

Vorab eine kleine Anmerkung: Natürlich hätte ich überall
Thumbnails für die Bilder einbauen können. Mittlerweile
sind das aber doch eine Reihe geworden (immer mehr Leute auf dem
Platz haben digitale Kameras ;-) und so überlasse ich lieber
jedem Leser selbst die Entscheidung, was er/sie anschauen möchte.
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2001 - Ende 2006: 680 Sprünge
2006:
147 Sprünge
Alles ab Sprung 534. Ich werde hier ab jetzt vor
allem besondere Sprünge eintragen und vielleicht diesen oder jenen Gedanken,
Bericht etc: Leider ist auch in diesem Jahr der Zeitvorrat nicht unendlich :-(
Dies sind meine persönlichen Gedanken. Es ist kein offizielles Tagebuch.
Es werden keinerlei offizielle Informationen übermittelt. Alles, was hier
erscheint, ist aus meiner persönlichen, subjektiven Sicht geschrieben.
Dies bitte ich zu beachten. Wer meint, damit nicht klarkommen zu können,
kann einfach zurückgehen zur Indexseite. Falls
hier etwas über jemanden steht, was er/sie nicht (mehr) hier haben möchte,
bitte vor Ort (DZ Gera) oder per Mail Bescheid
geben, damit es schnell entfernt wird.
Navigation in 10er-Schritten: 540 - 550
- 560 - 570 - 580
- 590 - 600 - 610
- 620 - 630 - 640
- 650 - 660 - 670
- 680 (und Schluss ;-)
Datum |
Sprungdaten |
Bemerkungen |
01.04. |
Nr.:
534 |
Der erste
Sprung nach über sieben Monaten Zwangspause. Die Operation
am 14.9.2005 in der orthopädisch-unfallchirurgischen Praxisklinik
in Gera bei Dr.
Sven Hoffmann war ein voller Erfolg, wie sich auch heute zeigen
sollte :-) Allerdings erforderte das auch erstmal viel Ruhe und
danach wieder ordentlich Training für den Muskelwiederaufbau.
Zum einen im Family-Fitness
in Gera und dann auch beim winterlichen Skilanglaufen. |
|
Nr.:
535 |
Nach
einigem Warten erlaubt das Wetter weitere Sprünge und in Load
4 gehts hoch. Diesmal wird es zum Eingewöhnen ein RW-Zweier
mit Peter Schmidt. Nichts
Kompliziertes: Gelinkter Exit - der liegt gleich recht gut - danach
Sidebodies und dazwischen jeweils Stern. So kommen wir auf 12 Punkte.
Ich denke sogar im Freifall daran, die beine langzumachen, wenn
ich bei Peter Griffe nehme und natürlich auch daran, wenn ich
den Sidebody anbiete, den Blickkontakt aufrechtzuerhalten. Bei knapp
über 1500 m grinsen wir, bleiben im Stern und machen noch drei
Drehungen, dann separieren wir. Auch das klappt schön. Der
Rückflug zum Platz ist angenehm kurz - wir waren die ersten
- und daher kann ich auch nach den üblichen Checks ein wenig
schrauben und in aller Ruhe den Landeplatz aussuchen. Danach packe
ich und beschließe, heute erstmal nichts mehr weiter groß
zu machen und stattdessen ein paar Fotos zu schießen. |
08.04. |
Nr.
536 |
Strahlender blauer Himmel. Leider etwas heftiger Wind, aber noch springbar. Jedoch hält sich die Besatzung vor Ort im sehr überschaubaren Rahmen, sodass an dem Tag lediglich ein Load geht. Ich springe mit Costa und Jens. Der Exit geht gut, danach liegen wir im Stern. (Bild mit Costa, Bild mit Jens) Costa fliegt um 120° versetzt und ordnet sich wieder in. Danachbin ich dran. Beine lang, denke ich und das klappt auch, hehe. Dadurch bin ich recht fix rum. Jens ist als nächster dran, gurgelt leider ab und dann kommt der Klassiker: Hochgucken und Arme lang (Bild), sodass Costa und ich kräftig drücken müssen und zudem auf Jens zufahren. Beinahe haben wir ihn, aber dann separieren wir lieber und fahren schön heim. Der Wind ist knackig, aber wer sich alles gut überlegt, kommt sauber runter - swoopen geht halt nicht :-) Als sich am Nachmittag zeigt, dass es nix mehr wird, spielen wir noch einige Runden Tischtennis - immerhin noch was für die Fitness getan ;-) |
09.04. |
Nr.
