sie, z.B. mit einem Viertelkreis anfliegen. Klingt gut und da ich nicht groß auf Leveln achten muss, sollte das klappen... Grummel, warum wird das nix? Zum Glück hat Angie mich schon vorher auf die laaaangen Beine aufmerksam gemacht und zeigt mir an, was zu tun ist. Also bissel mehr durchgedrückt und erster Kontakt. (Videodebrief zeigt, dass sie mir entgegenkam :-) Wie getrennt, wieder anfliegen, wieder Zeichen - also noch mehr durchgedrückt - NOCHMAL das Beine-Lang-Zeichen. NOCHMAL? Aber da endlich klickt es und ich verstehe es mental und körperlich. Ich denke, dass ich die Beine völlig eben habe (Videodebrief zeigt, dass dem noch nicht so ist :-) und... ich fahre Angela nicht um, sondern kann endlich ordentlich manövrieren! Das ist ja c00l. Ich hasche Angela noch ein 2-3x und dann beschließe ich bei 1500m, als Angela mir bedeutet, etwas entspannter zu werden, dass das das Zeichen zum Separieren ist und haue bei 1400m ab. Naja... ;-) Schnüffelöffnung, schöne Heimfahrt, schöööne Landung. Packen, Debriefing, Briefing für den nächsten Sprung. Ach ja: das Briefing wird jeweils an der Absprungattrappe kurz vor dem Sprung nochmals wiederholt. :-) |
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Sprung: 284 |
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Diesmal bin ich schon viel lockerer beim Aufstieg. Der Exit wie gehabt, ich floate und Angela kommt als Diver hinterher. Schnell haben wir uns und dann gehts los: Ich nehme Sidebody-Griff bei Angela, Stern, dann drehe ich und Angela nimmt Sidebody-Griffe bei mir, dann wieder Stern, dann dreht Angela um 180° und greife ihre Beingriffleistern (nennt sich CAT; kurz für Caterpillar = Raupe, weil man wie ne Raupe hintereinander hängt), dann wieder Stern, dann ich zum CAT wegdrehen. Tschä, und das klappt sowas von gut, dass wir das 2x komplett durchspielen, also insgesamt 12 Punkte. Bei 1500m habe ich das totale Grinsen im Gesicht. Angela schnappt mich einfach und bringt den Stern zum Drehen, ich drehe kräftig mit, goil. Bei 1300m lassen wir los, winken und zu und separieren. Schirmfahrt und Landung sind gewohnt schön, aber schnell abklatschen, ich bin total begeistert. Angela freut sich auch, dass ich Fortschritte mache. Na, dann packen, Debriefing und Briefing für den nächsten 1-on-1. |
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Sprung: 285 |
Daten:
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Diesmal gehen wir gelinkt raus und ich floate wieder. Klappt schön und diesmal fängt Angela schon auf den letzten Resten vom relativen Wind mit Arbeiten an. Cool, denke ich. Also gehts los: compressed. Dass heißt, dass man jeweils die äußeren Beingriffe des Partners nimmt, also fast wie die Zwillinge von dieser Messerfirma, wenn ich mich recht entsinne. Jedenfalls grüble ich im Flugzeug, ob das wirklich alles so klappt, aber bis auf eine Gurke, bei der ich unkonzentriert bin und die langen Beine etwas vergesse, klappt das ganz gut und Angela ist auch anzusehen, dass sie das genauso sieht. Da genießt man die Sahneöffnung und die Schirmfahrt umso mehr. Beim Landen will ich mittlerweile genau auf den Punkt kommen, diesmal bin ich ca. 2-3m darüber hinaus - man muss sich ja Ziele setzen :-) Angela macht nach dem Packen eine ausführliche Auswertung. Viel Lob, natürlich auch das, woran ich weiter arbeiten muss. Zum Bleistift biete ich bei Drehungen die Beine oft nicht ordentlich an, sondern drehe 10-15° zu wenig. Das kann man bei nem 2er zwar ausgleichen, bei einem 4er dann aber nicht mehr. Dann bietet sie noch an, dass sie, Nils (auch ein Octopode :-) und ich noch einen 3er machen. Na klar will ich. |
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Sprung: 286 |
Daten:
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Exit mal wieder als Diver, zusammen mit Angela. Klappt alles ganz gut, leider haut es mir dabei die Überbrille hoch und der Fahrtwind bläst mir in die Augen. Aber OK, die Formation liegt sauber in der Luft, los gehts. Und der Herr Kruse entwickelt einen klassischen Brainlock. Statt mich so zu drehen - wie gebrieft - dass Nils mich sidebodymäßig greifen kann, will ich nen compressed machen. Und wundere mich, warum das nicht so geht und warum Nils mich sehr verwundert anschaut und schiebe das vielleicht innerlich auf die sehr eingeschränkte Sicht. Naja, zurück und ich grabsche an Nils ran, geht doch. Wieder zurück und... wieder macht der Herr Kruse Quark. Beim Auflösen poppe ich hoch und bissel zurück und... komme gleich schnell wieder an. Hehe, das hätte ich noch gestern nicht gekonnt! Naja, noch nen Kontakt, und dann ist auch das Geld mehr oder minder alle, aber letztlich war der Sprung doch ganz nett und die Beiden sind mir am Boden auch überhaupt nicht böse. Noch etwas, was mir sehr wichtig ist: Dadurch werde ich innerlich irgendwie lockerer und erkenne, dass die Beiden es tatsächlich ernst meinen, wenn sie sagen, dass jeder mal nen Sprung ...hüstel... aufregend unvorhergesehen gestalten kann und man sich dann nicht groß erregt, sondern das ruhig auswertet. Tja, dann packe ich also, nochmal kurzes Debriefingsgespräch und dann bereite ich mich auf Sprung 6 des Tages vor: Einen Trackdive. |
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Sprung: 287 |
Daten:
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Einen ziemlich großen, die Machine ist knackvoll. Ich nehme die Helmkamera mit und beschließe, mit den RW-Klamotten mitzuspringen. Beim Exit bin ich im vorderen Drittel, dive raus und wie ich dann gleich drehen will, um der Maschine hinterherzutracken, poppt einer an mich ran. Hätte mich früher Kobolz schießen lassen, diesmal ist alles entspannt und ich korrigiere nach. Ich zische schön auf den Teppichfritzen zu, der den Leader macht und bin recht schnell dicht dran. Siehe hierzu die Bilder 1, 2 und 3. Hehe, dichter als bei allen Trackdives zuvor :-) André will mit Jörn als Leader abwechseln, das klappt nicht so ganz und zupp, schlägt er ein wenig Kobolz. Ich bin verwirrt, gerate noch dazu in seine Wirbelschleppe und zische über ihm vorbei und saufe ein bissel ab. Ich gucke nach hinten, jede Menge Leute. Hochbaggern? Lieber nicht; ich verzische mich statt dessen lieber zur Seite und mache meinen eigenen Trackdive, ca. 20-30° von der Gruppe weg. Macht auch Spaß, ich habe keinerlei Lust auf irgendwelche Experimente und denke nur an Sicherheit. Bei 1000m nochmal große Luftraumkontrolle, auffloaten, schönes Abwinken und eine super Schnüffelöffnung. Der Weg zurück macht viel Spaß und ich filme aus der Luft, wie Jörn und André swoopen, dann zische ich heran, greife beherzt in die Frontriserschlaufen und heize etwas an. Ja, da kommt tatsächlich sowas wie ein Swoop heraus, nett. Abklatschen, Schirm packen, Zeugs verstauen und umziehen. Danach gibts Freibier und Uli Issel hat Rostbrätel mitgebracht, die er mit Wolli Bipps grillt. Bin beeindruckt und nehme gern das Angebot an, zuzugreifen. Die Stimmung ist gut und gegen 21 Uhr fahre ich nach Hause. Was für ein schöner Tag. |
22.05. |
Sprung: 288 |
Daten:
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Am Tage davor war richtig schlechtes Wetter: Nix ging. Am Sonnabend feiern wir den Geburtstag meiner Tochter. Am späten Nachmittag geht sie mit Freunden feiern, ich schaue auf dem Platz vorbei. Wenigstens ein flacher Hüpfer geht, Canopy-Seminar in die Praxis umsetzen. Es geht recht flach raus, eine Wolke meint es schlecht mit uns; zudem muss Michi noch etwas gegen die eigentlich geplante Richtung absetzen. Macht nix. Ich gehe nach Klaus, einem Automatikspringer, heraus und tue so, als ob es ein Notabsprung wäre, bei dem mich jemand beim Exit anrempelt und mache noch einen Kobolz. Danach lege ich mich hin und ziehe... Die weicheste Öffnung überhaupt. Klar, bei der relativ geringen Geschwindigkeit. Danach mache ich einen Klassikfehler: Erst den Slider eingeholt und dann die Flugrichtung gecheckt. Danach gehts zurück zum Platz und ich schaue, was so geht an Spielereien; leider nicht ganz so viel angesichts des Spots und des Windes. Dennoch schaffe ich es, den klassischen Landeanflug (mit letzter Kurve links) zu fliegen. Ich will den Schirm schön geradestellen, flare aber etwas zu spät und dadurch zu stark, so dass ich ziemlich vor den Schirm schwinge und zu tun habe, stehenzubleiben. Packen, Debriefing mit Chris und... nach einigem Warten zeigt sich, dass für einen weiteren Lift nicht mehr genug Springer da sind. Schade. Besonders, da am nächsten Tag mal wieder ganz übles Wetter herrscht und nichts geht. Naja, dann hoffen wir mal auf das Pfingswochenende. |
29.05. |
Vorspann |
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Pfingsten.
Das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Es beendet die
Osterpassion. Noch nicht mal ein Drittel der Bürger sollen
wissen, worum es bei diesem Fest geht. Die Jünger gingen bestärkt
hinaus in die Welt und verkündeten die Frohe Botschaft. Naja,
zumindest die Pfingstausflüge haben wohl etwas mit dem urspünglichen
Gedanken zu tun. Und bei uns Falschrumspringern geht der Ausflug
halt auf den Platz oder - und dann am besten mehrfach - hoch in
die Lüfte. In den Wochen zuvor gab es jede Menge schlechten
Wetters, das sich boshafterweise zum Abend hin oft besserte und
zauberhafte Sonnenuntergänge fabrizierte. Siehe hier
und hier. Doch diesmal sah
es gut aus und Petrus hielt sich an die Voraussagen der Wetterfrösche.
Auf dem Platz trotzdem kein großes Gewusel. OK, ich bin pünktlich
um 9:00 da, aber auch später ist der Andrang nicht so stark,
wie ich es aus den Jahren zuvor in Erinnerung habe. Die Leute können
den Euro halt nur einmal ausgeben und wenn die Regierung dem gemeinen
Volke gehörig in die Taschen greift, muss gespart werden und
das ist leider auch oft das Steckenpferd :-( |
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Sprung: 289 |
Daten:
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Lift 1 geht nach einiger Zeit hoch. Ich habe mich bereits zu Hause warmgemacht und gedehnt, sodass ich trotz sehr gemütlichen Auspackens und Gearcheck vom Gründlichsten noch Zeit für einen Schwatz habe. Hoschi ist am Platz und zack-zack haben wir einen Zweier verabredet. Mal schauen, was so geht. Hoch gehts und wir bauen uns auf: Ich als Floater, Hoschi als Diver. Für uns beide eher was Neues; man soll ja nicht immer nur die Schokoladenseite trainieren ;-) Der Exit klappt soweit und wir legen uns erstmal hin, entspannen. Siehe Bild. Loslassen und... Hoschi geht bissel in den Keller, unter mich. Ich gebe Gas, um nicht in seinem Lee runterzuhämmern und biege dann mehr durch. Hoschi hat etwas Rückwärtsfahrt, es dauert etwas, bis wir wieder Kontakt nehmen. Danach Sidebody - also Hoschi fasst bei mir seitlich (in dem Falle meine rechte Seite) ein Bein und einen Arm von mir an - Stern (beide liegen gegenüber und fassen sich an den Händen) - wieder Sidebody, dann ist das Geld alle und wir separieren. (Das bedeutet, dass man sich lang macht, also die Beine ganz durchstreckt, die Arme an den Körper anlegt und so sehr gut Vorwärtsfahrt macht. Natürlich müssen sich die Beteiligten voneinander weg bewegen ;-) Die Schimrfahrt macht Spaß und ich schaue ein wenig die Landschaft an. Die Landerichtung hat sich gegenüber dem Start geändert. Jedoch: Der Wind ist sehr schwach, sodass die Landung Spaß macht und Übungsmöglichkeiten fürs Swoopen bietet. Dazu macht man sich beim Landeanflug zunächst groß, sodass der Körper infolge des Luftwiderstandes hinter dem Schirm zurückbleibt. Dann werden die Steuerleinen etwas angezogen - der Schirm wird etwas gebremst und produziert etwas mehr Auftrieb; stelllt sich also gerade. Der Springer macht sich jetzt kleiner, sodass man unter der Kappe ist und möglichst lang über den Boden "surft". Das ist der Swoop. Geht der dem Ende zu (das merkt man) zieht man die Steuerleinen richtig durch, bremst die Kappe ganz ab und produziert mehr Auftrieb, sodass man ein klein wenig hochgehoben wird und ganz sanft und langsam aufsetzt. Soweit die Theorie des schönen Swoops; die Praxisumsetzung klappt aber mittlerweile meist schon recht gut. Ich muss lediglich ein klein bissel auslaufen. |
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Sprung: 290 |
Daten:
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Nach dem Packen gehts gleich nochmal hoch mit Hoschi: Das üben wir doch noch einmal. Der Exit ist stabil, wir liegen wieder eine Weile: Ruhe reinbringen. Siehe Bild. Kurz darauf zeigt er mir sogar die Zunge ;-) Loslassen, wieder bin ich etwas oben. Auf dem Video sehe ich dann, dass Hoschi ziemlich gut durchgebogen ist. (Die Geschwindigkeit ist auch höher, wie man nebenan sehen kann.) Nun gut, also runterarbeiten, Sidebody nehmen danach zum Stern. Dann drehe ich zum Sidebody für Hoschi, der fährt zunächst ein bissel zuurück und braucht eine Weile, ehe er andockt. Naja, wir wollen ja vor allem Spaß haben. Wir separieren bei 1500m und ab gehts Richtung Horizont ;-) Schirmfahrt und Landung machen viel Spaß und ich filme noch die Landung von Wolli Bipps und Hoschi. |
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Sprung: 291 |
Daten:
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Für Lift 3 habe ich mich in einen Trackdive eintragen lassen. Sascha ist der Leader. Was zum Teufel ist ein Trackdive? Dabei springen die Beteiligten zugleich (naja, zumindest gaaaanz dicht hintereinander) aus dem Flugzeug, machen sich gaaanz lang (vor allem die Beine) und fliegen dann wie ein Vogelschwarm in eine vom Leader vorgegebene Richtung. Ziel ist, so dicht wie möglich zusammenzubleiben - und das bei Vertikalfallgeschwindigkeiten von bis zu 200km/h und horizontalem Vortrieb von 70 und mehr km/h. Das macht unheimlich Spaß, erfordert aber genaue Kenntnis dessen, was man macht, ein Stück Erfahrung und viel Disziplin. Diesmal sind wir zu fünft. Nicht, dass man da weniger aufmerksam sein muss als bei einem 14er-Trackdive, aber weniger Leute auf einem Haufen (auch dann am Schirm) ist schon schöner ;-) Der Exit ist ein wenig verwirbelt, aber ich arbeite mich schön an Sascha heran. Diesmal habe ich meine Freeflysachen an, sodass die Sinkrate etwas geringer als in den RW-Sachen ist. (Freeflyklamotten sind meist spezielle, etwas weitere Hosen und etwas weitere Pullover; RW-Klamotten sind die bekannten enganliegenden Springeranzüge mit Griffleisten an Armen und Beinen) Ich zische schön an Sascha heran, muss dann etwas abbremsen und halte einen Abstand von etwa 5m. Bild. Saschas ersten Rückenflug als Leader will ich nicht durcheinanderbringen, er macht das sehr gut. Auf diesem Bild sieht man, wie er gerade auf den Höhenmesser schaut, kurz darauf ist Separation angesagt. Auf dem Video von Sascha zeigt sich, dass ich am dichtesten dran bin, hehe :-) Bei meinen ersten Trackdives war ich froh, wenn ich irgendwas um 30m oder so geschafft hatte. Naja, die Zeit ist viel zu schnell um. Separation bis auf 1000m, schön umsehen, abbremsen, abwinken und ziehen. Wie immer eine schöne weiche Öffnung. Die Schirmfahrt konzentriert und doch mit viel Spaß. Leider flare ich einen Tacken zu spät und heize recht schnell über den Rasen, sodass ich mich schlussendlich seit langer Zeit mal wieder auf den Hosenboden setze. Zum Glück ist das Gras schon gut trocken und vor allem hat das Gurtzeug nix abbekommen :-) |
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Sprung: 292 |
Daten:
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Da ich einmal die Freeflysachen anhabe und Hoschi noch etwas entspannen möchte, gehts im nächsten Lift alleine hoch. Ich beobachte die Freeflyer vor mir beim Exit, filme Henrys Exit und hupfe dann raus. Naja, die Rolle rückwärts, die ich im vorigen Sommer endlich ausgemerzt hatte, ist wieder da. Togal. Danach muss ich etwas basteln, bis ich ganz stabil sitze, aber es dreht nichts. Ich konzentriere mich auf einen geraden Rücken und gerade angewinkelte Beine und mache ein paar Drehungen. Alles geht, auch das Durchdrücken der Beine zum Standup. Die Arme lasse ich im 90°-Winkel, Sicherheit und Stabilität zuerst. Da ist die Geschwindigkeit nicht ganz so hoch, aber was solls. Das Gurtzeug ist auch sicher und trotzdem springt die ganze Zeit ein komisches Gefühl mit. Nicht wirklich Angst, aber das Unterbewusstsein und ein bissel auch das Bewusstsein erinnern sich an den 11.8.2003. Bei 1500m schmeiße ich mich auf den Bauch und wundere mich: Sind die Beine oben oder wie? Check - nö, alles OK. Aber mittlerweile habe ich mich so an die Booties des RW-Anzuges gewöhnt, dass mein Gefühl die geringere Anströmung anders interpretierte :-) Die Schirmöffnung und -fahrt machen wie gewohnt Spaß. Beim Landen flare ich nach dem vorigen Debakel etwas zu hoch und gehe auf die Knie. Naja, Landungen bei fast Nullwind sind halt anspruchsvoller. Das wird schon noch. :-) |
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Sprung: 293 |
Daten:
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Der nächste Sprung ist noch ein Trackdive, wieder mit Sascha als Leader. Hoschi kommt u.a. mit. Der Exit verläuft diesmal recht gut und ich zische schön auf Sascha zu. Pardauz, da zieht der Korki an mir vorbei und liegt neben Sascha. Na, dann mal ran. Als aber auch die beiden Staroste-Brüder nach vorne huschen, halte ich doch wieder ein bissel Abstand und beobachte lieber - siehe Bild. Das macht doch sehr schön Spaß und obwohl Sascha diesmal noch besser und damit flacher liegt (siehe Fallrate) ist die Zeit - natürlich - viel zu schnell vorbei. Separation klappt gut, ich vergesse allerdings, die Fassrolle, die ich mir vorgenommen hatte, zu machen. Naja, ich habe mich ja ordentlich umgesehen, winke auch schön ab und ... wie eine nahezu unendlich lange Schnüffelöffnung, oha..., danach eine nette Schirmfahrt und eine anständige Landung. Na bitte, es geht doch :-) |
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Sprung: 294 |
Daten:
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Der sechste und letzte Sprung des Tages wird ein Freefly-Vierer. Sascha, der kleine der beiden Stasi-Brüder (NEIN, nicht die Mielke-Brüder, sondern Staroste mit Nachnamen, woraus irgendwann Stasi als Spitzname wurde, NEIN, nicht als Spitzelname, also wirklich, was denken sich denn manche Leser ;-))) und dann noch Korki laden mich ein, mitzukommen. Leider hauts mich beim Dive-Exit wieder um mich selbst herum und ich hänge über den Dreien. Da die zudem eh schnell sind, habe ich keine Chance, hinterherzukommen und schaue statt dessen aus dem fast permanenten Standup zu. Auch nicht schlecht. Dafür sind Separation, Öffnung, Schirmfahrt und vor allem die (Zehenspitzen)Landung vom Feinsten und ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu, wie dieses Bild hier zeigt. |
30.05. |
Sprung: 295 |
Daten:
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Am nächsten Tag habe ich, trotz der sechs Sprünge gestern, keinen Muskelkater und so gehts nach einem gemütlichen Frühstück auf den Platz. Richtig getippt, heute gehts auch nicht sooo schnell voran, grmbl. Naja, der große Stasi (wie gesagt, kommt von Staroste ;-) fragt mich, ob wir nen RW-Zweier machen. Er will seine Cam prüfen. Na klar. Er ist zudem richtig gut im RW und so gehts nach dem Briefing hoch. Exit (ungelinkt) klappt soweit und schnell haben wir uns. Da Stasi eine Allroundkombi anhat, also nix superenges, muss er sich gut biegen, was man im Bild sehr schön sieht. Das Programm macht super Spaß: Stern, Sidebody, Stern, Sidebody, Stern, Compressed, Stern und dann verblüfft er mich mit einem lupenreinen Salto. Ich lächle, wir machen nochmal Shakehands zum Stern und separieren. Auf meinem Video sehe ich dann, dass ich die Beine noch ein bissel besser hätte strecken sollen, so hätten wir gerne noch paar Sekunden gewonnen; ich musste immer mal wieder etwas heranfahren. Aber das war schon richtig schön und begeistert schwinge ich mich zurück und als Krönung gibts noch eine richtig schnelle und gut ausgeflarte Landung :-) |
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Sprung: 296 |
Daten:
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Der nächste Sprung geht mit Hoschi hoch. Der große Stasi kommt als Videomann mit und hängt über uns. Wieder unser Programm, diesmal hat Hoschi aber eine Flatterkombi an, Er will sich richtig biegen und also trainieren, mit schnellen Leuten mitzukommen. Exit klappt, danach ist Hoschi doch etwas angespannt und wir haben zwar kaum Levelprobleme, aber er hat die Beine etwas zu kurz und ich muss an ihn ranarbeiten. Hehe, auch nicht schlecht, das muss ich eh trainieren. Wir machen drei Punkte. Bei 1500m ist Hoschi immer noch sehr angespannt und weil sein Pieper angeht, winkt er irgendwie so halb ab und verzischt sich... und dabei hatten wir 1300m als Separation mit Stasi vereinbart. Ich schaue irritiert. Naja, dann halt nicht und ich drehe mich rum, ab zum Horizont. Öffnung, Schirmfahrt und Landung machen Spaß und das Video von Stasi (meine Cam habe ich nicht richtig angeschaltet, erstmals kein Video ;-) zeigt und alles sehr schön. Eigentlich möchte ich gleich daran weiterarbeiten, aber Hoschi ist mit Torsten verabredet, OK. |
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Sprung: 297 |
Daten:
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Also gehe ich mit Jörg (nicht Vize, sondern ein älterer Springer gleichen Vornamens) in die Luft. Er will sitzen und stehen. Leider klappt es bereits bei seinem Exit nicht (er wollte ungelinkt raus) und bin etwas unten. Danach liegt er noch lang auf dem Bauch. Ich schaue eine Weile hoch, versuche die Fallrate zu mindern (was klappt, siehe die Daten) und beschließe dann knapp über 2000m, mich dann halt alleine hinzusetzen und zu stellen. Diesmal kein komisches Gefühl, sehr schön. Also hat auch der Sprung was gebracht. Das Auf-den-Bauch-werfen mache ich auch einen Tacken später als gestern und ...naja, über Schnüffelöffnungen (Bild) traue ich mich ja kaum noch zu schreiben, Icarus Canopies bauen halt verdammt gute Schirme. Auch die Landung klappt schön. |
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Sprung: 298 |
Daten:
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Der
vierte und letzte Sprung des Tages geht mit Hoschi. Der große
Stasi kommt als Kameramann mit. Er hat wieder seine Flatterkombi
an und auch diesmal ist die Geschwindigkeit letztlich recht gering.
(Anschließend verabreden wir, dass Hoschis künftig wieder
den RW-Anzug anzieht; die höhere Geschwindigkeit kriege ich
ja gut hin und wir waren ja auch zusammen.) Hoschi ist wieder angespannt
von wegen Durchdrücken, sodass wir erstmal ne Weile nach dem
Exit liegen, aber auf dem Video zeigt sich, dass er angestrengt
nach... etwas unterhalb meines Gesichtes starrt. Beim Loslassen
dann schaut er mich an. Sidebody, Stern, Sidebody, Stern, Angebot
zum nächsten Sidebody. Klingt leicht, aber das ist schon ein
wenig Arbeit :-) Hoschi zögert ein bissel, da sind wir auch
schon bei 1500m und Stasi kommt, wie verabredet zu uns. Ich schnappe
mir Hoschi und wir bilden zu dritt einen Stern. Schnell einander
die Zunge gezeigt (siehe Bild),
spearieren und ab zum Horizont. Tja, Schnüffelöffnung
und so, auch die Landung machte viel Spaß. (Das Bild zeigt
übrigens auch sehr schön, wie der Slider sich durch den
"Fahrtwind" bläht und der Öffnung des Schirms
entgegenarbeitet, indem er die Leinen an der schnellen Streckung
hindert.) |
Vorspann |
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Die Woche über war das Wetter nicht so berühmt und auch am Sonnabend war Petrus nicht wirklich einsichtig. Also nutzte ich den Tag für Stunden- u.a. Vorbereitungen, Saubermachen etc und Familie. Am Sonntag war dann so ab Mittag das Wetter schön und ich hatte auch nichts mehr beruflich zu tun, so dass dem Besuch des Flugplatzes nichts im Wege stand. |
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Sprung: 299 |
Daten:
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Es waren gar nicht so viele Springer da und leider waren alle Relativer schon in Gruppen gebunden und mit Sprungschülern springen geht auch nicht; also war mal wieder ein Solosprung fällig. Auch nicht schlecht: Kameraführung üben und bissel rumturnen. Floating Exit, klappt ganz gut und jetzt schnell richtig waagerecht legen... verdammt, nicht daran gedacht, dem Flugzeug kameragerecht (also Kopf gaaanz weit im Nacken) hinterherzuschauen. Togal, dann erstmal zwei Rückwärtssalti geschlagen. Beim zweiten löst sich der rechte Bootie. Chris gibt mir später den Tip, bei so etwas die Füße komplett durchgestreckt zu lassen. Danach Höhe checken und zwei Fassrollen schlagen. Danach habe ich Pech und sause eine Weile durch eine Wolke durch. Die ist zwar soweit harmlos - noch nicht einmal Wassertropfen schwirren einem entgegen - aber dennoch ists nicht so lustig und ich lege mich ruhig auf den Bauch und schaue nach unten. Zum Glück klart es knapp oberhalb der Pullhöhe wieder auf. Noch ein Rundumcheck, schön deutlich abwinken und eine schöne Öffnung. Naja, dann mal wenigstens noch einen netten Heimweg: Geht gut, da kaum Wind herrscht. Ich lasse mir Zeit und plane gemütlich den Landeanflug. Dabei beherzige ich Chris' Tips und heize den Landeanflug über eine ganz leichte Drehung an. Tatsächlich baut das sehr effektiv und sicher Geschwindigkeit auf und ich zische schön (da wieder gerade) über den Rasen bis zum Aufsetzen. :-) |
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Sprung: 300 |
Daten:
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Tobi hat die Initiative übernommen und will eine größere Freeflysache machen. Da unter anderem Arne und ich mitmachen wollen, briefen wir einen Hybridsprung. Arne und ich floaten heraus und Tom (einer der Leute hinter Skydiver's Paradise) wird sich als Kugel bei uns an die Brustgurte hängen. Sobald wir sauber liegen, stellt er sich hin und die anderen werden uns als Basis nehmen und bei uns sein. Gesagt, geübt und hoch gehts. Natürlich habe ich vorab Bescheid gegeben ob des Jubelsprungs. Dann wirds bestimmt was. Der Exit geht soweit. Ein klein wenig wird Tom nach oben gedrückt, da er die Beine beim Exit doch ein klein wenig draußen hatte, aber das ist in wenigen Sekunden gefixt und Arne und ich liegen als Stern satt da, wie das Bild zeigt. Tom heizt an und stellt sich hin. Es schwaudelt ihn nach hinten, aber er pendelt das aus: Super Körperbeherrschung! Wir machen einen satten Speed, die anderen kommen im Sitzen locker mit, zwischendurch stellt sich Tobi sogar mal auf den Kopf. Arne und ich drücken die Gräten lang, als ob es Geld dafür gäbe, damit es uns nicht ganz so sehr Kopf an Kopf nach unten trichtert. Der Fahrtwind verschlägt einem fast den Atem.. vor allem aber die Einschnürung infolge der Last am Brustgurt :-) GOIL, denke ich und schaue immer mal auf den Höhenmesser, der infolge der Verwirbelungen oft hin- und herzittert mit Ausschlägen von +/-300m. Hehe. Es drückt uns mittlerweile doch ein bissel näher aneinander (Bild), aber Arne und ich halten tapfer durch. Zwischendurch erhasche ich auch aus den Augenwinkeln Tobi, aber für die Cam reichts nicht. Tobi hat dieses schöne Bild gemacht, unbedingt anschauen! Später sehen wir ihn auf Arnes Video, er hatte die bessere Perspektive. Bei 1400m lässt Tom wie verabredet einfach los und saust nach unten, während Arne und ich auseinanderstieben. Das Bild zeigt Tom, wie er gerade nach unten saust; unten sieht man die S/L-Bahn und ein paar Segelflieger der "Sperrholzsportler" ;-))) Schön wegtracken, Blick durch die Beine: Ja, alles in Ordnung. Bei 1000m schön deutlich mit Abwinken anfangen und es gibt mal eine etwas schnellere Öffnung, aber sanft ist das immer noch, dauert aber auch seine Strecke, hehe. Der Landeanflug macht Spaß, so ein schöner Jubisprung. Naja, da ist es dann auch nicht so schlimm, dass ich beim Flaren ein bissel zu hoch anfange und ob der näherkommenden B7 hektisch durchziehe, statt nochmal ganz kurz laufenzulassen. Der Schlusslift ist beachtlich und da es keinen Wind gibt, gehts dann ab in den Keller und ich plumpse auf und muss ein Knie zum Ritterschlag auf den Boden setzen, grummel. Ach, was solls, das bürste ich wieder raus, jetzt erstmal Schirm aufnehmen und abklatschen. Danke, Tobi für die Organisation! |
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Sprung: 301 |
Daten:
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Irgendwie geht das Springen heute langsam und bedächtig. Ich will nicht jammern, denn ich bin ja selbst auch erst später gekommen. Tja, Feierabend denke ich und packe meine Sachen zusammen. Fast bin ich fertig, da tönt es durch die Halle, dass alle, die noch mal wollen, bitte zum Manifest kommen mögen. Und dass der Chris Lust auf nen Sprung hat. Da beame ich mich doch glatt ins Büro. Kurz darauf haben wir mit Chris einen 1-on-1 verabredet, auf dem Bauch. Tja, also wieder anziehen und alles fertigmachen. Dann briefen wir mit Chris. Üben, was ich nicht so gut kann: Sauberer Exit floatend, Leveln und Verbesserung der Vorwärtsfahrt. Dann gehts hoch, die Maschine ist noch tüchtig voll. Exit, die Großgruppe vor uns geht raus und dann stellen wir uns auf. Ich floate raus, schaue schön die Maschine und vor allem Chris an, der als Diver hinterherspringt; zack haben wir uns auch schon. Stern, Chris dreht sich um 90° und ich nehme die Arme hinter, Kopf vor (gibt gut Vorwärtsfahrt) und steuere ihn an, erst auf richtiger Position greifen. Danach Stern, dann biete ich Sidebody an und schaue sogar zu ihm hin. Meine Vorwärtsfahrt ist allerdings noch ein bissel da, Chris greift mich aber sauber. Naja, bei tausenden Sprüngen... :-) Wieder Stern, dann dreht sich Chris um 180° weg, ich steuere ihn an zum Cat. Dann wieder Stern und nun drehe ich. Ich schaue zwar, aber ich habe doch nicht ganz 180° gedreht, so dass Chris etwas cheaten muss, geht aber. Ich habe die Arme schön vorgenommen und stoppe so die Vorwärtsfahrt, tja, es rüttelt, also zurück zum Stern, nochmal Sidebody, wieder Stern und weils knapp über 1500m ist, grinsen wir uns ein bissel an, winken und separieren. Ich schaue Chris durch die Beine nach, schaue extra tief für die Kamera (die, so zeigt sich später, sich nicht eingeschaltet hatte, grummel) und merke, wie ich fast in den Headdown gehe (siehe Daten :-). Schnell gaaanz lang gemacht und weitergezischt. Abwinken und die Öffnung wieder ganz butterweich. Bei der Schirmfahrt beobachte ich die anderen und fliege schön gemütlich an. Diesmal klappt dias Anheizen aus einer ganz leichten Drehung mit abschließendem Geradeausstellen richtig schön und ich zische über den Rasen und setze gut auf. |
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Sprung: 302 |
Daten:
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Es geht noch ein Flug, die Maschine geht zurück nach Kassel. Na gut, ich bin eh angezogen und überhaupt... Chris wertet den Sprung mit mir aus und als klar ist, dass ich noch einen dranhänge, brieft er kurz mit mir: Saubere Drehungen mit Blickkontakt üben, dazuu Autobahn oder so als Referenz nehmen und in 2000m pullen; mit dem Schirm spielen. Tja, das mache ich dann auch und diesmal schaue ich richtig schön dem enteilenden Flugzeug hinterher. Dann schnell sauber hinlegen und das Heading bestimmen (also die Lage im Raum) und ich drehe 90°. Dann nochmal, diesmal mit Blickkontakt zum virtuellen Partner. tatsächlich stelle ich beim Blick nach unten fest, dass ich etwas weniger als 90° gedreht habe. Das probiere ich dann weiter, 90° und 180° jeweils, möglichst schnell. Bei 2000m dann sauber abwinken. Eigentlich kommt nur einer - sehr spät, da er die Tür vor dem Absprung von außen zugemacht hatte - hinterher und alles ist abgesprochen, aber sicher ist sicher. Dann hänge ich am Schirm, drehe mich mit den hinteren Risern in Flugplatzrichtung. Slider zuziehen, Toggels lösen und erstmal schauen, was passiert, wenn ich die Steuerleinen immer tiefer ziehe. Fasziniert betrachte ich, wie der Schwanz des Schirm immer weiter einklappt. Langsam wieder gehen lassen, dann mit den Frontrisern spielen. Argl, rechts wills nicht so. An sich ist der rechte Arm genauso gut trainiert wie der linke? Naja, nochmal Stall-Text, dann nochmal mit den Frontrisern spielen, anschließend schaue ich zum Horizont und teste mal die Punkte zum Geradeausstellen des Schirms und den abschließenden dynamischen Durchzug für den Schlußlift, klappt gut (sieht man dann auch im Video schön). Zum Abschluss drei schöne, über die rechte Steuerleine eingeleitete Drehungen, hehe, das baut Höhe ab und geht fix. (Sieht cool auf dem Video aus) Danach einen klassischen Landeanflug aufbauen und eine schöne Landung, die einen super Anblick gestattet. Anschließend packen, noch eines der Jubiläumbierchen zischen und ein schöner Tag neigt sich dem Ende zu :-) |
13.06. |
Vorspann |
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Tags
zuvor war mal früher Lehrertag ;-) und vor allem einiges zu
tun. Wir waren zu Besuch auf dem Stadtteilfest Bieblach/Ost. Viel
Einsatz und Engagement, leider nicht so viele Leute, da das Wetter
nicht so mitspielte. Gegen Mittag nach Bad Köstritz, 77. Geburtstag
der SchwieMu feiern. Am späteren Nachmittag nochmal spazierengehen
zum Stadtteilfest. Glück gehabt: Ein Trunkenbold hatte mörderisch
randaliert, Polizei musste kommen und später zwei Verletzte.
Darunter eine Frau, die auf der Treppe stürzte und sich dabei
einen offenen Unterarmbruch zuzog. Soviel mal wieder zur Sicherheitsdebatte...
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Sprung: 303 |
Daten:
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Mal
wieder ein Soloritt, es ist auf die Schnelle niemand zu finden,
der noch frei ist. Dafür aber sitze ich neben Jens,
der heute mal wieder pilotiert. Michi
bietet einen ungewohnten Anblick, er ist in RW-Klamotten mit einem
4er unterwegs. |
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Sprung: 304 |
Daten:
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Schirm packen, danach sehe ich Hoschi und wir verabreden unseren Standardzweier mit dem Standardprogramm. Diesmal geht Hoschi im RW-Anzug rauf, sodass er nicht so doll durchdrücken muss. Korki kommt mit als Kameramann. Der Exit klappt soweit ganz gut, wobei ich später den Tip bekomme, als Floater weiter rauszugehen, sodass der Diver mehr Platz hat (auch, um dichter ranzukommen) Loslassen war nicht so einfach, Hoschi wollte nicht, da noch Spannung auf der Formation lag. Später zeigte Korki die Ursache: Ich hatte ZU sehr die Beine langgemacht. Ab und an muss man die schon mal neutral halten. Dadurch begannen wir dann auch zu drehen und hatten zu tun, das zu stoppen. Dann loslassen, aber durch meine Vorwärtsfahrt musste Hoschi mir hinterher und danach spielten wir lustig haschen. In diesen Bildern sieht man, wie Korki sich an Hoschi heranarbeitet, um ihn zu mir zu führen, hat leider nicht so geklappt. Bild1 und Bild2. Es gab zwar zischendurch mal Kontakt, aber irgendwie war der Sprung doch nicht so prall, zumal auch das Wetter überhaupt nicht mitspielte und wir durch eine Wolke bretterten. In Separationshöhe war alles wieder klar und wenigstens die Landung machte schön Spaß. Nach der Videoauswertung mit Korki packte ich und dann entschloss ich mich, noch einen schönen Sprung dranzuhängen. El Presidente Tommy Schneider wollte mitkommen, aber dann kam der Aufruf zu zeitig und er half gerade noch einem Sprungschüler beim Packen, also gab er mir nen Sprungauftrag ;-) |
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Sprung: 305 |
Daten:
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Solo
gings raus und dann, wie abgesprochen, Arme kurz, Hände in
etwa in Höhe der Schlüsselbeine. So kann man dann schnell
mittels der Arne drehen, auch nicht schlecht. Damit war angesagt,
präzise Drehungen zu üben. Das tat ich wieder und wieder,
machte Spaß. In 1900m beschloss ich, mal wieder Salti zu üben.
Beim zweiten Rückwärtssalto ging der rechte Bootie runter
und ich machte noch eine unfreiwillige Fassrolle, naja :-) Dann
halt schön hinlegen und sauber pullen und bei der Schirmfahrt
nach der Schnüffelöffnung Spaß haben. Naja, und
bei der schönen Landung natürlich :-) |
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Sprung: 306 |
Daten:
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Gleicher Exit, geht doch und diesmal habe ich die Ruten nicht ganz so lang, die Spannung ist weg. Loslassen - ich fahre etwas zurück, denn ich habe nun die Beine etwas zu kurz. Ausbalancieren, beim Sidebody schmiere ich ein bissel und slippe etwas weg. Was man alles so sieht, wenn man eine Cam dabei hat :-) Wieder zusammen, dann bietet Hoschi einen Sidebody an, ran und zufassen. Danach wieder zum Stern, aber auch hier driften wir ein bissel auseinander, aber es klappt. Naja, dann nochmal kurz anfassen und anlächeln, separieren und mit einer Schnüffelöffnung und einer Panoramaschirmfahrt geht dieser Sprungtag zu Ende :-) |
14.06. |
Sprung: 307 |
Daten:
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Es ist Montag, nanu... Ja, aber auch Sprungwoche. Zwar habe ich bis zur 7. Stunde und dann auch noch was zu tun, aber die Jungs von der Bundeswehr spielen mal wieder herum, sodass der Lift erst um ca 16:45Uhr hochgeht. Vorher haben Wolli Bipps und ich einen gepflegten Zweier verabredet. Da ich gestern schon keine großen Levelprobleme mit Hoschi in seiner RW-Kutte hatte, sollte das doch klappen, oder? Wir sind die ersten Springer, die rausgehen, cool. Ich floate und lasse an der Tür Wolli schön Platz, wir gehen gut raus und liegen recht schnell. Noch bissel Zeit geben und locker werden, richtig so. Verabredet war Pin Practice. Das tun wir. Das tun wir? Tatsächlich: Null Levelprobleme. Cool. Bisher war Wolli immer runtergegangen und ich kam nicht hinterher. Tja, dann zwei Mal loslassen und wieder LPG-mäßig aneinander ranfahren. LPG steht für die Reihenfolge: Level, Position, Griff. Da der level gut stimmt fahren wir sanft aufeinander zu und greifen dann, fast ohne die Arme auszustrecken. Durch Blicke verabreden wir, ein bissel aufzudrehen: Ich biete Wolli einen Sidebody an. Dabei slippe ich ein bissel weg und Wolli fährt einen Halbkreisbogen und kommt auf mich zu... ein klein bissel zu schnell und ich... bin ein bissel tiefer als er! Ich drehe ein wenig ab und Wolli geht an mir vorbei, wir drehen wieder aufeinander zu, wieder greifen zum Stern. Dann deutet Wolli '360°-Drehung' an; da wir aber nicht gebrieft haben, bleibe ich liegen und Wolli dreht sich. Sauschnell und sehr präzise. Aber beim Drehen ist er etwas in den Keller gegangen. Ich drücke durch, Wolli floatet auf und fährt auf mich zu... und links über mir weg :-) Kein Problem. Mittlerweile sind wir bei 1300m, ich schaue Wolli kurz beim Tracken zu und gebe dann auch kräftig Gas. Abwinken und eine Schnüffelöffnung vom Allerfeinsten. Da ich einen Tacken unter Wolli mit seinem größeren Schirm hänge, schraube ich mich kräftig nach unten, suche mir einen Platz weit genug weg von eventuellen Leewinden und lande; diesmal ein bissel gemütlicher. Schnell packen und dann wieder nach Hause. |
15.06. |
Sprung: 308 |
Daten:
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Kurzes Vorwort: Da ich mir endlich ein FireWire-Kabel geleistet habe, kann ich jetzt endlich die Videos auf Festplatte ziehen und u.a. auch Schnappschüsse anfertigen. Natürlich sind die nicht ganz so toll in der Qualität, da die Auflösung für TV optimiert ist, aber einiges kann man schon zeigen. Daher heute mal eine größere Bilderflut (zum Anklicken, wer will), die jedoch keinesfalls nun jeden Sprungeintrag begleiten wird :-) Allerdings überlege ich, zum Jahresende hin ein Video, sozusagen das "Best of Krusi" :-))) zu erstellen. Wer Interesse hat (DVD, VCD) bitte mal melden. Oder vielleicht besteht auch Interesse daran, alle vorhandenen Videos zu bestellen, sodass man die Videos mit den Logbucheinträgen zusammen genießen kann? Auch da mal Ton angeben, Danke :-) Es ist Sprungwoche und da das Wetter halbwegs mitspielt... bin
ich zunächst beim Anblick von Flugzeugen etwas irritiert. Denn
heute ist eigentlich auch Wahlkampfstand für die Kommunalwahl.