537 |
Der Tag
lässt sich zunächst nicht soooo toll an, aber es sind
reichlich erdsichtgebende Löcher am Himmel. Es ist zwar etwas
kälter, aber wozu hat man eine Thermokombi
:-) Wuir haben das Org.-Komittee der WM 2006 in Gera zu Besuch und
ich sehe Cracks wie "Exi" oder Prof. Thiele mal aus der
Nähe - auch nicht schlecht. |
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Nr.
538 |
Der nächste Load geht mit Steffi, mit der ich endlich mal wieder zum Springen komme. Im Flugzeug sind vier Tandems und ich mache ein paar Fotos und bissel Video für die netten Mädels. Die Gelegenheit ist günstig, neben dem Start auch auf Gera zu schauen, denn man kann sehen, wie z. B. die Nord-Ost-Tangente samt Brücke bei Laasen (führt zukünftig direkt von der A4 entweder in die Stadt oder via Süd-Ost-Tangente dann nach Lusan) Gestalt annimmt (Bild). Hier sieht man die A4, wie sie an Gera-Nord nach Jena führt. Etwas später knapp über 2000 m ein Blick auf Altenburg. Der Exit mit Steffi geht super, ich komme schön dazu, die entschwindende D-FAST zu filmen. (Bild) Danach unser "Standardprogramm" - wir bieten einander Sidebodies an, dazwischen jeweils Stern. Obwohl Steffi 4 kg Blei mithat, habe ich zu tun, nicht abzugluckern und muss mich großmachen. Grummel - dabei habe ich doch in den letzten Wochen von knapp unter 84 kg wieder auf knapp unter 81 kg abgespeckt. Jedenfalls habe ich, als Steffi mir dann ein Cat anbietet, erstmal schlechte Karten und gehe low. Ich baggere mich wieder hoch. Da Steffi (schlechtes Briefing, Herr Kruse!) beim Cat die Beine noch lang hat, habe ich zu tun, wieder ranzukommen und schaffe es noch, sie zu schnappen :-) Hier ein Bild, das Steffi zeigt und unten sieht man schön die o.g. Tangente samt Brücke, dem A4-Kleeblatt von dem die Tangente ausgeht. Unterhalb Steffi ist das Neubaugebiet Bieblach/Ost, in dem ich bis vor kurzem wohnte, zu sehen. Aber weiter im Sprung: Wieder zum Stern und wir drehen noch ein bissel, Separation und Schirmchen raus, was wie üblich schön schnüffelig aufgeht. Das freut den Orthopäden :-) Die Landung machte Spaß, da der Wind etwas schlafen gegangen war und ich endlich mal wieder etwas über den Rasen schwingen konnte, hehe. |
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Nr.
539 |
Der nächste Sprung geht ganz genauso. Im Flugzeug viel Spaß, da die Tandemmaster und der Costa-Tandemsuperfotograf sich einen Vier-Spaßsprung auf dem Bauch gönnen und ungelinkt heraushuppen. (Bild) Der Exit klappt schön, wir lächeln uns an und los gehts. Wieder Sidebody - Stern, Sidebody - Stern; immer schön wechselseitig. Klappt ganz gut, aber ich bin immer noch tendenziell low. Beim Cat mache ich mich diesmal gleich groß, aber Cats tendieren wohl ohnehin etwas zum Auffloaten, sodass ich wieder baggern muss und mich an Steffi heranarbeiten, aber diesmal bekomme ich sie ordentlich zu fassen und beim Stern danach lächeln wir uns an und winken uns Tschüssikowski. (Bild) Das machte doch Spaß. Ich betrachte den Luftraum unter mir und parke lieber etwas, damit ich in Ruhe landen kann. Leider hat der Wind wieder aufgefrischt und es rumpelt etwas. Hoffentlich ist zu Ostern diesbezüglich durch Petrus etwas mehr an die Skydiver gedacht ;-) |
14.04. |
Nr.