Überpünktlich bin ich um 14:45 Uhr da, aber als auch 15:15
Uhr noch keiner weiter erschienen ist, rufe ich mal an und erfahre,
dass der Termin kurzfristig ausfallen gelassen wurde. Mit dem einzigen
Kandidaten für den Wohnbezirk hat aber leider niemand geredet.
So habe ich zwar eine ganze Reihe Kurzprogramme von mir verteilt,
aber einfach so auf der Straße rumstehen ist nicht so das
Wahre und zudem will ich nicht noch womöglich Ärger mit
dem Ordnungsamt, also gehe ich heim. Da aber Sprungebetrieb ist,
rufe ich an und tatsächlich geht demnächst eine Maschine
hoch, dank eines AFF-Schülers :-) |
18.06. |
Sprung: 309 |
Daten:
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Freitagnachmittag.
Feierabend und so. Einiges war noch zu tun; hoffentlich ist der
Wahlkampf bald vorbei... Da Sprungwoche ist, fahre ich nochmal schnell
raus, das Wetter lässt Sprünge zu. Leider geht gerade,
als ich komme, eine Maschine hoch und diesmal ist die Anzahl der
Springerlein (Ausdruck von Michi :-) groß genug, sodass keine
Anhalter mitgenommen werden. Danach kommt eine böse Wolke,
nochmal warten angesagt. Na gut, Zeugs auspacken, schnacken und
stretchen... Da keiner weiter von der RW-Fraktion zur Verfügung
steht, ziehe ich die bunten Sachen an; dann halt Freefly üben
:-) |
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Sprung: 310 |
Daten:
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Der Sprung war sehr schön und ich will noch ein bissel was reißen, also trage ich mich nochmal ein. Auf die nächste Load ist auch wieder bissel warten angesagt, aber was solls: Dafür bringts Spaß. Und ich kann auf dem Copilotensitz mitfliegen; ist immer gut für schöne Ausblicke. Diesmal gehe ich mit dem Rücken zuerst heraus und hänge mich an die Griffleiste außen am Flugzeug. Hepp, das geht auch halbwegs, auch wenn ich nach ein paar Sekunden den Rücken nicht mehr ordentlich genug durchdrücke und folglich bissel ungewollt drehe. Ist aber fix behoben und ich setze mich schön hin, stelle mich und drehe, klappt super. Seit dem unseligen Unfall fühle ich mich erstmals wieder sicher genug und mache einen Rückwärtssalto. Und der klappt ganz gut. Tja, dann mal schauen, oha, ich hänge wieder weit draußen, was man hier sieht. Diesmal denke ich auch daran, die vor mir liegende Stadt zu filmen, aber leider sind die Bilder nicht so scharf und aussagekräftig genug, sodass der geneigte Leser auf das Video warten muss ;-) Als Letzter kann ich mir diesmal eine etwas höhere Öffnung leisten, so macht der Heimweg weniger Mühe. Beim long way home hänge ich mich gemütlich ins Gurtzeug und beobachte die anderen Springer an ihren Kappen. Der Wind ist schon noch stark, also macht die Landung keinerlei Mühe, ist allerdings auch unspektakulär bis auf die Tatsache, dass ich mich nun doch ein bissel näher ans Gebäude heranwage ;-) Danach packe ich fix und fahre zu einem Treffen mit ehemaligen Kollegen. |
20.06. |
Sprung: 311 |
Daten:
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Der
Sonnabend war wettermäßig kein toller Tag, aber das Treffen
mit den Kollegen litt nicht darunter. (Auch wenn eine Wanderung
be mildem Landregen nicht ganz so prall ist ;-) Aber immerhin ging
am Sonntagnachmittag was, also raus. |
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Sprung: 312 |
Daten:
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Fix packen und gleich in die nächste Maschine, die verfügbar ist... Dann gehts hoch und vor mir gehen zwei Freeflyer raus: Jörg übt mit einem Frischlizenzler. Diesmal nehme ich den relativen Wuind auf den Rücken, was zunächst diesen Blick auf das Leitwerk gestattet und kurz nach dem Exit dann so aussieht. Der Exit klappt halbwegs, aber dann will ich mich umdrehen und dabei drückt mich der relative Wind zur Seite. Macht nix, das spendiert mir diesen Blick auf die enteilende D-FAST. Danach gehts ans Programm: Sauber sitzen und stehen mit exakten Drehungen, dann eine Rolle rückwärts, auch soweit richtungsstabil. Anschließend eine Rolle vorwärts, klappt, hehe. Sogar richtungsstabil. Dann noch ein Cartwheel, auch das klappt. Tja, dann noch bissel sitzen und stehen und bei 1200 ab auf den Bauch, bei 1000m Pull und Schnüffelöffnung. Diesmal kann ich nicht kurbeln, beobachte dafür die anderen Springer und das Treiben auf dem OFC-Landeplatz, wo die dicke AN-2 steht. Bei der Landung steht der Wind günstig, sodass ich keine Sorge wegen Leewirbeln haben muss. Ein ordentlicher Flare klappt und ich beobachte, wie der Frischlizenzler an unsere durstigen Kehlen denkt und eine Beerline reißt. Tja, wer unbedingt kurz vor dem Rasenende landen will, sollte schon genau wissen, was er tut ;-) |
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Sprung: 313 |
Daten:
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Ich
frage einen anderen Frischlizenzler, Jens, ob er Lust hat, was zusammen
auf dem Bauch zu unternehmen. Ja, Na dann schnell packen und gemeinsam
mit Chris briefen wir. Fokus: Sicherheit (z.B. Separation) und Lockerheit
;-) Übung auf dem Boden, gutes Gefühl. Vor uns gehen Ecki
(noch nicht sichtbar), Jörg und Karolin heraus, siehe Bild.
(Meinereiner ist übrigens auch zu sehen, wo wohl?) Sie machen
einen gelinkten Headdown-Exit, sieht
gut aus. (Ecki ist der mit der orangenen Hose.) |
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Daten:
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Der
letzte Sprung ist ein Zweier. Ich habe Jörg Vietze "gemietet",
damit er Fotos von mir im Freifall aufnimmt. Dazu kommt Vizes neue
Digi-Spiegelreflexkamera zum Einsatz, die sehr schöne Fotos
liefert. Die Bilder sind in Okinalgröße leider zu heftig
für die Webseite, können aber auf CD mitgeordert werden!
Da hat dann u.a. auch Prof. Winckler,
der mich vor gerade mal sieben Monaten operierte, seinen Kollegen
zeigen kann, wie es mit mir aufwärts... naja, eher zügig
abwärts :-))) geht. Wir fliegen mit der letzten Maschine, einer
Art Lumpensammler :-), die alle Springer nochmal abwirft, die wollen
und dann nach Kassel weiterfliegt. Naja, immerhin neun Mann wollen.
Hier ein Foto von mir vor
der D-FAST. |
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26.06. |
Sprung: 315 |
Daten:
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In
Wangen bei Nebra ist Himmelsscheibenfest und anbei auch Falschrumspringen
auf der benachbarten Wiese angesagt. Die Landschaft ist herrlich
und wir (meine Frau Karola und ich) genießen die Fahrt durch
den Burgenlandkreis. Für Lift 1 kommen wir einen Tick zu spät,
aber erstmal alles anschauen, Enthaftung ausfüllen etc. Karola
geht erstmal spazieren, ich mache mich für den nächsten
Lift fertig. |
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Sprung: 316 |
Daten:
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Nach dem doch länger dauerndem Aufstieg (der aber immerhin einige schöne Blicke auf die Landschaft gestattet) gehts heraus: Sitzexit mit dem relativen Wind auf dem Rücken. Ich drehe mich aus der Lage dem enteilenden Flugzeug nach, weil die vorigen Aufnahmen mich nicht ganz begeistert haben. Tatsächlich ist der Blick diesmal schöner. Dann mal hinsetzen und -stellen, eine Rolle rückwärts und ein Cartwheel, klappt gut. Aus dem nächsten Cartwheel versuche ich mal, in den Headdown zu kommen. Aber das klappt nicht wirklich; ich hänge sicher wie in einer großen Schüssel halbschräg überm Horizont, was auch sichtlich bremst, wie ich später anhand der ProTrack-Daten sehe. Naja, das werde ich zum Ende der Saison mal mit Instructorhilfe angehen :-) Also wieder hinsetzen und hinstellen und die Landschaft anschauen. Leider ist die Zeit viel zu schnell verstrichen und ich muss ziehen. Dafür kann ich die schöne Landschaft genießen und der Heimweg macht auch schön Spaß, ebenso die Landung, bei der ich mich etwas weiter vortaste. |
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Sprung: 317 |
Daten:
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Bis zum nächsten Load für mich dauert es eine Weile, sodass wir erstmal Kaffee und Kuchen verspeisen, was preiswert angeboten wird (Danke Uli). Dann gehts endlich irgendwann hoch. An Bord ist eine der vielen Tandempassgierinnen, die kurz vor dem Exit, angeschnallt an Hasi, einen munteren Eindruck macht. Vor mir geht ein RW-Vierer aus der - mit Verlaub verdammt engen - Türe, was man hier gut sieht. Der Exit ist dann natürlich ein bissel Kampf (Bilder 1 und 2), aber das nächste Bild zeigt, dass man sich schnell sortiert. (Zwischen den Wolkenlücken ist der Ort Wangen zu sehen.) Diesmal springe ich eher divemäßig aus der Maschine und will mich gleich hinsetzen, jedoch dreht der relative Wind mich etwas um, dass ich mich wegkippen lasse und nochmal der Anna hinterherschaue. Im nächsten Bild sieht man schon, wie der nachfolgende Springer aus dem Flugzeug schaut; wahrscheinlich der Tandemkameramann, um meinen Exit zu filmen. Oha, wenn ja, dann war das nicht ganz so gut :-) Naja, dann erstmal hinsetzen und hinstellen, bissel heizen. Mal eine Rolle vorwärts, cool, klappt ja auf Schlag. Dann gleich noch eine. Und noch ein Cartwheel, geht alles sehr schön und soweit richtungsstabil; Geschwindigkeit wird dabei nicht abgebaut, wie der ProTrack (und das zugehörige Auswertungsprogramm JumpTrack mir zeigen) später zeigt. Leider muss ich dann so langsam Schulz machen, nochmal die Gegend anschauen und raus die Keule. Diesmal geht der Schirm einen Tacken schneller auf, hehe. Der Weg zurück zieht sich. Vor mir ist eine Springerin aus dem RW-Vierer mit einem für sie relativ großen Schirm unterwegs, der bei der warmen Luft entsetzlich langsam sinkt. Ich hänge mich in die halbe Bremse und schleiche langsam durch den Luftraum, um ihr nicht in die Quere zu kommen. Dafür schaue ich mir nochmal in aller Ruhe die Landschaft an. Hier sieht man die schöne Landschaft samt Klein-Wangen und links unten die Landewiese mit den Autos und Wohnwagen der Falschrumspringer. Auch dieses Bild zeigt, wie schön die Landschaft ist, noch dazu mit diesen Schäfchenwolken am blauen Himmel. Da sie 2x die S/L-Bahn kreuzt, bin ich auch froh, Abstand zu halten und bleibe auf der linken Seite und hänge mich dann endlich hinter sie und kann beim Landen diese Impressionen aufnehmen. |
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Nachbemerkung: Danach wollte ich noch einen Tubesprung mitmachen. Uli kommt aber, kaum dass ich gelandet bin: Schnell zusammenpacken, der Ballon ist fertig. Karola und ich sollen im zweiten Load mit. Also flink alles zusammengepackt und ausgetragen: Schade um den schönen Sprung. Verwirrung: Drei der vier RWler von vorhin wollen auch wegen Load 2 mit. Ist der Ballon so groß? Wir warten und warten und warten. Den Tubedive hätte ich mitmachen können und beobachte ihn fasziniert vom Boden aus. Togal, mein erster Ballonsprung naht. Endlich - über eine Stunde danach - kommt der Ballonverfolger: Schnell hinterher. Ich frage, wieviele Leute mitkönnen: DREI. Die anderen drei haben sich schnell in ein inzwischen eingetroffenes Auto gesetzt und stehen schon hinter dem Wagen. Tja, ausgetrickst. Wutentbrannt fahren wir zum Flugfeld zurück. Uli ist fassunglos, denn Karola und ich waren manifestiert, die anderen sollten in Load 3 mit. Da wäre es dann aber so spät gewesen, dass wir irgendwann um Mitternacht nach Hause gekommen wären. Tja, dann vielen Dank, ihr drei Merseburger für diese Kameradschaft. Und Dir Uli, dennoch vielen Dank, letztlich wars trotzdem ein netter Tag. |
Sprung: 318 |
Daten:
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Dieses
Wochenende hatte ich mir freigeplant: Trotz allen nachwahlkampflichen
und vorferienmäßigen Stresses wollte ich beide Tage für
das Mini-RW-Trainingslager mit El Klubpresidente Thomas
Schneider frei haben. Punkt 9:00 Uhr war ich da, leider waren
noch nicht so viele andere Springer da. Also erstmal auspacken,
alles prüfen und einschalten, aufwärmen und stretchen.
Mit Uli schwatzen über letztes Wochenende. Danach entscheiden
Thomas und ich, erstmal einen gepflegten 1-on-1 zu machen und briefen
den Sprung. Ungelinkter Exit? Später merke ich, dass dies das
bewusste Fliegen sehr unterstützt: Man kann sich nicht an anderen
festklammern und so eigene Fehler in die Formation hereinbomben.
Warum eigentlich 1-on-1 (ein Instructor und ein Schüler)? Wolli
Bipps musste absagen und Birger,
der andere "Auszubildende" kam etwas später ;-) Als
Videomann stand uns Tom (ja, der aus dem 300. Sprung) zur Verfügung. |
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Sprung: 319 |
Daten:
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Nach dem Packen und Debriefen ging erstmal eine Weile nichts, das Wetter war nicht so prall - es regnete. In der Zwischenzeit traf Birger ein und wir brieften und übten den nächsten - ersten gemeinsamen - Sprung. Nach etwas über einer Stunde gings dann endlich wieder weiter und wir übten nochmal, bevor es wieder hochging. Das Flugzeug war voll mit Tandems und wir gingen als erste raus. Exit wieder ungelinkt. Diesmal wirbelte es mich nicht groß herum, aber... oha, die beiden anderen sind tüchtig in den Keller gegangen. Ich bemühte mich, so schnell und ruhig wie möglich herunterzukommen, was mir immerhin gelang, aber eben auch Zeit kostete. Später zeigte sich, dass ich das Hohlkreuz besser aus dem Becken heraus machen muss und ruhig mehr mit den Beinen arbeiten kann. Der Anflug in den Stern (alle Springer halten einander in einer Art Kreisformation an den Händen) hinein ging dann aber gut: ruhig und sanft. Danach no contact: Zusammenbleiben. Das ging gut, jedoch war das Geld viel zu schnell alle und wir separierten, was auf Anhieb auch sehr gut gelang. Nach der Landung (hatte gut geklappt) war ich ziemlich ärgerlich mit mir selbst, weil ich ja den beiden anderen die Gelegenheit zum Üben verkürzt hatte. Aber Thomas und Birger beruhigten mich. Mannschaftssport heißt auch, mit Fehlern anderer zu leben; die werden ja nicht mit Absicht gemacht. Thommy orderte dann einen Aero-Bleigürtel mit 4kg für mich. Naja, mal sehen, dachte ich mir. |
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Sprung: 320 |
Daten:
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Dieser Sprung war also eine Art Wiederholung des vorigen Versuches. Birger und ich mussten beide mit dem Exit klarkommen. Birger, der hinter Thomas außen stand, bekam den relativen Wind so gut wie nicht ab und auch das Abspringen auf die Zehntelsekunde ist an dieser Position nicht so einfach. Ich war beim Herausspringen ein wenig irritiert durch den Bleigürtel, vergaß vor allem aber, die Beine gleich reinzunehmen, sodass ich kurzzeitig recht steil stand. Dennoch fanden wir uns recht zügig und flogen no contact, was recht gut klappte. Mit dem Bleigürtel hatte ich offensichtlich erstmal ein Mittel gefunden, um fallratenmäßig an den beiden anderen dranzubleiben. Kurioserweise sind die Geschwindigkeiten nicht wesentlich unterschiedlich. Es zeigte sich auch, dass ich noch ein wenig Reserven habe. Dennoch bleibe ich erstmal beim Bleigürtel: Man liegt einfach satter in der Luft und ich kann mich erstmal voll auf die Relativarbeit konzentrieren; an den Fallraten-Reserven wird später geackert. Auf Zeichen ging es über in open accordian: Thomas legte sich hin und wir fassten ihn jeweils am Arm. Birger nahm Thommys linken Arm mit seinem rechten, bei mir war es umgekehrt. Das klappte ganz nett und mehrfach. Auch die Separation war OK, von Schirmöffnung und Weg zurück sowie Landung will ich jetzt gar nicht schreiben ;-) |
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Sprung: 321 |
Daten:
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Tja,
dann wieder Packen, erstmal Debriefing anhand unserer Erinnerungen,
dann Videoauswertung. (Videoauswertung in Zeitlupe enthüllt
unbarmherzig alle Fehler. Natürlich kann man als Beginner nicht
alles auf Schlag richtig machen. Thomas gab zu allen Sachverhalten
Hinweise und Tips, ohne jedoch herumzumeckern oder das Gefühl
zu vermitteln, dass man ein fliegender Bewegungskasper sei. Solche
Art des Coaching ist nicht unbedingt selbstverständlich, dafür
nochmals dickes Lob.) |
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Sprung: 322 |
Daten:
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Der
letzte Sprung dieses Tages sollte richtig toll werden. Nach dem
Packen und Auswerten hatte Thomas sich ein lustiges Programm ausgedacht.
Geübt war es recht fix, sogar mehrfach. Naja, dann mal hoch.
Exit ungelinkt und relativ schnell zusammengeflogen. Die Beine gleich
zügig reinzunehmen werde ich sicher nach und nach verbesser,
immerhin gabs diesmal keinen Verwirbler und ich hielt Blickkontakt
zu Thomas :-) Sternposition, danach loslassen und in die Hände
klatschen. Leichter gesagt als getan, Birger und ich wippen tüchtig
hin und her, Thommy lachte sich halb kaputt. Nach ein paar Wiederholungen
hatten wir übrigens den Bogen dann halbwegs heraus... Danach
machte Birger eine 360°-Drehung, schön auf der Stelle und
gut gestoppt. Wieder Klatschen, dann machte ich meine 360°-Drehung,
und so ging das weiter: Insgesamt fünf 360°-Drehungen hämmerten
wir in den Himmel, nicht schlecht. Separation war OK, ab nach Hause. |
04.07. |
Sprung: 323 |
Daten:
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Am nächsten Morgen ging es weiter. Thomas briefte und übte mit uns und dann ging es hoch. Ein ungelinkter Exit, bei dem zwar keine großen Verwirbler auftraten, aber ein bissel dauerte es schon, das Ding zusammenzufliegen. Und natürlich bestand Thomas auch hier wieder auf no contact. Dasist zwar unbequem, aber es zwingt uns, sauber zu fliegen, die Fallrate der Gruppe aufzunehmen und nicht herumzugrabschen. Wir fliegen eine Weile no contact und Thomas lässt erstmal Ruhe einziehen. danach dreht Birger eine 360°-Drehung und wir finden uns wieder zusammen; dies wird dann mit mir wiederholt und ... dann ist das Geld alle und wir separieren. Schirmöffnung, Schirmfahrt und Landung machen den üblichen Spaß. Zudem ist das Wetter besser und der Wind etwas geringer, was die Ästhetik befriedigt bei der Fahrt am Schirm und beim Flaren ;-) |
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Sprung: 324 |
Daten:
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Der nächste Sprung dient der Weiterentwicklung ist ist daher vom Inhalt und Ziel her mit dem vorigen deckungsgleich. Diesmal gelingt der Exit recht gut und wir sind auch relativ schnell zusammen. Dennoch sind Birger und ich dabei ruhig und Thomas lobt, dass wir uns nicht in Hektik bringen. Erstmal schön no contact zusammen fliegen, dann dreht Birger seine 360°; schön auf der Stelle. Dann der Herr Kruse und der schaut auch schön, anschließend zeigt uns Thomas, dass es noch einen Tacken schneller geht ;-) Zwischendurch habe ich ab und ein ein bissel Probleme, dranzubleiben. Die beiden sind nicht zu schnell, ich liege nicht ganz sauber und zudem drifte ich gern ein bissel nach hinten, weil ich das Hohlkreuz im oberen Bereich übertreibe und mit den Beinen nicht energisch genug gegensteuere. Dennoch gelingen Birger und mir noch je eine 360°-Drehung, bevor wir uns final angrinsen und separieren. SF/L OK steht in meinem Sprungbuch ;-) |
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Sprung: 325 |
Daten:
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Der nächste Sprung wird schon beim Briefing schmatzig. Wir üben und ich freue mich schon. Die Vorfreude wird auch nicht wesentlich getrübt, als wir in Absetzhöhe minutenlang herumkurbeln müssen, weil unter uns gerade die AN-2 vom Nachbarklub Springerlein absetzt, auf die wir ja aus der weitaus größeren Höhe womöglich fallen könnten ;-) Dann endlich gehts raus: Gelinkt. Vorher hatten wir gründlichst geübt und es ging wirklich sehr schön raus: Daumen rauf vom Thomas. Dann erstmal Ruhe in den Stern bringen, schön entspannt fliegen. Jetzt lassen wir los und Birger geht zwischen uns. Wir fliegen ihn schön ruhig an und erst, als wir fast schon an ihn anstoßen (und in die Seite beißen könnten ;-) greifen wir zu. Agent Schneider grinst mich an. Sehr schön, Zeichen zu losloassen und Birger macht eine 180°-Drehung, so dass es wieder zwischen Thomas und mir liegt, aber eben auf der anderen Seite. Das gleiche Spiel dann mit mir und anschließend mit Thomas und alles geht sehr gut. Sehr schön auch, dass Thomas uns bewusst viel Ruhe lässt, sodass wir auch an zusammenfliegen arbeiten und die Formation fast immer spannungsfrei liegt. Separation und Schirmfahrt machen auch wieder Spaß, genau wie die Landung. |
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Sprung: 326 |
Daten:
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Der nächste Sprung wird auch viel Spaß machen, denken wir so beim Briefing. Na mal sehen; wir üben wieder gründlich und auch die Exitaufstellung wird nochmals geprobt. Beim Hochfliegen döse ich ein wenig und nur kurz vorm Exit wirds nochmal ungemütlich: Gasangriff... Da war jemand undicht. Aber dann stehen wir in der Tür und die Formation geht recht gut raus, wir liegen recht schnell. Thomas zeigt mir später noch, dass ich ruhig die Beine besser anklappen kann, daran muss ich noch arbeiten - vor allem meine Motorik und mein Unterbewusstsein ;-) Wir liegen entspannt da und grinsen uns an, danach lassen wir los und Birger dreht eine 180°-Runde so, dass er wieder zwischen Thomas und mir liegt, nur auf der anderen Seite. Dabei arbeiten wir schon fast 3D-mäßig, vor allem Thomas und auch Birger, da sie sich beim Drehen mit den Beinen über den Gegenüber erheben. Das klappt recht nett und wir machen dabei sechs Punkte, jeder also 2x. Der siebte Punkt wäre fast gelungen, aber wir lassen die Sicherheit vorgehen und separieren nach Birgers dritter Drehung auf Zeichen von Thomas, ohne nochmal zusammenzufliegen. Naja... Sep/SF/L OK ;-) |
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Sprung: 327 |
Daten:
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Der nächste Sprung klang einfach. Durchsprechen, durchrollen am Boden und nochmals durchgehen. Hoch gehts mit jeder Menge Tandemgästen an Bord, es ist eng und ich wünsche mir, keine Sardine zu sein. Endlich gehts raus. Der Exit klappt soweit; meine Beine könnten trotzdem etwas mehr eingeklappt sein ;-) Danach im Stern liegen und dann loslassen und open accordian fliegen. Geht erstmal gut, danach sollen wir im no contact voreinander liegen. Irgendwie bin ich nervös und grabsche nach Thomas. OK, dann mal zur nächsten Figur: Birger und ich drehen uns um ca. 45° so, dass wir parallel zueinander und zu Thomas liegen und Thomas unsere Beine greifen kann. Ich habe Probleme, dranzubleiben und gehe hoch. Mal wieder, wie das Video zeigt, nicht exakt durchgedrückt und daher Fallratenproblem und nach hinten weggefahren. Endlich bin ich dran und Thomas hat uns bringt Ruhe rein. Wir drehen zurück und ich grabsche gleich wieder zu Thomas, auch beim Übergang zum open accordian: Thomas gibt mir dringend Zeichen, das Grabschen sein zu lassen. Übergang zur vorigen Figur und ich liege wieder nicht sauber und poppe hoch... Separationszeit naht und ich beschließe, dann doch lieger abzuwinken und wegzutracken, was die beiden anderen auch machen. Schirmfahrt und Landung sind OK, aber ich bin selbst mit mir sehr unzufrieden und schaue mir beim Debriefing das Video genau an. Thommmy gibt nochmal diverse Hinweise. Kann doch nicht sein, dass ich das ganze Wochenende mir ordentlich Mühe gebe und ruhig fliege und jetzt anfange mit Hektik und Grabscherei. Das will ich auch nicht und entschließe mich, noch einen Sprung ranzuhängen, worüber Thomas und Birger sich freuen. |
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Sprung: 328 |
Daten:
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Der Sprung ist schnell gebrieft und ordentlich durchgeübt. Es geht hoch und wir sitzen mal wieder in einer "No Return"-Maschine, da die D-FAST nach dem Abwurf der Springerlein nach Kassel fliegt. Wir sind die ersten und gehen raus: Gelinkt und das geht sehr gut. Noch auf dem relativen Wind gibt Thomas den ersten Key (das zeichen zum Agieren) und wir drehen jeder eine 360°-Drehung. Das geht erstaunlich fix und ist oberschweinegeil. Danach wieder zusammen, was auch gut geht und nach dem Ruhe-reinbringen die nächste 360°-Drehung. Ich habe nicht ordentlich geschaut und bin etwas rausgeschmiert, Thomas gibt mir ein Zeichen dafür. Dann nochmal drehen: Ich schaue diesmal und es geht besser, aber ich bin etwas hoch und muss erst wieder ran. (Aber das wird sicher noch besser, auch am Anfliegen werde ich sicher noch feilen.) Wieder Stern und wieder drehen und weils so schön war, noch einmal. Hier kann man zwei Bílder sehen, wie ich jeweil Thomas und Birger wieder anfliege: Bild 1 und Bild 2. Nach der letzten Drehung ist Birger ein wenig außen und wir separieren lieber, als dass wir womöglich noch unter 1200m rumexperimentieren. Ist auch gut so, denn erstmals seit ca. 50 Sprüngen habe ich eine Verdrehung. Nur einmal, aber es wirbelt den Schirm und mich etwas herum und ich liege nicht mehr im Heading. Der Schirm ist selbst erschrocken und dreht sich fix wieder aus und ich bin erleichtert. Dann mal auf die Heimreise machen und nochmal schön Gera aus der Luft anschauen: Für fünf Wochen ist erstmal Schulz, denn wir fahren nach Australien und dort werde ich nicht zum Hupfen kommen ;-) Thomas macht noch ein Debriefing mit uns und dankt für die schönen Sprünge, was wir ihm gerne zurückgeben und auch beim Tom danken wir für die Videobegleitung. Noch alles ordentlich zusammenlegen und dann noch bissel schwatzen und ein Bierchen trinken und ein schöner Tag geht zu Ende :-) |
Vorspann |
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Vom
10.7. bis 7.8. waren wir im Urlaub, mal wieder in Australien. Diesmal
in Queensland, mit dem Wohnmobil von Brisbane hoch bis Cape Tribulation
(ca. 100km nördlich von Cairns) Bilder davon kann man auf meiner
Homepage unter den Reiseberichten
- hier der direkte Link
- finden.) Das war einfach nur herrlich und wunderschön, zumal
wir dabei jede Menge Leute kennenlernten und keine Pauschalurlaubsatmopshäre
hatten ;-) |
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Sprung: 329 |
Daten:
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Vor Ort waren viele Leute da, sodass ich erstmal jede Menge Hände schüttelte und ganz fix mitbekam, dass ich schnell die Urlaubsfotos fertigmachen sollte, weil viele Leute recht neugierig waren. Nunja, jedenfalls packte es mich dann doch und wir verabredeten mit Hoschi einen RW-Zweier, den wir zweimal durchübten. Dabei machte ich mir noch Gedanken, ob ich nicht den Bleigürtel mitnehmen sollte. Zum Glück redete mir der Peter (so heißt Hoschi, oder auch Hardcore mit echtem Vornamen ;-) das aus. Bei der Hitze ging der Aufstieg gar nicht so fix, wie man das gerne mag. Im Flugzeug saßen vier Tandempaare, es war einer dieser Tage, wo viele Leute gern hupfen wollen. Wir gingen nach einer Freeflyformation raus. Gelinkt, Hoschi als Diver, ich als Floater. Das ging sehr schön und schnell lagen wir sauber, sodass wir losließen und ich mich um 90° nach links drehte, damit Peter zum Sidebody andocken konnte. Leichter gesagt als getan: Ich sackte durch, war low und Peter musste sich tüchtig durchbiegen, wobei es ihn ein wenig wegdriften ließ. Danach wieder zum Stern, diesmal schaltete ich und floatete ein bissel nach oben, sodass wir wieder zusammen waren. Danach loslassen und Peter dreht sich ... und ich bin wieder low. Wer hätte das gedacht. Ich war selbst völlig baff und Peter auch, sodass es eine Weile dauerte, bis er sich zu mir heruntergeschraubt hatte. Ich flog ihn nach LPG-Muster an: (gleiches) Level erreichen, Position anfliegen, dann erst Griff nehmen, ohne die Arme groß auszustrecken. Nach dem Loslassen wieder das Spielchen und wir schafften noch einen flüchtigen Stern, dann gings ans Separieren. Die Öffnung war tadellos. Ich hatte nach vier Wochen Lagerung mehr Verzögerung erwartet, aber davon lässt sich mein Safire offenbar nicht wirklich beeindrucken :-) Der Heimweg am Schirm machte richtig Spaß, wenngleich besonders bei der Landung infolge des etwas stärkeren Windes Aufmerksamkeit geboten war, da der Wind gern mal bockte. Peter war anschließend besorgt, ob er zu langsam gewesen sei und so. Das war aber gar kein Punkt. Mir hat der Sprung gut gefalen. Wir haben schön ruhig und überlegt zusammengearbeitet. Das ist wichtig. Und demnächst haben wir beide unsere Fallraten aufeinander abgestimmt und kommen dann bestimmt auf 7-8 Punkte oder mehr. |
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Sprung: 330 |
Daten:
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Dieser Sprung machte vor allem Lust auf mehr. Die nächste Maschine war dank der vielen Tandemgäste gleich gestartet, sodass ich mich für Lift 13 eintrug, was der Feierabendschaukler wurde. Leider konnte Peter nicht mehr mitspringen, er war als Chauffeur gefragt. Die anderen drei Relativer hatten für sich schon gebrieft. Naja, dann halt alleine und dann bissel Freefly spielen :-) Im Flugzeug bekam ich dann mit, dass El Klubpräsidente und RW-Instructor Thomas "Agent" Schneider seinen 2000. Sprung machte, mit zwei langjährigen Sprungkameraden. Da war es doch eine Ehre, im gleichen Flugzeug zu sitzen :-) Nach einem Freefly-Vierer und der Jubiläumsrunde gings dann raus. Ich hatte mich so aufgestellt wie bei einem Tubedive und sprang einfach raus. Beim Bemühen, mich gleich in den Wind zu drehen, wirbelte es mich ein bissel zur Seite, sodass ich gleich weiterdrehte, um dem Flugzeug kurz hinterherzuschauen. Danach dann erstmal kurz hinstellen, holla, der Wind in der Höhe ist heute wirklich nicht ganz ohne, Danach eine schöne Rolle vorwärts: nicht zu schnell. Anschließend eine Rolle rückwärts, auch schaumgebremst. Und dann mal eben noch ein Cartwheel nach links und eins nach rechts. Tja, hallo, da ist ja noch jede Menge Zeit! OK, dann hinstellen und schön Gera anschauen, was bei dem blauen Himmel mit den Schäfchenwolken sehr schön aussieht. Auf 1200m dann auf den Bauch und bei 1000m abwinken und ziehen. In der Luft gehts ruhig und gesittet zu. Ruhig zurück zum Platz und den Windsektor beachten. Die Landung platziere ich diesmal recht nahe an unserem Gebäude (also ca. 20m entfernt), denn bei der Windrichtung ist nicht mit Leewirbeln zu rechnen, woher auch, da der Wind fast genau in Richtung der Gebäude weht. Danach gratulieren wir alle dem Thommy und trinken ein feines Bierchen. Das Schirmpacken geht fast wie von selbst und nach einigen Gesprächen ging es dann doch mittlerweile recht spät nach Hause. |
14.08. |
Sprung: 331 |
Daten:
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Flugplatzfest
in Gera: 50. Jahre Flugplatz Gera-Leumnitz. Das heißt erstmal,
dass viele Leute auf den Flugplatz kommen und die Parksituation
nicht ganz unkritisch ist. Also beizeiten erscheinen ;-) Vor allem
aber Jubel, Trubel, Heiterkeit. Jede Menge Leute, die auch bei uns
mal vorbeischauen. Sprungbetrieb wie gehabt ist nicht möglich,
schließlich sind jede Menge weiterer Luftraumnutzer unterwegs.
Also gehen an dem Tag etwas weniger Lifts. |
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Sprung: 332 |
Daten:
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Kurz nach dem Mittag gibt es den Massenabsprung aus geringer Höhe: Die Zuschauer sollen (und wollen) ja auch etwas sehen. Es wird gemeinsam mit dem OFC abgesetzt. Die AN-2 ist allerdings langsamer als die Caravan, sodass unser Pilot Michi etwas zaubern muss, dies aber gewohnt souverän hinbekommt. Dieses Bild zeigt schön, wie die AN-2 neben unserer Caravan herfliegt. In Abständen von 3s springen die Leute aus der Türe, zum Teil liederlichst bekleidet: In kurzen Hosen und mit T-Shirt ;-) Aber für die paar Sekunden Freifall braucht man keinen Sprunganzug. Der Exit erlaubt ein ungewohntes Bild auf die Caravan und Gera. Gleich nach dem Exit heißt es, die Augen offen zu halten und links und rechts zu schauen: Alles OK? Geht neben mir ein Schirm hoch? Nein, alle halten sich an die gebrieften Werte. Hier sieht man die Caravan, den nachfolgenden Springer und Nina ist gerade im Öffnungsvorgang. Na dann man in aller Ruhe zurück zum Landeareal. Diesmal sind über 20 Leute unterwegs, da lasse ich mir lieber Zeit und fahre in halber Bremse, um dann in einem weiten Bogen zum Landeaufbau zu schreiten. In der Halle ist natürlich alles dicht und einige der Gäste vom OFC verbrauchen mit ihren großen Zielsprungkappen (notgedrungen) reichlich Platz, da setze ich mich erstmal hin und trinke nett Kaffee :-) |
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Sprung: 333 |
Daten:
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Ein Sprung geht am Nachmittag aber noch: Mit Nina. Kurzes Briefing und dann gehts hoch. Im Flugzeug sitzt Ida. Sie macht geade ihren 66. Tandemsprung, das ist Weltrekord. Ganz davon abgesehen, dass sie geringfügig älter als die anderen Springer ist :-) Die anderen werden ihr übrigens im Freifall eine Überraschung bereiten und sie anfliegen. Das wurde vorher heimlich alles mit Vize (ihrem Tandemmaster) gebrieft, Ida war begeistert. Doch zurück zu unserem RW2er. Wir haben uns ein bissel was anspruchsvolleres vorgenommen und das klappt sehr schön. Gelinkter Exit, Nina lächelt mich an, danach dreht sich Nina zum Cat (also 180° und ich nehme an ihren Beinleisten einen Griff), zurück zum Stern, dann ich zum Cat, Stern, Sidebody von Nina, Stern, Sidebody von mir, Stern, Nina bietet wieder Cat an, Stern, ich zum Cat, Stern, Nina bietet einen Sidebody an, Stern und dann ist das Geld alle; Nina grüßt zum Bye-Bye, wir separieren und ich schwinge mich mehr als begeistert nach so einem tollen Sprung - 14 Punkte - herunter. Ist schon herrlich, wenn man mit richtig guten Springern mal was machen kann und dabei feststellt, dass man selbst auch nicht der Allerschlechteste ist :-) |
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Nachsatz |
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Danach gehts sehr schön weiter auf dem Platz: neun Heißluft-Ballons werden zum Start fertig gemacht und schweben langsam am tiefblauen Dämmerungshimmel davon: Sieht einfach toll aus. Hier zwei Bilder davon: 1 und 2. Einige Bier später sehen wir den Stasis und Korki zu, wie sie auf dem "Fahrgeschäft Fliegender Teppich" Spaß haben und Wolli meint, dass wir das auch machen sollten. Mit Helmen, wie es sich gehört. Das Video ist lustig, man hört ständiges Gegacker. Nur kribbelig im Bauch wurde es nicht, trotz lauter Forderungen unsererseits, schneller zu drehen. "Geht nicht" kam es irgendwann zurück. Naja, dann halt weiterquatschen und -schlürfen und mit Einbruch der Dunkelheit genießen wir das Ballonglühen. Das sieht wirklich romantisch aus, wird jedoch nachhaltig von so einer Nudelfressbude gestört, deren dämliche grelle Reklame stark blendet. Naja, vielleicht klappts ja beim nächsten Flugplatzfest. Hier zwei Impressionen: 1 und 2. |
15.08. |
Sprung: 334 |
Daten:
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Der
nächste Tag beginnt etwas schaumgebremst. Zum einen haben viele
von uns gestern doch etwas länger an den Festivitäten
teilgenommen; das Ballonglühen war ja wirklich schön und
danach gings lustig in der Aero-Packhalle weiter. Zum anderen ist
Sonntag und überhaupt... Naja, beim Warten auf Load 1 werden
wir eines sehr schönen Schauspiels ansichtig, als die Sonne
direkt hinter einer Wolke steht (Bild)
bzw. kurz darauf hinter der Wolke hervorbricht (Bild).