540 |
Es ist
Karfreitag und leider ist auch das Wetter entsprechend. Der Himmel
ist meist grau und wolkenverhangen und ab und an regnet es. Agent
Schneider, unser Klubpräsident hatte angefragt, ob ich als
Kameramann für ein Revival von Team FÜNF (seinerzeit Sieger
der Skyliga Süd-Ost) kommen könnte. Na klar wollte ich.
Also lungern, lungern, lungern und Tischtennis spielen. Alle? Nicht
alle. Agent Schneider, Frankie und Co bauen eine Kinoanlage mit
Beamer und feinster Audioanlage auf, sodass wir dann zur WM immer
alles schön live zeigen können. Danke an Euch! |
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Nr.
541 |
Leider kommt es nicht mehr dazu, dass wir einen zweiten Teamsprung machen können, weil das Wetter wieder sch.... ist. Als es endlich wieder Stunden später aufklart, ist Bert schon gegangen, sodass die "übrigen" Springer einen Neuner machen, bei dem Ralf Adler der Videomann ist. Ich bin rear floater und aufgeregt, da ich bei den Springern als Einziger im dreistelligen Bereich liege. Den Exit verpenne ich prompt um eine Zehntelsekunde, aber alles geht gut, auch wenn es mich kurz etwas seitlich wegklappt. Grummel. Danach findet sich die Formation, die nachfolgenden ungelinkten Diver docken an und wir bauen um zum Linkshand-Zipper. Ich denke daran, zu warten und nicht zu grabschen, es klappt, der Punkt ist sicher. (Das Bild ist kurz vorher aufgenommen, Chris hat noch nicht ganz angedockt. Foto von Ralf Adler) Umbau zum Rechtshand-Zipper. Ich drehe gleich rum, greife nicht, halte auch Blickkontakt, jedoch gehe ich etwas hoch und ein bissel rückwärts, sodass ich über Thoralf gerate und, trotz schnell langgemachter Beine, auf ihn drauffalle. Zum Glück gehts weich ab und ich kann mich ganz fix wieder hochbaggern, jedoch ist die Zeit eh schon um und ich drehe gleich wieder weg zur Separation. Naja, beim Videodebriefing - natürlich an der Heimkinoanlage im Großformat - ist alles klar (grummel, Anfängerfehler sollten trotz ca. 9monatiger Pause nicht wirklich mehr passieren) und wir zerstreuen uns, denn bei dem Wetter - mittlerweile ists wieder zugezogen - ist nix mehr zu wollen. |
15.04. |
Es geht am Ostersonnabend recht zügig los, denn das Wetter ist schön. Es soll der einzige nette Tag über Ostern werden (wirds in der Tat) und daher sind viele Springer gekommen. Vor 10 Uhr geht der erste Load hoch. Insgesamt mache ich mit Team FÜNF fünf sehr schön Sprünge, bei denen ich diesmal dank des "Visieraufklebers" die Formation schön im Blick behalte - auch im Kamerablick :-) Beim dritten Sprung steige ich auf meine Freeflysachen um, weil die große Flatterkutte doch zu langsam ist. Insbesondere bei Blöcken wie Stardian-Stardian (siehe hierzu auch die Formationstabelle) geht die Formation kräftig in den Keller. Insgesamt stelle ich fest, dass ernsthafte Kameraarbeit in der Tat eine Menge Arbeit auch beim Kameramann erfordert. Das fängt damit an, die Formation ab Exit sauber im Blick zu behalten. Dann sollte man auch vermeiden, wild zu drehen, sondern sich bemühen, stabil zu liegen, was das Debriefing deutlich erleichtert. Das erfordert dann halt, dass man notfalls seitlich slippen muss und das alles mehr oder minder "automatisch" macht, also mit Blick auf die Formation fliegt - der Körper ist sozusagen "starr" an der Kamera, die wiederum auf die Formation zentriert ist und obendrein richtungsstabil zum Grund liegt. Hehe! Des weiteren muss man auch immer schauen, möglichst direkt über der Formation zu liegen - nicht zu nah und nicht zu weit. Der 0.3er Weitwinkel verzeiht insbesondere schon Abstände von mehr als 10 Metern nicht wirklich - die Formation ist dann mäuseklein. Von daher kann man den Videos ansehen, wie eine Entwicklung vorangeht :-) Damit hier nicht ständig hin- und hergeklickt werden muss, habe ich die Standfotos aus den Videos zu einer kommentierten Galerie zusammengefasst, bitte anschauen und genießen :-) |
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Nr.