Und Tobi, der das Baby von Andrea auf dem Schoß hat, ist natürlich
auch einen Schappschuss wert
:-) |
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Sprung: 335 |
Daten:
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Der nächste Sprung geht zu dritt, Alina kommt mit. Na, mal sehen. Dreie, die zwar schon einige Sachen gemacht haben, aber allesamt keine Experten sind. OK, Wollo und ich gehen als Floater raus, Wolli als Frontflöte. Der Exit geht recht dynamisch und Wolli klappt unter uns weg. Das wird ein lustiger Kampf, denke ich mir und dann gehts auch schon rund. Das Video zeigt dann, dass wir kurzzeitig sogar im Headdown waren, siehe Werte =:-))) Als die Gelegenheit sich bietet, ziehe ich die Formation herunter, indem ich mich hinsetze (Freefly ist ab und an auch bei RW zu was gut ;-) und wir liegen halbwegs da. Es schappt noch ein bissel, dann ist Ruhe und wir lassen los. Wie befürchtet, bleibt die zierliche Alina ein wenig zurück und Wolli geht ganz in den Keller. Alina hat zudem zum ersten Male eine RW-Kombi mit Booties an, also keine Hast und nichts übertreiben. Ich floate hoch, aber die Zeit ist zu knapp; also lieber Winke-Winke und Tschüß. War trotzdem ein lustiger Sprung :-) |
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Sprung; 336 |
Daten:
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Danach ist ein bissel Pause und wir bereiten uns auf den zweiten Flachköpper vor. Wieder mit der AN-2 zusammen. Diesmal probieren Wolli und ich auch mal aus, wie das so ist mit kurzen Hosen und T-Shirt. Naja, kann man gelten lassen. In 3s-Abständen gehts dann endlich raus, die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen AN-2 und Caravan muss Michi erneut ausgleichen. Beim Exit drehe ich mich sicherheitshalber um 360° und halte Ausschau; alles im grünen Bereich. Danach in Ruhe zurück, nur nicht drängeln. Diesmal einen noch weiteren Bogen hintenrum und dann in Ruhe den Landeaufbau, ganz konservativ. Da es in Richtung Landefläche ohnehin für die Zuschauer wenig zu sehen gibt (eine Bühne versperrt größtenteils die Sicht), kann man auch ohne Swoopen landen; sieht ja eh keiner ;-) |
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Sprung: 337 |
Daten:
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Noch ein Massenabsprung, mit einiger Zeit Abstand. Zwischendurch gibts ja das "andere" Flugplatzprogramm, u.a. mit recht spektakulären Kunstflügen oder auch Modellkunstflug. Dann gehts hoch. Teilnehmen dürfen Wolli und ich zwar nicht wirklich, da der 12er mit drei Rauchpatronen sauber geflogen werden muss und wir ohnehin noch eine Bigger Ways gemacht haben. In der Luft dann lange Gesichter: Die Zeitplanung ist minutengenau festgelegt und wir müssen gleich absetzen! Alle rutschen soweit wie möglich vor, trotzdem gehts viel zu niedrig raus. Life sucks. Mit 10s Abstand darf ich hinterher, hat mir Tommy eingeschärft. Die enteilende Formation sehe ich prima, zähle derweil, beuge mich schön vor, nehme dann noch kurz Anlauf und schaue konzentriert im Diven der Formation nach, die in eine Wolke (dammich!) eintaucht. Dabei habe ich ganz vergessen, die Beine ordentlich anzuklappen und... überschlage mich! Buhu! Das genau meint Norman Kent in einer Mail, die Marc Bachmann auf freefly.de zum Lesen bereithält: Man muss so gut im Springen sein, dass man sich wirklich aufs Filmen konzentriert und der Körper instinktiv das Fliegen regelt. Naja, dann gehts auch in die Wolke rein und als die endlich vorbei ist, sehe ich die Formation. Leider eben viel zu weit entfernt. Wenigstens die Separation ist auf dem Video dank der Rauchfahnen schön zu sehen. Hier eine Bildserie dazu: Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4 und Bild 5. Etwas bedröppelt ziehe ich in 1300m, wie verabredet. Beim Flug nach Hause jedoch überwiegt schon wieder die Heiterkeit, immerhin war ich "dabei" und von oben sah die Formation wirklich gut aus. |
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Sprung: 338 |
Daten:
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Danach möchte ich gern einen netten Sprung ranhängen. Wolli musste weg. Ich spreche Klaus an. Er möchte was machen, auf dem Bauch. Aber ungelinkt raus. Ich habe etwas Bedenken wegen seiner Freeflysachen, aber mal sehen. Die Aufstellung dauert etwas, ich werde ungeduldig. Als Klaus endlich abspringt, dive ich sofort hinterher, stelle mich etwas auf und sause auf Klaus zu... Abbremsen! Dabei trudele ich kurz und muss danach erstmal schauen, wo Klaus ist. Und nochmal; 360°... oha, soweit oben? Ich floate wie ein umgedrehte Suppenschüssel und baggere mich tatsächlich hoch. Für Klaus ist allerdings der Sprung "beendet" gewesen und er schaut sich die Landschaft an, ich sehe nur seine Beine. Daher entschließe ich mich auf 1600m wegzutracken und gebe ordentlich Gas, sodass wir ordentlich Abstand haben. Die Schirmfahrt und Landung machen Spaß. |
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Sprung: 339 |
Daten:
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Nach dem Sprung mag ich nicht nach Hause fahren und hänge also noch einen ran. Da die Leute in der Sunsetload, für die ich gerade noch einen Platz ergattert habe, schon alle verabredet haben, eben alleine. Später sehe ich beim Video-Wiederangucken, dass Steffi vor mir auch Solo rausging. Naja, wir werden dann später noch ein paar richtig schöne RW-Sprünge zusammen machen. Jedenfalls dive ich raus: Klappt doch! Danach erstmal zwei Rollen rückwärts, ja, geht. (Aber am stabilen Heading arbeiten wir noch ;-) Danach drei Fassrollen, von denen zweie schön klappen und eine, naja, immerhin um die Längsachse ging. Dann noch eine Rolle rückwärts und eine Rolle vorwärts (dabei haut es mir den rechten Bootie vom Fuß) und dann noch eine ganze Menge Drehen, das macht Spaß. Der weg nach Hause ist etwas länger - ich bin als Letzter rausgegangen - und darum ziehe ich ein bissel höher als sonst, was sich aug dem Heimweg gut macht, sodass ich locker und bequem meinen Landeaufbau machen kann und dabei sogar so gut plaziert lande, dass ich nur noch ein superkurzes Stück bis zur Packhalle laufen muss. Der Abend endet mit netten Gesprächen und einem schönen Flugplatzfestausklingbier. :-) |
Sprung: 340 |
Daten:
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Ein
richtig schöner Tag, da lohnt es sich doch, nicht ganz so spät
auf dem Platz zu sein. Leider ist die Zahl der Springer begrenzt,
sodass ich erstmal einen Sprung alleine machen. Und warum dann nicht
was freeflymäßiges. Da kann ich die neue Sommer-Freeflyhose
von Aero-Suits, die ich zuum
Flugplatzfest zu einem Sonderpreis bekam, gleich wieder einsetzen
:-) |
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Sprung: 341 |
Daten:
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Danach
komme ich mit Uli und Regine ins Gespräch. Wir verabreden einen
RW-Dreier und "laufen" das Programm erstmal durch. (Beim
"Durchlaufen" legt man sich noch nicht auf Rollbretter,
sondern nimmt die verabredeten Griffe im Stehen, um sich zunächst
eben seine Griffe samt zugehöriger Partner etc einzuprägen.
Beim "Durchrollen" kommt man der Situation im Freifall
viel näher, da man auf Rollbrettern liegt und sich somit in
der Horizontalen befindet und gut durchspielen kann, in welchem
Winkel man sich wann wie und wem zu nähern und wo anzufassen
und loszulassen hat.) |
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Sprung: 342 |
Daten:
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Helen ist gekommen und Regines Schwester, Katrin. Die Schwestern teilen sich ein Gurtzeug, also gehen sie abwechselnd in die Luft. Helen und Uli suchen etwas aus, was ein kleines bisschen anspruchsvoller ist Mal sehen. Sternexit klappt gut, holla. Danach fliegen wir einen Satellite. Dazu fassen Uli und Helen einander an den Händen an (die beiden bilden einen Stern), Katrin und ich gehen bei den beiden als Sidebodies ran. (Die Figuren kann man hier jeweils anschauen.) Klappt sehr schön. Danach wird umgebaut. Katrin und ich fassen einander an den Händen, Uli und Helen docken bei uns an. Beim erneuten Umbau gehe ich low (sacke also ab) und will hoch, schaue dabei die Formation an und... schieße voll auf sie zu! Uli und Helen gehen geistesgegenwärtig auseinander und ich kurven zurück und umfliege die Formation, um richtig anzudocken. Wir schaffen gerade noch den dritten Punkt, dann ist die Zeit alle und wir separieren. Nach der Landung gibt mir Uli beim Debriefing den Tip, mich beim Hochfloaten quer zur Formation zu legen, um genau den "Draufzuschieß-Effekt" zu vermeiden. Habe ich zwar bestimmt schonmal vorher gehört, aber jetzt präge ich mir das ein. Zum Glück ist nix passiert und uns gehts um den Spaß und den hat der Sprung trotzdem gemacht. |
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Sprung: 343 |
Daten:
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Diesmal gehen Uli, Helen, Regine und ich raus. Der Stern liegt zügig und wir bauen zum Satellite um. Regine und Uli docken Gesicht-zu-Gesicht an und dann gehen helen und ich als Sidebodies ran. Danach gehts ans Umbauen: Helen und ich bilden die Sternbasis, Uli und Regine docken an uns als Sidebodies an. Regine ist etwas hoch und muss sich runterarbeiten. Danach wird wieder umgebaut, das geht relativ schnell. Beim nächsten Umbau kommen Helen und ich auch schnell zusammen, aber sind etwas höher als Uli. Helen will runter (There is no low in a formation - sagt sie immer ;-) aber das geht so schnell nicht, nicht mit mir ;-) Naja, es ist eh schon Separationszeit, also winkewinke und separieren. Öffnung und Schirmfahrt machen Spaß. |
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Sprung: 344 |
Daten:
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Gurtzeugweitergabe bei den Schwestern, Uli, Helen, Katrin und ich heißt es. Diesmal bauen wir die Satellites etwas anders um. Exit ist OK, danach bilden Helen und Uli die Gegenparts, Katrin und ich docken als Sidebodies an: Ich bei Uli, Katrin bei Helen. Danach bilden Helen und Katrin die gegenparts, Uli dockt bei helen als Sidebody an... ich gehe low und (wie bestellt, um zu üben) baggere mich hoch und docke sauber bei Katrin an. Danach bilden Katrin und ich die Gegenparts, Uli dockt bei mir als Sidebody an, Helen bei Katrin. Neuer Umbau: Uli und ich sind die Gegenparts, Helen dockt bei Uli an und Katrin bei mir. Dann ist die Zeit vorbei, Separation und mit einer schönen Öffnung wird ein schöner Sprung gekrönt. |
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Sprung: 345 |
Daten:
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Der sechste Sprung an diesem Tag für mich. Wir haben etwas anspruchsvolleres gebrieft, Helen hat ein paar interessante Vorstellungen, u.a. die Murphy Flake. Jedoch... irgendwie war der Wurm, drin. Der Exit klappt soweit, aber danach will nichts so richtig zusammenfinden, nach Levelproblemen will ich zunächst an der falschen Seite andocken, Regine ist ob dessen auch verwirrt. Irgendwie "Alles nichts, oder?" und man sucht unwillkürlich, ob die dicke laute blonde Frau mit der Schlossermontur (womöglich noch mit einer Torte in der Hand) durch den Orbit geschossen kommt. Leider habe ich dummerweise alle Videos bis zur 364 durch einen dummen Fehler überspielt, sodass ich nach über zwei Monaten leider auch nicht mehr genau rekapitulieren kann, was genau die Fehler waren. Togal, was ich noch wieß ist, dass wir trotzdem nicht brüllend und schimpfend übereinander hergefallen sind. Aus jedem Sprung lernt man was und der war trotzdem irgendwie lustig. Keiner wurde verletzt und das ist das Wichtigste ;-) |
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Sprung: 346 |
Daten:
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Der Abschlusssprung des Tages ist gleichzeitig Hoschis 300. Dabei ging es dann doch etwas hektisch zu, weil es anfangs ein Hybridsprung werden sollte, dann ein reiner Freeflysprung und zum Schluss ein Biggerway. Aufgrund dessen gings etwas hastig ans Briefing. Als Basis wurden vier Springer genommen, die allesamt noch nicht so viel Erfahrung hatten und noch nie zusammen gesprungen waren: Hoschi, Alina, Stefan und ich. Naja,mal sehen. Der Exit klappt zunächst, aber dann hat Stefan die Hacksen als Floater zu kurz und es haut ihn unter die Formation. Als er wieder hochpoppt, reißt es mich als seinen Nachbarn so herum, dass ich von oben auf die Formation wippe; jedoch bin ich schnell wieder zurück. Leider dreht die Basis und erst als Uli sich reinarbeitet, kommen wir richtig zum Stehen. Danach dockt Helen an; für die anderen ist die verbleibende Zeit zu kurz. Korki ist zwischendurch auf dem Rücken (tief, versetzt und schnell genug) unter der Formation durchgesaust und hat uns gefilmt, ist zurückgekehrt und filmt wie Hoschi seinen Schirm öffnet, der Rest von uns trackt schon bis zum Horizont. Naja, ein lustiger Sprung. Beim nächsten Mal klappt das bestimmt besser :-) |
05.09. |
Sprung: 347 |
Daten:
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Der Sonntagvormittag gehört zunächst der Familie. Nicht nur Saubermachen und Vorbereitungen für die Arbeitswoche ;-) Aber am Nachmittag ziehts mich dann doch auf die Dropzone. Rüdiger, ein Hüne, groß und kräftig sitzt da. Ich frage, ob wir was zusammen machen wollen. Warum nicht, wenn ich denn mitkäme. Tja, mal sehen, was mit 4kg Blei zu machen ist. Vorsichtshalber verabreden wir lediglich Pin Practice - also nur loslassen und wieder an den Händen greifen. Hoch gehts. Rüdiger geht als Diver raus - eine logische Entscheidung angesichts von über 100kg Wettkampfgewicht :-) Wir liegen recht schnell und dann loslassen und... ich bleibe dran, hehe! Das ganze ist in der Tat recht schnell (siehe Werte :-) aber ich komme mit. Rüdiger ist geistesgegenwärtig, grinst mich nach dem ersten Pin an und dreht sich um 360°, wir docken wieder an. Na dann mal ich; tatsächlich klappt auch das und lustig gehts weiter. Insgesamt klopfen wir - erstmals zusammen und dann noch ungebrieft - 5 Punkte. Das ist natürlich super und dazu noch eine schöne Öffnung. Ich schwinge mich großzügig nach Hause und... hüstel, unterschätze den Wind. Na gut, wenn schon eine Beerline, dann wenigstens schön landen; es ist egal, ob 1m fehlt oder 10 davon... :-) Leider muss Rüdiger nach Hause, aber bei Gelegenheit werden wir das mal wiederholen! |
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Sprung: 348 |
Daten:
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Viel
ist nicht mehr los, dabei ist das Wetter schön. Naja, dann
mache ich eben noch einen Sprung alleine. Hoch gehts, gebrieft habe
ich mit mir schon am Boden, da kann ich im Flugzeug dösen.
Am Anfang - erst recht bei meinen ersten Strippensprüngen aus
der AN-2 - habe ich mich immer gefragt, wie da welche mit geschlossenen
Augen herumlungern können und mittlerweile mache ich das selbst
:-) |
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Sprung: 349 |
Daten:
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Ich
will fast schon mein Zeugs zusammenpacken, als Wolli Bipps in der
Halle auftaucht. Na, dann machen wir doch was zusammen. Hoch gehts
und diesmal gehen wir als Zweier nicht so spät raus. Der exit
klappt gut und dann gehts an die Relativarbeit: Sidebodies. Wir
haben nach wie vor noch nicht ganz so die gleiche Geschwindigkeit,
denn Wolli ist einer von denen, die schnell fallen. Aber oha, diesmal
hänge ich ihn zweimal ab. OK, mit 4kg Blei dabei :-) Trotzdem
reicht es für insgesamt vier Sidebodies, das ist doch schonmal
gar nicht schlecht. |
11.09. |
Sprung: 350 |
Daten:
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Sonnabendvormittag und ...kaum jemand da. Grummel. OK, das Wetter ist nicht ganz so prall; insbesondere der Wind ist recht hastig, aber nicht so, dass man nicht springen könnte. Aufruf für Load 1 und niemand da, der noch frei ist von den paar Lizenzlern. Ohne die Tandems ginge ja gar nichts... Naja, dann mache ich den kleinen Jubiläumssprung eben allein - es gibt ja auch noch bissel was zu üben. Diesmal klappt das Floaten ganz anständig, na also. Dann mal weiter an den Fassrollen üben - nicht dass das bei der Vereinsmeisterschaft noch abgefordert wird. Ich suche mir die Start- und Landebahn als Referenz. Und siehe da, diesmal klappt das doch recht gut. Wenn man locker an die Sache rangeht, klappts auch besser; alte Erfahrung. Ich bin ziemlich weit draußen und hänge fast über der Stadt. Wie verabredet, schmeiße ich das Handdeploy schon zeitiger nach deuuuutlichem Abwinken und hänge mich dann in die halbe Bremse. Man ist zwar nicht so schnell, aber das Sinken ist deutlich weniger und so schiebt mich der Wind zum Platz zurück und ich sinke sehr moderat, sodass ich sogar noch einen eleganten Bogen zum Landeanflug schlagen kann, aber vorsichtshalber weit genug von eventuellen Leewirbeln der Halle lande. |
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Sprung: 351 |
Daten:
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Stefan aus Dresden ist eingetrudelt. Er hat auch keinen Sprungpartner, aber dafür eine RW-Kutte, also briefen wir was. Na, dann mal sehen. Stefan ist ein kleines bissel größer als ich und wiegt schon ein wenig mehr, also schnalle ich mir mal lieber den Bleigürtel um. Wir spielen vor dem Einstieg nochmal alles durch, dann gehts hoch. Stefan ist der Floater und ich dive hinterher. Den RW-Kurs mit Tommy Schneider in Erinnerung, ziehe ich diesmal die Beine ordentlich an... Stefan aber auch und das führt dann erstmal zu etwas Luftkampf, den ich aber nicht aufzugeben gewillt bin. Und wieder mal helfen die Freeflyerfahrungen, um kurzzeitig mittels Sitzen die Formation wieder horizontal zu bringen. Danach Ruhe reinbringen und siehe da, es geht. Ich muss zwar trotzdem kämpfen, um mitzukommen, aber das ist nicht schlecht. Da zwinge ich mich mal, mich ordentlich durchzubiegen. Den Werten sieht man das zwar kaum an, aber trotzdem hatte ich das Gefühl, dass wir schnell waren. Naja. Wir machen Sidebodies. Jeder einen, dazwischen jeweils einen Stern, oder Pin, ganz wie man will :-) Separation und zurück zum Platz. Der Wind ist recht interessant und ich lande wieder in sicherer Entfernung von der Packhalle und gehe trotzdem mit relativ wenig Vortrieb herunter. Erst in Bodennähe nimmt die Geschwindigkeit zu - die berühmte Reibung der Luftströmung am Boden lässt grüßen - sodass die Landung trotzdem halbwegs Spaß macht. |
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Sprung: 352 |
Daten:
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Aus der Sache wollen wir mehr machen und verabreden den nächsten Sprung. An der Attrappe wird der Exit geübt, dann durchgelaufen. Tja, mal sehen. Hoch gehts. 14min später sind wir auf Abwurfhöhe :-) Der Exit klappt diesmal deutlich besser. Na also. Danach drehe ich mich zum Sidebody und Stefan greift mich seitlings an. Zurück zum Stern, dann dreht Stefan und ich nehme seitliche Griffe bei ihm. Wieder zurück zum Stern, ich drehe mich wieder um 90°, aber diesmal nach rechts und Stefan greift bei mir an. Wieder zurück zum Stern... und da ist die Zeit schon alle. Zwischendurch gab es einiges an Levelausgleich zu machen, was Zeit kostet. Wie die Werte dann zeigten, waren wir recht fix unterwegs, nicht schlecht. Aber ein wenig moderater wäre mir lieber, dann muss man sich nicht so sehr durchdrücken. Wäre doch schön, wenn ich eine feste Truppe zum Springen hätte. Aber egal, das hat erstmal ganz nett geklappt, Separation und nach der Öffnung zurück zum Platz. Der Wind ist wie vorhin, also wieder in sicherer Entfernung landen - lieber 30m mehr laufen, als durch eine Leewindwalze hart landen und womöglich was verstauchen. |
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Sprung: 353 |
Daten:
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OK, dann basteln wir mal weiter. Mal schauen, ob wir etwas mehr zusammenbekommen. Der Exit klappt ganz gut und wir liegen nach annehmbarer Zeit ordentlich da und fangen an zu arbeiten. Wieder das vorige Programm. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir sehr schnell sind, was mir der ProTrack anschließend auch bestätigt. Mein Kreuz auch, denn ich muss mich tüchtig durchbiegen, um mitzukommen. Da müssen wir mit Stefan mal floaten üben bzw. das bewusste Nicht-ganz-so-sehr-Durchbiegen... ;-) Zurück zum Sprung: Die ersten Sidebodies klappen ganz gut, der jeweils zweite geht aber in die entgegengesetzte Richtung. Stefan hat einen kurzen Brainlock und dreht nach links an, ich zeige ihm: Falsche Richtung, was jedoch auch nicht wirklich hilft und ihn ratlos werden lässt. Ich will ihn anfliegen, aber die Zeit wird bissel knapp, ich musste mich zwischendurch auch zweimal wieder ein bissel runterkämpfen, Stefan winkt mir jedenfalls bye-bye und trackt davon. Naja, fünf Punkte sind auch nicht schlecht. :-) |
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Sprung: 354 |
Daten:
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Noch
einen Tagesausklangsprung. Keiner da zum Hupfen, denn Stefan musste
mit Frau und Kindern nach Hause in Dresden. OK, dann raus mit den
bunten Sachen und rein in die kurze Freeflyhose. Es ist schließlich
immer noch Sommer. Im Sitzen geht es raus und ich schaue dem Flugzeug
hinterher: Sieht gut aus. Danach lasse ich Drehungen und Rollen
und setze mich einfach hin und schaue mir die Gegend an. Sieht auch
gut aus. Dann mal hinstellen und heizen... grummel, irgendwie war
ich schonmal schneller. Dafür stehe ich satt und ...genau,
auch mit dem neuen Teardrop, was wirklich sehr gut freeflytauglich