547 |
Der letzte Sprung des Tages geht mit Christian. So es klappt, wird ein neues Vierteam entstehen, bei dem er mitmachen wird. Er ist einer der jungen Springer, die nicht gleich auf Freeflying geiern ;-) und hat sich eine schicke RW-Kutte schneidern lassen. Wir briefen einen No-Contact-Sprung, als Drill Dive: vormachen - nachmachen. Vor uns geht eine Dreier-Freefly-Formation raus (Bild)und ich schaue hinerher. Der Springer im Headdown ist Divinglog aus skyger.de, das korrespondierende Bild ist hier bei ihm zu sehen. Der Exit ist gelinkt und butterweich, wir bleiben schön im Heading, sodass ich schnell noch (fürs debriefing) dem Flieger nachschaue. Ich habe meine Kamerasachen angelassen, sodass Christian sich nicht mit Gewichten belasten muss. Er bleibt nach dem Loslassen stabil liegen, hält Blickkontakt und macht die Geschwindigkeitsänderungen mit. Das Floaten fällt zwar etwas schwer, aber das geht auch anderen Leuten so (hehe). Einziger Kritikpunkt: Beine sind etwas zu kurz, ich gleiche unbewusst aus. (Eigentlich Kritik an mich - ich hätte hier deutlich "Beine lang!" zeigen müssen, denn so lernt man am besten...) Ich fliege dann, wie abgesprochen, 90° um Christian herum, er hält Blickkontakt und bleibt sauber liegen. (Bild) Danach sind wir bei 2000m, sehr schön. Schnell noch ein paar Pins (sozusagen Zweiersterne), bei 1500m fliegen wir zusammen, lächeln und separieren bei 1300m. Packen, Debriefing. Auch Agent Schneider ist recht angetan, zum Beispiel auch von der Armhaltung. MIt 64 Sprüngen ist das, was Christian zeigt, echt gut; der wird ein toller Formationsspringer. Schnell noch ein Bierchen und dann heim, Besuch naht. |
23.04. |
Nr.
548 |
Eine
ganze Weile geht an diesem Sonntag gar nichts, genauso wie am Sonnabend
davor. OK, immerhin eine ganze Menge Spaß beim Tischtennis
und mittlerweile kann ich sogar fast wieder wie zu Zeiten als Stift
in Cottbus im Neubaugebiet Sandow, chinesisch mitspielen und gelegentlich
einen Punkt abstauben und auch das Anschnippeln klappt wieder ein
bissel; nur an der Rückhand mangelts wie eh und je. (Interessant,
dass nach über 20 Jahren Pause überhaupt noch Fähigkeiten
reaktiviert werden können, hehe!) |
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Nr.
549 |
Die nächsten
Sprünge mache ich dann mit Steffi.
Wir machen zunächst erstmal unseren "Standard". Hoffentlich
bin ich nicht wieder zu schnell. Ich habe extra in der letzten Zeit
besonders auf die Ernährung geachtet, 79 kg Morgengewicht ist
schöner als 81 kg. Der Exit liegt butterweich und im Heading,
na also. Danach Sidebody - Stern; insgesamt vier mal - jeder 2x,
jede Seite jeweils. Danach zum Cat - Steffi dreht sich und... zack!
schnappe ich sie mir, goil! Stern, dann drehe ich mich um, Arme
vooor, Beine kuuurz und... schnapp hat sie mich, auch gleich aus
der Drehung heraus. Wir sind über 2000 m und grinsen. Dann
halt weiter, Sidebody-Stern klappt noch je einmal: Insgesamt 16
Punkte, hehe. Beim Landen macht unser Keksbäcker noch ein nettes
Foto von mir. |
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Nr.
550 |
Ein kleines Jubiläum. Wir wollen den Sprung wiederholen, jedoch aufgebohrt um compressed accordians. Jörg kommt dazu, er will auf dem Kameratritt stehen, mit uns rausgehen, kommt dann zum Stern und schwirrt :-) anschließend auf dem Rücken liegend unter uns. Er ist einer der Freeflyer, der sich überall gut auskennt. Und natürlich auf Sicherheit achtet, sodass wir sofort begeistert sind. Klappt alles. Wir verkürzen wegen des verzögerungsbedingten Wartens auf den Stern-Andock von Jörg auf das Sidebody-Stern-Programm auf je 2x, dann die Cats - juhu, klappen auch superschön! Danach compressed accordian rechts... hüstel. Wir fangen an zu carven, lieber zurück zum Stern. Grinsen, Konzentration und compressed accordian links: Hehe, der klappt und dreht auch fast nicht. Na also! Separation, Jörg ist gut zu sehen und wir schweben zu Boden. |
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Nr.