ist und bei dem ich Klappen und Bridle und Pin mindestens zehnmal
vor dem Exit geprüft habe, kann zwar eigentlich nichts passieren,
aber trotzdem... Also noch schön drehen, ja das klappt aufs
Grad genau und auch schnell, hehe. Später zeigt sich dann,
dass ich doch recht fix unterwegs war, insbesondere wohl, weil ich
recht lange gestanden habe. |
12.09. |
Sprung: 355 |
Daten:
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Mal wieder ein Sonntag, dessen Vormittag der Familie und häuslichen Pflichten gehört. Aber am Nachmittag bieten Wetter und Zeit die Möglichkeit, in die Luft zu gehen. Der erste Sprung geht mit Steffi raus. Sie ist zierlich, hmmm... Mal sehen, was wird. Also ich nehme auf keinen Fall Blei mit, wir beide unsere RW-Kutten. Wird schon werden, die Mädels können sich besser durchbiegen als wir Jungs. Der Exit ist ein bissel steil, danach haben wir auch etwas zu kämpfen. Kein Wunder, bisher ist Steffi fast immer alleine rausgefloatet, sodass sie die Beine beim Exit lang hat (=steiles Aufstellen) und danach etwas reinnimmt und so etwas absackt. Aber das bekommen wir hin. Danach lassen wir los und fliegen ohne Kontakt, oha, das arme Mädel muss sich ganz schön biegen. (Später sehe ich an den Werten, dass es sogar recht fix ging, da hätte ich ruhig bissel flacher liegen können...) Steffi geht etwas nach hinten weg, das ist uns allen bei den ersten Sprüngen passiert. Der Körper muss erst mitgeteilt bekommen, wie sich "Beine lang!" anfühlt. Ich gebe Gas, um ranzukommen und wir schaffen es, wieder zum Stern anzudocken. Meine ersten Sprünge RWmäßig waren da weniger erfolgreich, hehe. Danach bietet ich Steffi einen Andock zum Sidebody an und auch den Punkt machen wir noch, dann heißt es winke-winke und wir stieben auseinander. Daraus lässt sich bestimmt was machen, denke ich beim Nachhauseflug. |
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Sprung: 356 |
Daten:
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Den zweiten und letzten Sprung des Tages mache ich alleine. Schade, das Wetter ist gar nicht so schlecht (der Wind ist auch weniger als gestern) und kaum Leute da. Tja, danke unserer Bundesregierung und der gesamten Wirtschaftspolitik viel zu vieler Nadelstreifenheinis hat der normale Bürger immer weniger Kohle in der Tasche und da wird dann am Steckenpferd gespart. :-( Jedenfalls beschließe ich, an meinen Freeflykünsten weiterzufeilen. Hoch gehts mit dem Flugzeug, dass anschließend nach Kassel zurückkehrt. Der Exit im Sitzen klappt gut. Na dann, Heading kontrollieren und Rolle vorwärts, schön kontrolliert: klappt so lala. Noch eine hinterher, klappt deutlich besser. Rolle rückwärts, geht gut. Heading OK. Cartwheel rechts, OK. Noch eins, Heading ist OK. Dann ein Cartwheel nach links, hüstel... da habe ich mich nebenbei fast um 90° weggedreht. Naja, jeder hat ne Schokoladenseite. Dann man noch Hinstellen und die Landschaft genießen, der Anblick ist wirklich schön. Viel zu zeitig kommt die Pullhöhe näher; ich werfe mich auf den Bauch und mache mich groß. Raus mit dem Lederbällchen und dem Hilfsschirm daran und bababababa geht der Schirm auf. Dann mal zurück und gemütlich landen, bei dem Wind keine Kunst :-) |
18.09. |
Vorspann |
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Zeitig, sehr zeitig gehts raus zum Flugplatz. Offene Vereinsmeisterschaft des FSC Gera 4000 e.V. 8:30 Uhr sollte die Auslosung der Teams beginnen, aber wie das so mit der Pünktlichkeit ist, trudeln die Leute z.T. spät ein und es wird erst gegen 9:15 Uhr ausgelost. Vier Gruppen gibt es - von absoluten Anfängern (und fanatischen Freeflyern) bis hin zu den Experten mit ein- bis zweitausend (und mehr) RW-Sprüngen. Mein Name landet in Topf 2, was mich doch sehr beruhigt. Schließlich habe ich noch nicht so viel gemacht. Tobi (der mit den BLOPP-Videos und der netten Freeflywebseite) zum Bleistift landet im Topf 1: Auf dem Bauch it er nur beim Ziehen. Später zeigt sich, dass - bis auf eine Ausnahme - die Freeflyer tiiiief gestapelt haben und gut mitfliegen können. Nach 500 Freeflysprüngen mit etlichen Trackdives etc hat man so oder so ein gutes Gefühl für die Luft und kann auch auf dem Bauch ordentlich manövrieren. In den Töpfen 3 und 4 sind zu wenige Startzettel und Tommy Presidente Schneider sortiert um. Ich lande u.a. in Topf 3. Was ich nicht so witzig finde, aber Thomas meint, ich hätte dieses Jahr Fortschritte gemacht, das könne man schon mal bei so einem 4er-Scramble machen. Ich lande in einem Team mit Udo aus Cottbus, einen richtig guten RWler, Thomas (der auch gut ist) und Freefly-Katja. Na, mal sehen. Achja: Wir nennen uns "Die Goldenen Spatzen" - eine Verbeugung an das internationale Kinderfilm-Festival "Goldener Spatz" in Gera. |
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Sprung: 357 |
Daten:
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Der erste Sprung geht als Stern raus, danach sollen wir open accordians fliegen und der äußere immer ans andere Ende fliegen und andocken. Na, mal sehen. Der Exit sieht zuerst halbwegs gut aus, aber dann rödelt es gewaltig und wir bröseln auseinander, Thomas stürzt u.a. auf mich drauf. Pah, durchdrücken und schauen, oha... da unten ist Udo, schnell anfliegen und dann kommen die beiden anderen. Es reicht für 3 Punkte, aber der 3. Punkt ist außerhalb der Arbeitszeit, sodass wir bei der ersten Wertungsrunde ziemlich weit hinten liegen. Die Separation klappt gut und am Boden ist dann erstmal Debriefing angesagt. Was solls, wir sind nicht die Letzten und es gibt ja noch weitere Sprünge. Der nächste wird ordentlich gebrieft und an der Atrrappe geübt... Auf zu neuen Taten! |
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Sprung: 358 |
Daten:
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Der Exit musste nicht ohne Grund geübt werden. Wir sollen allesamt als Floater abspringen. Zusammen mit dem Kameramann, der nicht hinterherdiven mag (verständlich) ist das ein ganz schönes Gedrängel und wir bedauern Udo, der als erster rausgeht und den relativen Wind abbekommt. Na, mal sehen. Wider Erwarten klappt das recht gut und wir finden uns schnell zum Stern, wobei die Katja ein beachtliches Tempo vorlegt und wir sie anfliegen und uns gut biegen. Danach Rolle rückwärts, was bei allen gut klappt und wieder zusammenfliegen. Oha... Katja ist mal eben 10m oder so heruntergeschossen, so eine Heizerin. Alles anlegen und hinterher, klappt gut. Der Stern ist wieder zusammengeflogen und wir schauen uns an. Udo gibt ein "Cool"-Zeichen mit dem Daumen nach oben, aber die beiden anderen interpretieren das als Aufforderung zur Separation (bei ca. 2200m =:-) Naja, dann separieren wir eben - sonst weiß der Kameramann gar nicht, was er tun soll - aber nicht zu schnell. Alles klappt und am Boden sind wir begeistert. An der Wertungstafel zeigt sich, dass nur drei Teams in der vorgegeben Zeit (bzw. überhaupt nicht) das Programm geschafft hatten und wir waren Zweiter. Hehe! Leider bringt das nur 2 Punkte und wir verbessern uns gerade mal um einen Platz. |
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Sprung: 359 |
Daten:
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Der dritte Sprung hat es richtig in sich. Wir üben wie die Weltmeister, auch auf den Rollbrettern. Der Exit ist nicht der gewohnte Stern, sondern ein Knäuel von sich gegenseitig merkwürdig anfassenden Springern. Na, ob das mal gut geht. (Leider habe ich die Diagramme nicht, und nach über einem Monat hat mich die Erinnerung im Stich gelassen) Aber - oh Wunder - es klappt. Damit haben wir den ersten Punkt. Danach Umbauen, auch anspruchsvollere Figuren. Das ist alles nicht ganz so einfach und wir schaffen insgesamt drei Punkte, davon wieder einer außerhalb der Arbeitszeit. Separation und Schirmfahrt sind OK. Wir haben uns dennoch um einen weiteren Platz verbessert, manche andere haben lupenrein zerbröselte Exits hingelegt und die Formation nicht wieder zusammenbekommen. |
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Sprung: 360 |
Daten:
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Hoschi kommt fragen, ob ich bei ihrem Vierer mitmachen möchte. Sie wollen den letzten Sprung nochmal machen und einer mag nicht. Na klar. Mit Lutz als Spezi und Wolli Bipps gehts dann ans Üben und ein Stückel später hoch. Hmmm, der Exit ist ein wenig zu dynamisch und der armen Lutz wird unter die Formation gedrückt. Wir lösen... Moment, Wolli Bipps lässt mich nicht los und... wir beide ligen recht flink. Lutz kommt schnell zu uns und dann kommt Hoschi vorbei. Er muss nochmal Anlauf nehmen und dann klappts. Danach noch bissel rumbasteln, macht Spaß (die Punktzahl habe ich bvergessen, grummel) und auf 1300m verabschieden wir uns. Daraus lässt sich vielleicht später auch noch mal was machen. |
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Nachspann |
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Die Spezis machen dann noch einen Bigway mit 12 Leuten, sieht richtig gut aus und sie schaffen sogar zweimal umzubauen. Dann kommt endlich die vierte Runde: Nicht springen, sondern eine Spaßdisziplin. Ein leeres Bierfass übers Vorfeld rollen: Nur mit den Füßen. Bei vier Mann gehts 2x hin und her. Mannschaft 1 ist flink, nicht mal zwei Minuten! Doch danach gehts los. Wenn man nicht genau trifft, fängt das Fass an, Pirouetten zu drehen und sonstwo hinzuschießen. Einige Teams gehen mit Zeiten von über 4 Minuten aus dem Rennen. Bei uns klappt es sehr gut und ich bin noch dazu Schlussläufer. Katja und Thomas legen gute Zeiten vor, auch Udo. Ein bissel geht das Fass nach rechts weg, aber ich übernehme (noch dazu muss man einen Arbeitsschutzhelm als Staffelstab übernehmen; natürlich aufzusetzen...) und rollere das Fass zurück. Bloß nicht die gute Leistung des Teams als Letzter kaputtmachen. Mein Puls ist irgendwo bei 300 oder so und ich schütte mehr Adrenalin als bei nem Tubedive aus. Aber es klappt und wir jubeln. Am Ende 2 Platz dieser Runde und wir liegen im Klassement zusammen mit einem anderen Team auf Platz 2 insgesamt. Daher gibt es ein Stechen: Wer trinkt zuerst, auf einer der Volksfestbänke stehend, eine Flasche Bier aus? Da ich antreten muss und noch dazu gegen Sascha (ich sage nur: Student) verliere ich ehrenvoll und bekomme noch ein paar Tips, wie man sachgerecht und schnell den Gerstensaft in den Bauch schüttet. Trotzdem nicht schlecht: Wir bekommen das dritte Pokalset. Das sind Bierkrüge, die so hässlich sind, dass sie die Amis wie verrückt für ca. 100$ pro Stück kaufen. Naja, jetzt steht einer davon bei mir in der Schrankwand. :-) Danach ist noch eine richtig geschmeidige Fete, der Kneiper hat ordentlich essen bereitet (chön charfes Chili chum Beichpiel...) und es spielt auch noch eine Minicombo: Absinthinenz. Der Trommler hat jede Menge kleinerer Trommeln aufgestellt und das Publikum ist eingeladen, mitzumachen. Alle Takte und diverse Rhythmen werden geübt. Ich finde das lustig, denn ich habe mich gedrückt, da ich wusste, dass eher früher als später die Hände anfangen zu glühen :-))) Irgendwann um halb zweie mache ich mich auf den Weg nach Hause, schön wars. Danke an die Organisatoren, allen voran Tommy Schneider! Wer sich Bilder anschauen will, kann hier auf der Website des Vereins klicken. Leider hat Wolli Bipps die Bilder etwas ungeordnet draufgeworfen, kommt wohl wegen der Umbenennung. Ein paar weitere kann man auch in diesem Freeflyforumsbeitrag: freeflyforum.de/details.php?id=3677 sehen, allerdings muss man sich vorher im Freeflyforum anmelden, Gastzugang existiert...) |
19.09. |
Sprung: 361 |
Daten:
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Nach einem etwas späteren Frühstück, saubermachen und diesem und jenem gehts am Nachmittag nochmal raus. Der erste Sprung ist mal wieder solo, also Freeflyspaß. Beim Exit gucke ich mir das Flugzeug an und setze mich dann ordentlich hin. Mal wieder das "Standardprogramm": Rolle vorwärts, noch ne Rolle vorwärts (die klappen richtig gut), Rolle rückwärts (dito) und dann ein Cartwheel nach rechts und zum Schluss eines nach links. Hmmm, noch Zeit, also noch ein bissel rumdrehen und stehen. Der Rest ist Routine und die Landung bei dem gemäßigten Wind sogar etwas spaßbetont. |
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Sprung: 362 |
Daten:
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Der nächste Sprung geht wird ein RW-Dreier. Ich frage Steffi, ob sie was machen möchte. Na klar. Dazu kommt Peter, dann was zu dritt. Wir briefen und üben auch nochmal an der Attrappe. Sollte klappen. Na dann man hoch. Der Exit klappt auch tatsächlich ganz gut. Bissel steil, aber wir liegen recht schnell. Ein bissel haben wir zu Leveln, dann gibt Peter das Zeichen und wir drehen wir uns um 360°... Peter ist bissel nach hinten weggegangen, aber wir sind schnell wieder zusammen. Wo ist Steffi? Über uns. Peter ist recht schnell und ich habe mich ihm angepasst, Steffi hält zwar, wie wir sehen, unsere Geschwindigkeit, aber zum Runterkommen reichts nicht. Das ist mir ja auch passiert, wenn ich nur an das Mini-RW-Camp denke, als ich 1500m brauchte, um mich an Thomas und Birger ranzukämpfen. "Arme rein und durchbiegen" sagt sich einfach, aber das muss man sauber bereden und üben. Und darum lernt man aus jedem Sprung, sofern ein ordentliches Debriefing erfolgt. |
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Sprung: 363 |
Daten:
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Wir wollen es nochmal probieren, vielleicht klappts ja jetzt besser. Ich möchte Steffi meinen Bleigürtel mitgeben, sodass sie satter liegt und sich nicht ganz so durchbiegen muss, die Geschwindigkeit kommt dann schon nach und nach von alleine. Peter lehnt das ab, da Steffi ja unsere Geschwindigkeit halten konnte und zum Runterkämpfen noch Reserven hat. Hmm, mal schauen. Der Exit klappt wieder ganz gut, wir warten noch ein bissel, bis alles ruhig liegt und lassen los, 360°-Drehung. Peter und ich sind wieder ein bissel auseinander, er ist auch low gegangen und ich fliege zu ihm hin. Er nimmt gar nicht erst meine Hand, deutet auf Steffi, die oben ist. Wie jetzt? Wir sollen wohl zu ihr hochfloaten, nehme ich an. Ich tracke auf sie zu, drehe mich und katzenbuckele. Dabei habe ich natürlich Peter nicht im Auge, der slotreines Anfliegen wollte. Togal, die Zeit reicht nicht und mir tuts für Steffi leid. Sie ist aber überhaupt nicht am Boden zerstört (das ist gut) und wir schütten nach dem Packen der Schirme noch ein Bierchen und schwatzen. |
Sprung: 364 |
Daten:
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Ein schöner Sonnabend sollte es werden. leider müssen wir eine ganze Weile warten, aber das ist mir ganz recht. Chris montiert mir einen Safire2, 149 sqft (Demokappe) in mein Gurtzeug und weist mich ein. Das Wetter wird besser, irgendwann endlich gehts hoch. Kaum jemand da, zum Glück Tandems. Und Lutz, der einen Tandemgast gebracht hat. Mit dem verabrede ich einen Zweier. Der Exit klappt vorherragend, Lutz lächelt mich an. Jeder macht einen Sidebody, ohne Stern dazwischen, klappt recht nett. Dann drehe ich mich um 180° (grummel, hier hatten wir davor noch einen Stern verabredet...) und Lutz greift zum Cat an mich ran. Ich drehe zurück und Lutz dreht sich ebenfalls um 180°. Ich schwinge mich ran und grabsche einen Tacken zu zeitig. Die Strafe folgt auf dem Fuß; mich drückt es zurück und ich muss nochmal richtig LPG-mäßig aufbauen, was ich auch schnell mache. Danach dreht sich Lutz zu mir, wir greifen uns an den Händen und bleiben die nächsten 700m einfach lächelnd gemeinsam liegen, bei 1400m winke ich ab und ziehe und schaue Lutz nach, sieht gut aus, wie er wegtrackt. Gleichzeitig bin ich begeistert, wie weich und symmetrisch der Schirm öffnet, siehe Bild. Da hat man ja schon fast Angst, so lange scheint das zu dauern... :-) Danach spiele ich ausgiebig mit dem neuen Schirm: Feines Stück! Und beim Landen bin ich platt, was der für eine Flarekraft hat: Es hebt mich ein ganzes Stück hoch und ich lande trotzdem ganz weich. Goil. |
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Sprung: 365 |
Daten:
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Nach und nach trudeln die Leute ein. Einer davon Jörg, der in Jena studiert. Eigentlich Freeflyer, aber ich kann ihn zu einem gemeinsamen RW-Abenteuer überreden. Da Jörg größer ist als ich und bissel schwerer, bin ich mal wieder Diver. Der große der Stasibrüder kommt als Kameramann mit, er will üben. Der Exit klappt gut. Jörg hat zwar eine Freeflykutte an, aber greifen kann man. ER ist dadurch nicht sonderlich schnell, aber so liege ich ganz satt, hehe. Wir spulen das Programm ab: Sidebody (moi), Stern, Sidebody (Jörg), Stern, ich drehe mich um 180° und Jörg greift zum Cat, dann drehe ich mich und Jörg bietet mir gleich ein Cat an, dann wieder zum Stern, ich drehe mich zum Sidebody, danach zum Stern und... nanu, warum will Jörg nicht mehr? Ist doch noch Zeit? Tja, für ihn als Fast-Nur-Freeflyer ist es gefühlsmäßig schon lange, lange Separationszeit. :-))) Knapp unterhalb von 1500m hält es ihn nicht mehr und er trackt weg, dem schließe ich mich an: Sicherheit zuerst. Ein schöner Sprung! |
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Sprung: 366 |
Daten:
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Der nächste Sprung ist wieder mit Jörg. Diesmal freeflymäßig, ich ziehe die bunten Sachen an. Diesmal die lange Hose, es ist halt nicht mehr Sommer. Wir machen einen Trainexit: Jörg steht beim Exit hinter mir und geht mit seinen Füßen im Moment des Exits unter meine Achseln. Klappt gut. Recht schnell entlässt er mich und... ist ziemlich weit unter mir :-))) Ich stelle mich hin und wir drehen einander zu. (Dabei neige ich dazu, weiterzudrehen und etwas zu schmieren, daran muss ich noch arbeiten...) Nach einer Weile bin ich halbwegs an ihm dran, Jörg sitzt vor mir und wir machen Drilldive: Vormachen - Nachmachen. Erstmal ein Cartwheel und dann noch eine Rolle rückwärts. Alles schön im Heading, auch unter Wettkampfbedingungen ;-) Danach habe ich schon wieder zu tun, an Jörg ranzukommen. Grummel, ich war schonmal schneller. Ach, was solls, ein schöner Sprung, alles hat geklappt und jetzt noch mit dem neuen Schirm spielen :-) |
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Sprung: 367 |
Daten:
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Arne ist gekommen und wir verabreden einen Freefly-Dreier. Einzig der Umstand, dass Arne mit einem RW-Anzug (allerdings ohne Booties) unterwegs ist, verspricht eine hohe Geschwindigkeit. Mal sehen, ob das was wird. Wir gehen zu dritt mittels Train-Exit raus, was halbwegs klappt. Allerdings nicht 100%ig, Arne wird auf den Rücken geworfen und weggewirbelt. Jörg ist schnell bei ihm, ich habe zu tun, die Geschwindigkeit mitzuhalten und im Stehen macht sich Vorwärtsfahrt nicht ganz so gut. Arne heizt weiter und will sich auf den Kopf stellen, was aber nicht klappt und er poppt hoch. Dadurch bin ich wieder dran und beobachte die beiden in rechter Nähe. Wir heizen eine Weile weiter, dann ist schon wieder Separationszeit und ich tracke davon. Naja, es hat zumindest Spaß gemacht :-) Inzwischen sind Nicole und Jens (unser Bistro-Kneiper) gekommen, ein schönes Brautpaar! |
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Sprung: 368 |
Daten:
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Der nächste Sprung soll genauso werden und wir hoffen, dass sich auch vielleicht ein oder zwei Punkte ergeben. Der Trainexit klappt diesmal sehr gut. Ich halte Arne eine Weile mit meinen Beinen fest und tatsächlich... kaum, dass ich ihn loslasse, kann ich zusehen, wie er mit seiner enganliegenden Kutte nach unten durchrauscht. Zunächst wird der Abstand größer, danach gelingt es mir, nach und nach weiter Geschwindigkeit aufzubauen und ich komme so allmählich in Reichweite und schaue den beiden zu. Als sie von mir aus gesehen vor einer Wolke sind, kann man neben den beiden (links) einen Vollkreisregenbogen sehen. (Wer weiß, wo die Sonne ist, kann mir ne E-Mail schreiben ;-) Doch leider ist die Separationshöhe erreicht und wegtracken angesagt. Wenigstens habe ich die beste Richtung erwischt und schwinge mich an meinem Demo-Safire2 nach Hause. Der ist einen Tacken agiler als mein Safire1 mit 169 sqft und da niemand vor uns rausgegangen ist, kann ich mich richtig runterschrauben und mir voll die Kante geben. Von der Flarekraft beim Landen bin ich erneut überrascht. |
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Sprung: 369 |
Daten:
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Der nächste Sprung soll auch wieder ein Freefly-Dreier werden. Diesmal geht es ungelinkt heraus. Ich bitte Arne, ob er etwas langsamer machen kann. Jörg und ich stehen draußen, Arne als Diver kommt hinterher. Ich gebe das Zeichen: Ready-Set-Go und gehe gemeinsam mit Jörg von Bord. Arne hat das nicht ganz so gut mitbekommen und hängt über uns. Jörg levelt sich auf mich ein und sitzt vor mir, dreht sich dann zu Arne hin und fährt ihm entgegen, was, als er von mir aus in Richtung Sonne saust, richtig gut aussieht - Bild. Arne hat Gas gegeben und fällt wie ein Stein herunter, sogar Jörg muss sich Mühe geben, dranzubleiben. Ich stehe in der Luft, schaue herunter und passe auf, dass ich ja die Separation nicht verpasse. "Endlich" ist es soweit und ich tracke in meine Richtung. "Musst halt schneller werden" ist Arnes Kommentar. Da hat er recht. Und irgendwann wünscht er sich vielleicht auch mal, dass jemand mit schnellen Sachen auf ihn wartet. Abhaken und: Genau deshalb mache ich vorrangig RW. Andere Einstellung der Leute. Das sage ich auch Jörg. Der ist etwas bedröppelt und versucht mir zumindest Tips zu geben, wie ich meine Geschwindigkeit verbessern kann. Trotzdem, erstmals ärgere ich mich so richtig über das Geld für einen unnützen Sprung und fahre brummelig heim. |
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Sprung: 370 |
Daten:
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Sonntag. Ein neuer Tag. Schirmausprobiertag! Lechz! Wolli und Steffi sind am Platz. Wir verabreden einen RW-Dreier und briefen ordentlich. Besser gesagt, das macht Andreas mit uns. Wir sollen zu dritt Sidebodies fliegen, dazu gehen wir das erstmal durch und legen uns danach auf die Rollbretter. Na dann mal sehen. Ich gebe Steffi noch meinen Bleigürtel mit, 2kg fürs erste. Der Exit klappt recht gut. Es dreht ein kleines bissel, aber relativ schnell ist Ruhe - siehe Bild mit Wolli. Wir lösen und ich docke zum Sidebody bei Steffi an. Hmmm... warum dockt bei mir niemand an? Wo ist Wolli? Abgesoffen. Wir drücken ein bissel durch. Wolli floatet hoch, schaut uns dabei aber an und schießt seitlich an und vorbei. Wir bleiben ordentlich liegen, damit er seinen Slot neu anfliegen kann. Wieder geht er low, schaut uns an, floatet hoch... und schießt haarscharf unter uns durch, touchiert dabei Steffi. Dadurch kippt Wolli etwas ab und trudelt nach unten. Steffi und ich gucken uns an und bilden einen Stern, klappt gut. Ich drehe uns beide an, wir wirbeln herum, Steffi lacht und bei 1300m lassen wir los. Was für eine Separation :-) Der Schirm öffnet butterweich und da wir die ersten waren, kurbele ich mich nach unten und schwinge mich noch je 1x rechts und links, das macht Spaß. Jetzt landen... und immer noch unterschätze ich den Schirm - es hebt mich hoch und ich lasse den Schirm etwas gehen und lande weich. Was für eine Flaremaschine! Am Boden erstmal Schmunzeln und danach Videoanalyse. |
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Sprung: 371 |
Daten:
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Andreas brieft für uns um: Wir sollen aus dem Stern heraus open accordians fliegen. Na gut, dann rollen wir das durch und memorieren. Es geht hoch und wir als erste Formation raus. Der Sternexit klappt und wir liegen recht schnell ordentlich da. Loslassen und beide docken bei mir an zum open accordian. Danach wieder zum Stern, das ist schon ein klein bissel anspruchvoller, aber wir fliegen das schnell zusammen. Dann Loslassen und... Wolli dreht sich um 90° weg und driftet nach hinten weg. Oha? Zudem gehe ich erstmal in den Keller, drehe mich und baggere mich wieder hoch und steuere dann zielgerichtet Wolli an. Dabei stoßen Steffi und ich etwas zusammen (ich merke das nichtmal), sie ist ca. 90° zu mir und Wolli und dabei fällt sie kurz auf den Rücken und fällt ca. 20m durch. Ich greife mir Wolli und wundere mich, als der wild gestikulierend auf Steffi zeigt, warum die plötzlich so schnell geworden ist, Naja, da ist mit Rankommen nichts mehr. Also genau hinschauen und ordentlich separieren und... die Öffnung des altvertrauten Safire1 anschauen. Arne wollte den Demo-Schirm haben und fragte Chris. Kann ich verstehen und hoffe nur, dass Arne den Safire2 auch wirklich kauft, denn ich wollte mit dem Teil noch bissel dies und das ausprobieren. Schade, aber nicht zu ändern. Trotzdem bestelle ich am Montag den Safire2 ;-) Am Boden schauen wir uns das Video an und kichern auch ein bisschen. Shit happens. |
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Sprung: 372 |
Daten:
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Da Wolli leider wegmuss, machen Steffi und ich alleine weiter. Wir gehen gelinkt raus und liegen recht fix. Ich biete mich zum Sidebody an und Steffi dockt an. Zurück zum Stern, da müssen wir bissel arbeiten, aber dann haben wir uns. Steffi dreht sich und ich docke zum Sidebody an, dann wieder zum Stern, geht diesmal fixer. Danach drehe ich mich um 180° - genau: Steffi soll an meinen Beinleisten zum Cat andocken. 2000m. Blick links, Blick rechts... nix? Nochmals schauen, nix. Ich drehe mich um: Steffi ist ca. 15m hinter mir. So wie ich anfangs: Beine nicht lang genug. Aber wie gesagt. Das ist nicht so einfach, da man die Ruten ja nicht richtig sehen kann und infolge des Fahrtwindes das Körpergefühl ganz was anderes vermittelt, nämlich: Ich strecke die Beine doch aus. Wir lächeln uns an, bei 1300m winke ich ab und wir stieben auseinander. Am Boden erstmal abklatschen, denn vier Punkte einfach so nach so kurzer Zeit ist gut. Zudem ist alles ruhig und überlegt abgelaufen, das ist besonders viel wert. Also Video gucken und bereden. Einen machen wir noch! |
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Sprung: 373 |
Daten:
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Der Exit klappt gut und wir liegen schnell. Na dann mal los: Steffi dockt bei mir zum Sidebody an, dann gehts zum Stern. Levelprobleme sind fast bei null, sehr schön. Steffi dreht sich und ich docke an. Zurück zum Stern. Jetzt das Ganze von vorn, aber diesmal drehen wir uns in die jeweils andere Richtung. Auch hier klappt alles recht gut. Ich drehe erneut zm Sidebody nach links und Steffi dockt an. Zum Stern reichts nicht mehr so ganz, wir separieren und stieben auseinander. Cool. 9 Punkte in so kurzer Zeit, die wir zusammenarbeiten. Da lässt sich was draus machen! Beim Landen orientiere ichmich an Costa, der schon verdammt nahe an der Beerline landet, sodass ich mir deutlich Mühe geben muss, den Schirm noch vor selbiger Linie zu bändigen und zu Boden zu zwingen. Wäre zwar ein schöner, aber eben teurer Swoop geworden ;-) Danach noch schnell packen und schwatzen, Video anschauen und ein Bierchen zischen. So gehe ich gern vom Platz :-) |
09.10. |
Sprung: 374 |
Daten:
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Der erste Sprung dieses Tages geht mit Steffi raus. Ich hatte mich mit Sascha verabredet wegen Headdown üben, aber der ist nicht in der ersten Maschine. Tja, dann spielen wir das Programm von letzter Woche nochmal durch :-) Der Exit klappt gut und wir fangen schon auf den letzten Resten des relativen Winds an zu arbeiten, hehe. Lange Rede, kurzer Sinn: Jeder schafft seine zwei Sidebodies anzubieten (bei der Videoauswertung bekommen wir noch Tips von den Octopus-Leuten) und bei 1500m hätten wir aus dem Stern heraus sicher noch einen 9. Punkt geschafft, aber statt dessen fassen wir uns weiter an und ich schiebe das Karussel an, Steffi schiebt mit und bei 1300m wirbeln wir auseinander, macht Spaß. Die Öffnung ist auch sehr nett, dauert allerdings seeehr lange (bissel zu sehr die Nasen eingedreht, hüstel...) und die Landung macht auch Spaß, kann ein schöner Tag werden. |
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Sprung: 375 |
Daten:
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Sascha ist da und wir bereden einen Headdown-Instructorsprung. Wenn das mal gut geht ;-) Und in der Tat ist das Video, das Sascha angefertigt hat, recht lustig. Der Exit ist noch halbwegs, Sascha haut mir aber gleich auf die Brust: Nicht so dolle Hohlkreuz machen! Später erklärt er mir auch, bewusst in der Luft zu atmen, um sich zu lockern und vor allem den Kopf genau auf den Horizont auszurichten (besser gesagt die Blickrichtung). Naja, ich gebe mir Mühe, aber wir fangen immer stärker an zu drehen. Zumindest mit dem Kopf halbwegs nach unten. Aber als Sascha mich loslässt, bin ich gleich mal 10-15m weg und liege... merkwürdig herum. Also schnell ins Sitzen zurück und wieder auf den Kopf cartwheelen. Auf Saschas Video sehe ich, dass ich dabei den Rücken und vor allem den Kopf nach vorne nehme, kein Wunder, dass ich irgendwie als bizarr geformter Körperhaufen durch den Orbit segle. Zu allem Überfluss haut es mir die Brille nach oben und ich fliege praktisch blind, gehe zurück ins Sitzen und wurschtle herum. Leider ist die Zeit alle und wir stieben auseinander. Debriefing und die Erkenntnis: Hohlkreuz richtig verinnerlicht (das ist eigentlich gut ;-) und Headdown lernen erfordert sicher einen Schwung Instructorjumps hintereinander. |
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Sprung: 376 |
Daten:
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Der nächste Sprung wird gleich eine größere Sache. Ein Freefly-Fünfer mit Sascha, Tobi, Steffen und Jörg. Ich soll als Basis dienen. Mal sehen. Das Exitkommando brülle ich so laut, dass es alle hören. Klappt alles ganz gut und ich sitze gleich und halte eisern das Heading: Ich gucke, wie verabredet, in die Sonne. Da kommen die ersten an und ... ich will helfen und versuche, mich auf ihre Geschwindigkeit einzustellen. Das ist nicht ganz so gut, aber immerhin bin ich ansonsten stabil im Raum. Es sieht fantastisch aus, wie die vier anderen so vor mir durch die Luft fliegen, dazu die Sonne und die weißen Wolken, herrlich. Hier zwei Bilder: Tobi (Headdown) und Jörg, und hier - von rechts - Sascha, Steffen und Jörg. Separationszeit, ich pulle mich ohne Tracken wie verabredet bei 1200m weg. Beim Landen beobachten wir Tobi, der einen 119er Crossfire von Icarus ausprobiert und den schön ausflart. Danach werden vier Videos angeschaut (nur Jörg hatte keine Cam mit ;-) und ich weiß, was ich zukünftig als Basis noch beherzigen werde. Jörg ist übrigens von der Geschwindigkeit angetan. Ich hatte einen seiner Tips umgesetzt und die Arme nicht ganz so weit hinter genommen, sodass ich sie höher bekam und mehr Gas geben konnte. |
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Sprung: 377 |
Daten:
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Der
letzte Sprung des Tages geht, wie versprochen, mit Steffi. Das wird
bestimmt was gutes, Diesmal wollen wir noch was dazutun. Schon beim
Aufstieg bietet sich ein schönes Bild
aus dem Fenster heraus. Auf 1500m gehen zunächst Axel
und Chris heraus. Auch, wenn Axel
eine extraschöne "Großes-X-Lage" hinzaubert:
Nächstes Jahr wollen wir ihn zu AFF überreden ;-) |
10.10. |
Sprung: 378 |
Daten:
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Sonntagmittag, das Wetter ist zwar nicht ganz so toll, aber wir können springen. Steffi ist da, klar dass wir da weitermachen wollen, wo wir gestern aufgehört ahben. Also hoch und raus gehts. Gleich wieder auf dem relativen Wind anfangen zu arbeiten. (Auf dem relativen Wind drehen ist unglaublich schön.) Tja, ich drehe mich zum Sidebody weg und Steffi ist plötzlich ein paar Meter hinter und unter mir. Das Video zeigt, dass sie noch die Beine eingeklappt hatte. Also zack, runter, was recht schnell klappt. Nach diesen Schrecksekunden spulen wir unser "Sidebody-Stern"-Programm ab und haben immerhin acht Punkte, das ist doch auch was. Als kleinen Ausgleich gönnen wir uns ein ruhiges Hineingleiten in die Separation. |
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Sprung: 379 |
Daten:
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Der zweite und letzte Sprung des Tages. Wir wollen am Abend noch ins Lokal gehen, fein mexikanisches Essen spachteln. Also hoch gehts, der Exit klappt gut und wir beginnen wieder auf dem relativen Wind zu arbeiten. Ein bissel später als beim vorigen Sprung allerdings ;-) Und siehe da, es klappt alles sehr schön. Wir sind schön dicht zusammen un dhaben in guter Zeit unsere acht Punkte zusammengeklopft mit Sidebodies und Sternen. Danach fliegen wir ein open accordian und legen Wert auf sauberes Anfliegen und saubere, parallele Lage ohne Drehen. Was klappt. Dann wieder ein Stern. Die Höhe ist so, dass ich gerne noch ein zweites open accordian fliegen würde, aber Steffi hält fest: Ist auch besser so. Wir lassen uns gemütlich in die Separationshöhe fallen, lächeln uns an und stieben auseinander. Das macht doch noch mehr Spaß als ein hastig zusammengeflogener Punkt. Bei der Landung kann ich schön meinen eigenen Schatten sehen, wie dieses Bild zeigt. Sieht irgendwie nett aus. Tja, dann man noch schnell packen und auf, auf und davon :-) |
17.10. |
Sprung: 380 |
Daten:
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Der Sonnabend war mal komplett der Familie gewidmet, kein Falschrumspringen. ;-) Zudem hatte der Wetterbericht eigentlich für den Sonntag sogar etwas besseres Wetter versprochen, sodass kaum wolkiges, meist heiteres Wetter zu erwarten war. Das war gelogen. Gegen 11 Uhr bin ich auf der DZ, aber es sind kaum Lizenspringer da und ein Tandemgast. Wir quatschen mit Uli, Klaus und Steffi, da das Wetter gegen 13:00 immer noch nicht so prall ist, gehen wir Mittag essen im Doppeldecker. Gegen 14:30 haben wir dann doch Glück. Steffi mag nicht so recht - sie ist aber auch gestern schon 4x gesprungen und da Hoschi fragt, ist ein Zweier verabredet. Im Flugzeug stößt Michi zu uns. Eigentlich sonst unser Pilot, aber heute fliegt jemand anders und so kann er auch mal springen. Wir beschließen einen RW-Dreier. Genau auf 4000m ist Exit und der klappt sehr gut. Dabei liefert Hoschis Helm eine sehr schöne Spiegelung, sodass man auch mal den Carsten ein bissel im Freifall ahnen kann ;-) Wir lassen den Stern los und Hoschi geht zwischen Michi und mich; wir greifen als Sidebodies ran. Danach lassen wir los und Hoschi dreht sich um 180°, dann greifen wir wieder zum Stern; ich schaue Michi an. Danach gehe ich in die Mitte und die beiden greifen bei mir an, danach Drehung um 180° und wieder zum Stern. Jetzt geht Michi zwischen uns und wir greifen bei ihm an, dann wieder zum Stern. Ich schaue in ca. 1600m Hoschi an (siehe Bild), aber er will sicherheitshalber nicht mehr groß rumwurschteln und so bleiben wir im Stern. Mich fliegt dabei zum Schluss ein T, was recht nett aussieht (siehe Bild), werde ich demnächst auch mal machen :-) Bei 1300m dann Separation und ich liege mal über dem Christlichen Jugenddorfwerk in Leumnitz. Es ist nämlich ein recht starker Wind, der uns locker nach Hause bringt: Man darf nur nicht zu weit nach hinten fahren, denn gegen den Wind kommt der Schirm schwer voran. Aber alle landen sicher und wir freuen uns über einen schönen Sprung. Schnell packen, noch Video anschauen und schwatzen, dann gehts heim. |
23.10. |
Sprung: 381 |
Daten:
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Der letzte Feriensonnabend. Schönstes Wetter prognostiziert. Na, das wird doch was. Leider ist es längst nicht so strahlend, wie erwartet. Vor allem aber bläst ein ziemlicher Wind. Daher komme ich etwas später, da in den letzten Wochen der Betrieb auch erst später losging. Das ist auch diesmal so, aber die anwesenden RWler haben sich schon zu einem Vierer gefunden. Thomas schlägt vor, dass Klaus und ich zusammen springen. Na, mal schauen, was wird. Wir verabreden ein Programm, erstmal Pins (loslassen und wieder anfassen) um die Geschwindigkeit aufeinander abzustimmen. OK, alles klar, dann mal hoch. Oben sieht es sehr freundlich aus. Der Exit klappt recht gut, Klaus ist etwas schwerer als ich und geht als Floater heraus. Danach erstmal zwei Pins, der zweite klappt besser als der erste, wobei ich schneller als Klaus bin und bremsen muss. Klaus schaut mich an und ich drehe mich nach links, sodass er einen Sidebodygriff nehmen kann. Dann loslassen und wieder zum Stern zusammen. Klaus dreht sich anschließend und ich greife bei ihm. Danach wieder loslassen und zum Stern. Noch genug Höhe, also jeder eine 360°-Drehung. Das geht bei Klaus nicht so schnell und er dreht zurück, sodass wir wieder zum Stern zusammenkommen, uns noch kurz anschauen und dann separieren. Die Schirmfahrt zurück ist bei dem Wind kein Problem, aber beim Landeanflug zeigt sich, wer vorab schonmal die Vorwärtsfahrt gegen den Wind getestet hat, denn es geht nur langsam vorwärts. Aber alle landen sicher. |
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Sprung: 382 |
Daten:
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Wir
werten das Video aus, Thomas und ich geben Klaus Hinweise auf Verbesserungen
bei der Freifallhaltung sowie beim Anbieten des Sidebodies und verabreden
einen zweiten Sprung. Da der Wind mittlerweile weiter aufgefrischt
hat, ist allerdings erstmal warten, warten und nochmals warten angesagt,
bis es dann endlich wieder weitergeht. |
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Sprung: 383 |
Daten:
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Das Weiterarbeiten soll aber später erfolgen, Thomas lädt mich zu einem RW-7er ein. Hehe, ein "First Time", bloß bleibe ich diesbezüglich mal lieber schön stille ;-) Da ich mit einer Menge Leute unterwegs bin, die vierstellige Sprungzahlen haben, bin ich ruhig, als wir briefen. Ob ich beim Exit diven möchte. Wieso nicht, hat ja grade auch geklappt. Im Flugzeug bin ich dann auch soweit ruhig und endlich geht die Tür auf. Ich stelle mich auf und erfahre dann später von Thomas, dass ich deutlich weiter vorgemusst hätte, mir da notfalls den Weg freidrängeln muss. Da ich zudem das Exitkommando ein bissel verpenne, reißt Uli mich nahzu aus dem Flugzeug und zu allem Überfluss schlage ich die Hacksen nicht richtig an den Hintern und stehe senkrecht. Dadurch kippe ich weg, (sieht im Video des CamFlyers so gegen die Abendsonne geschmeidig aus ;-) fange mich aber schnell wieder ab und fliege meine Viererformation wieder an. Nebenan hat sich ein Dreier gebildet. Die docken bei uns an. Cool. Jetzt bilden Uli, Körni und ich einen Dreier und drehen uns, wie der Vierer, um 360°. Dort hängt Arne in Cat-Stellung draußen und wir fliegen an ihn heran, sodass er bei Körni und mir angreifen kann. Danach schnell umbauen zu einem 7er-Stern. Der ist nicht sofort überall im gleichen Level, aber schnell wird durchgedrückt und der Stern liegt schön da. Thomas schüttelt den Kopf, in 1600m wollen wir nichts mehr groß basteln und statt dessen drehen wir los, was Spaß macht und zudem eine sehr gute Separation ermöglicht. Die Heimfahrt und Landung sind wegen des geringeren Windes leichter. Ich ärgere mich wegen des Exitpatzers, das passiert mir nicht nochmal. Aber mal so gesehen: Wieder was dazugelernt. Wir schwatzen noch eine Weile und dann gehts heim. |
24.10. |
Sprung: 384 |
Daten:
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Gegen Sonntagmittag ist Zeit und es geht raus auf den Platz. Mal sehen, was so geht. Zumindest etwas weniger Wind, das ist schön. Leider zuviel für Steffi, denn so leicht, wie sie ist, ist das mit ihrem Schirm nicht einfach. Und da finde ich es gut, zu sagen, dass man dann lieber nichts riskiert. Da alle anderen schon verabredet sind, gehe ich alleine auf Tour. Dass es ein Diveexit werden soll, kann man sich denken, das von gestern wurmt mich immer noch. Ansonsten will ich die fantastische Weitsicht genießen und Fassrollen üben. Na dann mal los. Ich gehe nach einem RW-4er raus, den es beim Exit auseinanderbröselt, da hatte jemand als Diver fast genauso ein Pech wie ich gestern, sehen wir dann später auf dem Video. (Ich hatte dem Exit hinterhergeschaut.) So, dann man raus. Ein bissel steil, aber ansonsten OK. Naja, das üben wir weiter, die Hufe müssen richtig auf den Hintern, das wird schon. So, dann man dem Vierer hinterherschauen, die klare Luft erlaubt das gut. Zwar "wänzig klein", aber dank Adrenalinausschüttung kann ich sehen, dass man sich offenbar sortiert hat. Dann mal an die Fassollen, diesmal mit weiten Adlerschwingen als Arme. Oha, hüstel... das geht etwas schief. Nochmal in der Lage und erneut trudelt es mich weg. Hehe. Dann halt in RW-Position und da geht das doch wesentlich besser! Pah, dann halt wieder Ausschau nach dem Flugplatz halten und den Vierer beobachten, mal so tun, als sei ich Videospringer - ja, die scheinen rumzubasteln und jetzt separieren sie; ich gucke auf den Höhenmesser, wieder zum Vierer und den aufpoppenden Schirmen, Blick zum Höhenmesser, da piepst es und ich winke ab und werde mit einer schönen Schnüffelöffnung belohnt. Den Anflug gestalte ich etwas um, habe ich mir von Chris und Thomas abgelauscht: Ich baue vor dem Flugplatz die Höhe ab, gegen den Wind stehend und komme dann in halber Bremse, vom Wind geschoben rein und drehe nur noch ein, klappt gut. |
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Sprung: 385 |
Daten:
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Adriane schlägt vor, dass wir zusammen springen. Sie hat schon ein paar Sprünge mit Costa und Franky gemacht. Also briefen wir, mal schauen, was wird. Da ich naturgemäß schwerer bin, gehe ich mal wieder als Floater heraus. Der Exit klappt sehr gut und ich kann sehr schön Adrianes angeklappte Beine sehen (hehe, denke ich ;-) Dann erstmal Pin-Übungen. Ich bin zwar tendenziell etwas schneller, aber das bügeln wir schon hin und dann kann ich einen Sidebody anbieten. Adriane ist ein bissel draußen, kommt aber schnell rein und dockt ein klein bissel hastig an. Danach gehts zum Stern und wir lachen uns an (Bild). Anschließend loslassen, Adriane dreht sich zum Sidebody und ich fliege sie an: Level, Position, Griff. Dann loslassen und ich gehe ein bissel low, drehe mich zur Seite und baggere hoch. Wir fliegen wieder zusammen, Adriane deutet an, was sie vorhat und wir drehen uns (siehe Bild) bis auf 1300m, dann ist Separation angesagt, die gut klappt. Die Schirmfahrt mache ich genau wie beim letzten Male und habe dadurch einen schönen freien Anflug und eine nette Landung. |
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Sprung: 386 |
Daten:
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Wir
werten den schönen Sprung aus und ich bin sehr angetan. Tja,
dann schauen wir doch mal, was wir da noch draus machen können.