551 |
Ein Load
geht noch - zwischendurch ist immer wieder mal ein Aprilwetter-Hold
- und wir wiederholen unseren Fast-Dreier mit Jörg. Diesmal
dauert das Andocken etwas länger, aber es ist immer noch bannig
Zeit. Jörg kurvt unter uns. Das ist unglaublich schwer, weil
man natürlich deutlich weniger Anhaltspunkte hat als in der
Bauchlage. Zudem ist es auch schwerer, stabil zu bleiben: Carven
hilft, findet Jörg. Aber das macht das zentrische Filmen natürlich
wieder schwer. Hut ab vor den Kamerafliegern, die uns mit geilen
3D-Aufnahmen versorgen... |
30.04. |
Nr.
556 |
Der Tag
gehört heute Steffi, was das Springen anbetrifft :-) Eigentlich
sagte der Wetterbericht ja nichts wirklich gutes voraus, aber wir
haben Glück. Es gibt zwar eine Menge Schäfchenwolken,
aber nur eine kurze Husche. Zwischendurch ist immer reichlich Himmelsblau
übrig, sodass wir springen können. Wir arbeiten weiter
an unserem Programm. Vor uns gehen die Geraer Spinnen raus, diesmal
mit Agent Schneider anstelle von Yvonne, die verhindert ist. (Exitfoto)
Unser Exit klappt wie gewohnt butterweich und schaue schon reflexartig
der FAST hinterher (Foto).
Wir starten mit Sidebody-Stern-Kombinationen, danach gehts zu den
Cats, auch das klappt. Dann zu den compressed... grummel, der erste
will nicht. Nochmal ansetzen. Gefangen, aber gehangelt und es dreht.
Ist noch Zeit? Wir gucken beide (Bild)
Also nochmal Stern und dann rechtshändig: Der klappt viel besser.
Knapp über 1300 m - Tschüssikowski (Bild)
und auseinander. Nach Kappen- und Luftraumkontrolle, Slider verstauen
und Booties ausziehen ein entspannter Blick
auf Gera, der zeigt, dass Tage mit solchem Wetter gern auch
gute Fernsicht bieten - die Schäfchenwolken könnten aber
gern etwas höher sein ;-) Am Schirm kann ich Steffi schön
vor der Sonne beobachten (Bild)
- wenn die leichtere Person auch noch am größeren Schirm
hängt, kein Kunststück, tiefer zu sein. Ich hänge
mich auch überwiegend in die Bremse und schaue, wie die Spinnen
zur Landung ansetzen. Beim Herumfahren kann ich mal schön von
oben auf den Einkaufskomplex schauen (Foto):
Links GLOBUS (mit leerem Parkplatz), rechts SELGROS (mit überdachtem
Parkplatz, hehe) und davor der Autohaus-Komplex. |
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Nr.