Erstmal ist ein bissel warten angesagt, da noch eine Menge Tandemgäste
gekommen sind. (Jaja, monatelang warten und dann erst kurz vor Ultimo
den Gutschein einlösen wollen ;-) Aber es sind auch deutlich
mehr Springer als sonst da, sodass wir erst drei Lifts später
in den Flieger kommen. Der Exit klappt wieder gut und schnell haben
wir uns aussortiert. Ich drehe mich zum Sidebody und Adriane nimmt
einen Griff, schön. Ich drehe mich zurück und beobachte,
dass ich low gehe. Gleichzeitig hat Adriane die Beine etwas zu kurz,
sodass ich mich hochbaggere und sie dann anfliege. Leider schmiert
es wieder ein bissel und es dauert, bis wir einander erhaschen.
Jetzt mache ich den Fehler, zu zeitig den Key zu geben, denn wir
haben nicht ganz ruhig gelegen und prompt schaukelt sich, da ich
wieder etwas low gehe, auch das Schmieren wieder auf. Trotzdem kommen
wir nochmal zusammen, grinsen uns an und separieren in aller Ruhe.
Beim Heimflug merke ich, dass der Wind weiter nachgelassen hat und
ändere die Höhen für den Landeanflug, was sich als
recht gut herausstellt, sodass ich erneut ganz locker mit einer
geschmeidigen Kurve einbiege und dadurch sogar halbwegs Vorwärtsfahrt
beim landen habe. |
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Sprung: 387 |
Daten:
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Leider musste Adriane dann packen, da sie einen deutlich weiteren Nachhauseweg hat. Aber da der Wind schön nachgelassen hatte, verabreden Steffi und ich einen Zweier. Schon auf dem Weg zum Flugzeug bietet sich mir ein super Anblick, den ich unbedingt filmen muss. Na, dann mal hoch. Direkt vor uns geht ein Freefly-Vierer raus, der Exit sieht gut aus. Dann mal selbst aufbauen. Ich bin wieder Floater und zupp, liegen wir, ich sehe die Abendsonne direkt hinter Steffi, sieht super aus (Bild) und nach ca. 4s fangen wir mit dem ersten Sidebody an. Danach gleich zum nächsten, ohne Zwischenstern, wie verabredet. Ratz-fatz hat jeder von uns je einen Links- und Rechts-Sidebody erledigt. Danach, wie gebrieft, open accordian: Erst links, dann rechts, dann wieder links, dann wieder rechts. Hüstel... bis dahin war das Briefing gegangen - wir hatten den Zeitbedarf höher weingeschätzt :-) Ich gebe Steffi schnell ein Zeichen und wir einen 360°er, fliegen wieder zusammen. Blick auf den Höhenmesser, na dann noch einmal, hehe. Dabei geht Steffi sogar ein kleines bisschen low, da sie ein unglaubliches Hohlkreuz hinlegt (sowas können nur Mädels, unglaublich :-) Total begeistert fliegen wir wieder zusammen und lassen uns grinsend der Separationshöhe entgegenfallen: Da ist demnächst ein neuer persönlicher Punkte-Rekord drin. Vorallem aber hat das SPAAAAß gemacht, ich bin tota begeistert. Der Schirm öffnet schmeichelweich und auf dem Weg zurück bietet sich mir ein schöner Anblick: Der Mond vom Schirm aus gesehen am Abendhimmel und man kann weitere Kappen schweben sehen. Leider fangen die Standbilder das nur unzutreffend (wenngleich schon die sehr schön sind!) ein. Auch beim Landen habe ich ein schönes Panorama, das Blade so vor den roten Abendwolken, cool. Kurz nach mir landet Andreas, sieht gut aus so gegen den abendlichen Himmel und vor allem bilderbuchmäßig :-) Bevor ich in die Packhalle gehe, schaue ich noch schnell Norbert und Steffen zu, die vor dem Mond ihre Schirme aufnehmen (Bild). Danach packen und noch schnacken. Ich bin total begeistert, das war ein super Sprung - hoffentlich haben wir nächste Woche nochmal Gelegenheit zu einer Wiederholung :-) |
31.10. |
Sprung: 388 |
Daten:
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Der Oktober verabschiedet sich und das Wetter wird mit Macht schlecht :-((( Am Sonnabend ging überhaupt nichts. Sonntag vormittag sah es auch nicht besonders gut aus, jedoch entwickelte sich das Wetter zum Mittag hin in den akzeptablen Bereich hinein. Also mal schauen. Naja, nicht besonders viele Leute da, aber Steffi gehört nicht zu den Schönwetterspringern. Dann arbeiten wir doch weiter. Schnell gebrieft, aufgewärmt und endlich gings hoch. Oberhalb der Wolken strahlende Sonne und ein fantastischer Blick auf die weißen Wolken. Der Exit klappte wie immer gut und schnell gings ans Arbeiten. Gleich übergehen zu open accordians war ausgemacht. Links, rechts, links... und dann mussten wir ein bissel basteln, um wieder zusammenzukommen :-) Aber dann hatten wir es, open accordian rechts. Anschließend Cat (siehe ggf. die FAQ) Ich drehe mich um 180°, mache die Arme lang und... wo ist Steffi? Schauen - Umdrehen und baggern: Ich war low, abgesoffen. Baggern heißt, sich 90° zum Partner zu legen, im Auge zu behalten und seinen Bauch nach oben zu nehmen, wie eine umgedrehte Untertasse. Das hilft und man ist schnell wieder am Partner dran. (Aufgrund der Relativität der Bewegung sieht es so aus, als ob man sich hoch arbeitet ;-) Steffi hatte auch die Beine nicht ganz so lang, wir waren auch ein bissel auseinander. Tja, dann nochmal probieren, dabei versuchte ich, mich etwas flacher hinzulegen (war doch noch nicht so lange her, dass ich zu flach lag und zu langsam war? ;-) und... wieder abgesoffen. Also schnell wieder hochgebaggert und rangefahren, aber leider reichte es nicht ganz und wir separierten. Pilot Jens hatte uns super abgesetzt und wir öffneten in einem großen Loch in der Wolkendecke, ich hatte noch dazu eine Schnüffelöffnung vom Allerfeinsten, beinahe dachte ich schon, das geht gar nicht mehr auf ;-). Der Heimflug war angenehm, kaum Wind und ich konnte mich, da wir als erste rausgegangen waren, mal wieder richtig runterschrauben, hehe :-) Am Boden erstmal Lachen und dann Gang zur Packhalle, anschließend Auswertung. Bei der Geschwindigkeit hatte Steffi aber auch wirklich was zu leisten. Meine Güte, dabei bin ich doch gar nicht fett geworden. Naja, das kriegen wir schon hin. Wir wollen also nochmal. |
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Sprung: 389 |
Daten:
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Leider war dieser Lift auch der Sunsetload - es waren kaum Springer da, jedoch zum Glück noch zwei nette Tandemgäste. Der Anblick wird immer besser, das Wetter ist nochmal richtig schön geworden, da die Wolken immer mehr abziehen. Wolli Bipps hätte es fast noch geschafft, aber leider ist er ca. 5min zu spät da und kann nicht mehr mit hoch. Im Flugzeug ist es auch schön geheizt, ich döse vor mich hin. Dann sind wir endlich oben - auch diesmal gehen wir als Nr 1 heraus :-) Über der Wolkendecke ist der Anblick einfach herrlich. Diesmal fangen wir mit Sidebodies an, das klappt ganz gut; jeder bietet einmal nach links gedreht an. Danach open accordians, das klappt schön und zweimal auch so, wie Chris es gern möchte: nicht einfach die Hand geben, sondern am Handgelenk des Partners angreifen. Danach dreht sich Steffi zum Cat, ich fahre auf sie zu und ... verdammt, wo sind denn die Innengriffleisten? Jaja, wie bequem man doch so wird. Statt gleich die Außengriffleiste des linken Beins zu schnappen, mitzudrehen und dann rechts zuzugreifen, fummle ich herum wie ein Pennäler ;-))) Naja, Punkt ist Punkt. Leider saufe ich wieder ab, drehe bei und baggere mich hoch, es dauert ein bissel, an Steffi ranzufahren. Danach bleiben wir einfach zusammen und drehen uns noch ein bissel, Landschaft und Freifall genießen. Die Öffnung ist nett und der Anblick spektakular, da winzig kleine, dünne Wölkchen in ca. 200-300m über dem Flugplatz sind - siehe Bild. Ich fahre zum Platz, alles ist frei und ich schraube mich herunter, direkt in so einen halbtransparenten Hauch hinein, einfach herrlich. Die ganze Welt sieht zart und weichgezeichnet aus. Ich kann Steffi am Schirm schön über den Wölkchen sehen, wir sind beide gut getrackt, wie man feststellen kann. Beim Landen ist die Sonne sogar so schön durchgekommen, dass ich meinen eigenen Schatten bewundern kann. Anschließend packen, Sprünge bereden und noch ein Bierchen zischen und dann haben wir noch den halben Spätnachmittag, auch nicht ganz verkehrt. |
Sprung: 390 |
Daten:
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Saisonabschluss
nun auch in Gera. Und wieder ist es ein Wochenende, was die Nerven
belastet. Anfangs war annehmbares Wetter vorhergesagt, dann MIst,
dann wieder etwas Hoffnung und dann beginnt der Tag mit dunklen
Regenwolken. Am Nachmittag jedoch lockert es etwas auf. Lift 1 ist
voll, wie ich am Telefon erfahre, sodass ich nicht hasten muss.
Steffi ist da und wir bereden, den Sprung von letzzter Woche weiterzuentwickeln.
Dann man hoch. Im Steigflug gibt es ein paar sehr nette Impressionen
zu bewundern. Bilder 1, 2
und 3. Über den Wolken
sieht es einfach viel schöner aus als darunter ;-) |
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Vorspann |
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Dieses
Jahr wird das traditionelle Gänsespringen des OFC gemeinsam
mit der Aero veranstaltet und die Zielspringer müssen nicht
bei bitterer Kälte im Freien packen, sondern können die
Halle für Manifest, Packen und das Bistro nutzen. Wenn die
Halle einmal offen ist, gibts für die, die bissel länger
Freifall haben wollen :-) das Nikolausspringen. Einträchtig
starten die AN-2 und die Caravan, in der Halle herrscht reges Treiben
und es wird viel geschwatzt. Tolle Sache, es sollte mehr solche
Zusammenarbeit geben. |
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Sprung: 391 |
Daten:
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Am Sonntag komme ich ein klein bissel später, da am Sonnabend anfangs nur wenige da waren. Nicht zu spät, aber es hat sich schon ein Vierer gebildet: Tandem-Uli, Helen Steffi und ...ich - bin nämlich auch schon manifestiert =:-) Also dann mal rein in die Klamotten und gebrieft. Kurz vorher wird alles umgeschubst: Frank ist eingetroffen und wir machen einen Fünfer. Plan: Stern, Doughnut links, Stern, Doughnut rechts etc. Ich bin rear floater und hänge hinter Helen. Den Exit verpenne ich um eine Zehntelsekunde und insgesamt bröselt es uns auseinander, wie man hier sieht: 1 und 2. Helen, Frank und ich diven an Uli und Steffi ran. Ich lege die Arme bissel später ran und sehe die anderen vier schon schön liegen, schnippe weiter heran... vorbeigefallen! Grummel, das habe ich doch gelernt: Auf halbem Wege abbremsen. Naja. Ich schnickse beiseite, denn ich will ja bei 1300m öffnen und beobachte die anderen aus sicherer Distanz. Dann schön abgewunken und immerhin eine schöne Schnüffelöffnung. Ich spiele mit dem Schirm und probiere Brems- und Stallpunkt aus. Tja, recht spritziges Teil :-) Beim Landen bin ich begeistert von der Flarepower. |
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Sprung: 392 |
Daten:
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Der
nächste Sprung sollte eigentlich der Fünfer nochmal werden,
aber da Frank beizeiten wegmuss, macht er erstmal einen Zweier mit
Helen. Sie führen uns einen Cat-Exit vor: 1,
2 und 3.
Uli ist beschäftigt, also machen Steffi und ich einen Zweier,
mal sehen, ob das Programm vom 6.11. noch klappt =;-) Der Exit sieht
schonmal sehr gut aus, richtungsstabil
und entspannt :-) Dann mal los: Sidebody Steffi (also ich docke
bei ihr an), Stern, Sidebody Carsten, Stern, Steffi dreht zum Cat,
wieder Stern, Steffi dreht nochmal zum Cat. Oha, die Zeit ist fast
alle, naja, geht diesmal nicht ganz so schnell. Es ist ja auch recht
kühl und wir sind beide in Thermokombis gepackt :-) Dann halt
schnell zum Stern und unsere beliebte Drehseparation :-) |
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Sprung: 393 |
Daten:
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OK,
dann arbeiten wir mal weiter. Erstmal in Ruhe packen und bissel
was essen und schwatzen. Dann gehts endlich wieder hoch im - zum
Glück geheizten - Flugzeug. Übrigens sitzt ein lieber
Gast im vorne: Physioterror... ähm, ...therapeut Heiko
von der Praxis Achs-Albrecht
Gera kommt endlich dazu, den Gutschein, den ich ihm schenkte, einzulösen.
Er ist anschließend recht beeindruckt, vor allem davon, wie
die Post abgeht, nachdem alle Deppen abgeworden sind =:-))) |
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Sprung: 394 |
Daten:
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OK,
dann machen wir mal noch einen. Kurz bevor es hochgeht, trudelt
Wolli Bipps ein. Für ein Dreier-Briefing ist die Zeit zu kurz,
aber wir vereinbaren, dass er sozusagen als "Kameraflieger"
hinterherspringt und uns beobachtet und klären die Separation
etc. Es geht hoch und ich penne fast im Flugzeug ein, so schön
mollig ist es dank Heizung. Der Exit klappt schön und das Programm
spulen wir wie beim vorigen Sprung ab. Beim ersten Sidebody bietet
sich ein sehr schöner Anblick, hier kann ich mich nicht zwischen
1 und 2
entscheiden :-) Zwischendurch sehen wir immer mal wieder Wolli aus
den Augenwinkeln, wie hier
beim open accordian rechts. Er ist halt ein ein schneller Springer
(dank guter Banane :-) und hat Mühe, nicht abzugurgeln. Wir
sind moderat unterwegs, aber es könnte natürlich in der
Tat einen kleinen Tacken schneller gehen und als Einzelspringer
hat man eh zu tun, gegenüber einer Formation nicht anzusacken.
Er bleibt aber schön an uns dran und hat seinen Spaß.
Das Programm wird genau abgearbeitet wie im vorigen Sprung - was,
keine Steigerung? Wäre möglich gewesen, aber ich beobachte
einen schönen Regenbogenkreis und halte Steffi vor und nach
dem 360er etwas länger fest, um den Anblick
zu filmen. (Leider sind die Aufnahmen mit Steffi direkt vor dem
Kreis etwas zu unruhig, so dass ich hier ein Bild nach dem Regrip
ausgewählt habe.) Dafür entschädigen wir uns mit
einer extraheftigen Drehseparation :-) und spritzen auseinander.
Der Heimflug geht schwungvoll und beim Landanflug beobachte ich
einen Springer vor mir (weiter
hinten ist die AN-2 schön zu sehen, die dort für einen
2500er-Einsatz bereitsteht.) Kurz nach mir landet Sky-Steffen:
Hier beim Flaren und hier
beim Auslaufen. |
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Abspann |
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Abschließend
packe ich meinen Schirm zusammen... kann aber nicht mehr springen,
da das Rig mit der Sunsetmaschine mitgeht nach Calden; die 4-Jahres-Wartung
des Cypres ist fällig sowie die Reservepackung. Das wars dann
also für diese Saison. |
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© Carsten
Kruse 16.12.2001
Letzte Änderung: 23.03.2005