555 |
Der Schnapszahlsprung ergibt sich, ohne dass ich der Schnapszahl bewusst bin. Steffi gönnt sich ein Päuschen und ich beschließe, einfach mal wieder bissel Freefly zu machen und nette Bilder zu machen. Der Exit klappt im Sitzen gut und ich bleibe 2-3s sitzen, drehe dann aber schnell zur FAST, die mit der Sonne goil aussieht. (Bild) Danach erstmal Sitzen und definiert drehen: Geht. Stehen und definiert drehen: Geht. Ich schaue über die benachbarten Wolken, sieht nett aus (Bild). Unter mir ist ein nettes Loch, sodass ich nicht durch eine Wolke heizen muss. Rolle rückwärts, Rolle vorwärts: Geht. Noch ein Cartwheel (seitliches Rad) nach rechts: Geht und bleibt alles im Heading. Na also. Gera anschauen: Das Bild zeigt schön, wie Gera sich im Wesentlich von Süd (links) nach Nord (rechts) ausdeht, "vor" uns liegt das Ostviertel. Bei 1300 m auf den Bauch und hier den Bereich der Autobahn angeschaut (Bild): Man kann die neue Anschlussstelle gut erkennen und auch die Tangente, die von der Anschlussstelle an Laasen vorbei über eine Brücke (fast fertig) zum Stadtring führen wird. und bei 1000m gepullt: Schirm geht brav auf und ich kann mich beschwingt auf den Heimweg machen. Für einen echten Freeflysprung ist lediglich die mittlere Geschwindigkeit ein bissel langsam, aber bei all den Faxen, die ich gemacht habe, ist das doch OK - man hat doch auch viel mehr Spaß, als wenn man nur ein möglichst schnelles Loch in den Himmel glüht. |
01.05. |
Der Tag bietet viel Abwechslung: Zwei 1-on-1-Sprünge mit Christian, bei denen Level halten, Heading halten (also richtungsstabil bleiben bzw. anfliegen), Stoppen etc geübt werden. Nsch dem ersten, der nicht ganz so will (was aber ein bissel auch daran liegt, dass ich nicht groß helfe und obendrein mit meinen vorsichtshalber angezogenen Freeflyklamotten zu tun habe, an "Glühkoffer" Christian (191 bzw. 192 km/h als MIttelwerte!) dranzubleiben) klappts im zweiten viiiiel besser. Sprung 3 des Tages geht mit Steffi und Christian. Exit super, danach wollen wir open accordians mit Umfliegen machen... Und haben zu tun, an Christian ranzukommen, der einfach immer schneller wird :-))) Sprung 4 geht dann mit Steffi, Ralf Böhme und Wolli Bipps. Ich bin erstmals Center-In-Diver und verpenne prompt den Exit: Knapp aber trotzdem, sodass wir auseinandergehen. "Glühkoffer" Bipps braucht mal wieder Reibungswärme brauchte und als wir auf seiner Höhe sind und einen open accordian zusammenfliegen, geht er leider etwas low, sodass es bis zur sicheren Separation nicht mehr ganz reicht. Trotzdem ein netter Sprung. Danach Sprung 5 des Tages, wieder mit Steffi und Christian. Der Exit klappt halbwegs, danach fliegen wir erstmal no contact und das ist eine gute Idee von Steffi. Christian ist sehr konzentriert und wir bleiben schön zusammen, auch die Arbeit aufs Zentrum klappt. Danach wie verabredet zum Stern, klappt und dann geht Christian in die Mitte, ich docke sanft zum Sidebody an... Oha, wir haben die arme zierliche Steffi abgehängt, aber sie kommt schnell runter und wir machen den Punkt. Danach in Ruhe separieren und wir schweben zu Boden. (Mittlere Geschwindigkeit 187 km/h, nicht schlecht für einen Dreier :-) Der letzte Sprung des Tages geht als Vierer mit Ralf Böhme, Udo (springt sonst beim OFC) und Steffi. Der Exit (Stairstep Diamond) klappt, dreht aber. Dann also schnell zum Stern... Udo hat statt seiner Flatterkombi eine enge AFF-Kutte an (hat Griffleisten und "er fällt sonst zu langsam"). Tja: Das haben wir davon: Den nächsten Glühkoffer ;-). Wir kämpfen uns zu ihm herunter, bilden den Stern, aber als wir zum open accordian umbauen wollen, sind Steffi und ich nicht schnell genug, hehe. Wir beide grinsen uns an: Nicht mehr viel Zeit, also schnell noch zwei Punkte und dann sicher separieren. Packen, noch ein Bierchen und dann ist auch schon Schluss. |
|
21.05. |
Nr.
563 |
Ich habe
mir an den vorhergehenden Wochenenden mal eine Auszeit vom Springen
gegönnt und war u.a. schön mit Karola im Stadtwald wandern
(11 km in knapp über 2 Stunden, oahauer.) |
26.05. |
Nr.
564-565 |
Am Himmelfahrtstag
ging außer Tischtennis spielen und Schnacken nullkommanix.
Am Tag darauf siehts besser aus, sodass Wolli und ich nach einem
Telefonat beschließen, ein bissel was zusammen zu machen.
Was sich als guter Gedanke erweist. Der erste Sprung wird ein richtiger
Punkteklopfer, allerdings auf ziemlich leichte Weise, da wir jeder
jeweils einen Sidbody links und rechts anbieten, dazwischen einen
Stern. danach noch einen 360er, bei dem ich, trotz Guckens, Wolli
ein bissel abhänge (hehe!), aber er ist ratzfatz wieder dran,
sodass wir noch jeder einen Sidebody mit Stern dazwischen dranhängen
können. Sehr schön! |
|
Nr.
566 |
Leider
muss Wolli dann weg, sodass ich mit Thomas (aus Bayern?) einen Freefly-Zweier
mache, der sich als sehr geschmeidig erweist. Wir sind ständig
sehr dicht beieinander, was das Video sogar trotz des 0,3er-Fischaugen-Vorsatzes
zeigt, Leveln sehr schön und machen sogar noch einen Punkt.
|
27.05. |
Nr.
567 |
Das Wetter
ist recht durchwachsen und ich fahre erst später auf den Platz.
Trotzdem ist erstmal Warten angesagt. Als Load 1 hochgeht, bemerke
ich, dass ich Helen (im Bild
(von 2004) hinter Uli) nicht deutlich genug gesagt habe, dass ich
gern mitgehen würde und will dann den von ihr mit Fanta gebrieften
Sprung nicht umwürfeln und beschließe, erstmal entspannt
zuzuschauen. |
|
Nr.
568 |
Zum Abschluss wollen wir noch ein bisschen Spaß und so ergibt sich ein RW-6er: Frankie, Costa und Vize, Beerchen und Helen. Ich bin der mit den wenigsten Sprüngen, vermutlich sogar der einzige unter 1000, hehe. Beim Exit bin ich als rear diver in der Basis: Ein Stairstep Diamond. Der klappt sehr schön, diesmal passe ich auf wie ein Luchs, dass ich rechtzeitig abtropfe (siehe Sprung 541 ;-) Danach kommen die beiden, die hinterherdiven und wir bilden ein open accordian. Das liegt alles recht nett und wir gehen zum nächsten Teil: Aufspalten in zwei Dreier-Pieces, die jeweils eine 180°-Drehung machen. Wir treiben ein bissel auseinander, Beerchen lässt schnell los, als es mit Schieben zu dritt nicht so will, und Costa und ich fahren hinterher, wieder zum open accordian. Danach machen die äußeren Zweier-Pieces 180er (ich mit Costa), was sehr schnell und ohne Versetzung geht. Wieder zum open accordian und dann noch zum Stern. Es bleibt sogar noch ein bissel Zeit, sodass wir den Stern anschieben, winke-winke und Separation. Ich habe beim Tracken die Glückskarte und bin so baff, dass ich mich nicht recht traue, herunterzuschwingen (ist sowieso immer gut bei reichlich Schirmen am Himmel) und mich prompt im Wind verschätze und ein Stückchen wandern muss :-) Ein goiler Sprung! |
03.06. |
Pfingsten.
Das Fest der Ausgießung des Hl. Geistes. Leider vor allem
ein Fest mit z.T. grauem Himmel. Zum Glück ist der Wind nicht
so schlimm wie die letzten Wochen, dafür aber mit Landerichtung
zur B7, auch nicht ohne ;-) Immerhin bieten sich zwischendurch immer
mal ein paar Wolkenlöcher an, sodass wir springen können.
Jörg vom seinerzeitigen Team Octopus macht den Coach und so
kann man seine RW-Fähigkeiten verbessern. Zunächst aber
ist Ersatzsuche angesagt, da zwei Teilnehmer verhindert sind. Peter
Schmidt und zwei Mal Wolli Bipps springen ein, 3x ist Thomas dabei.
Adri (ab dem 2. Sprung) und ich spielen die konstanten Teilnehmer
;-) Die Exits klappen soweit, danach aber zeigt sich, dass die Fallraten
doch sehr unterschiedlich sind, sodass oft Einfangen und "das
Ding wieder zusammenfliegen" angesagt ist. Dennoch lernen wir
eine Menge und es gibt einigen Spaß. Mein Sprung 571 ist gleichzeitig
Bippsens 200. Sprung - wir machen einen Fünfer. Der zerbröselt
leider beim open accordian, macht aber trotzdem viel Spaß. |
|
04.06. |
Nr. 574-577 |
Ein neuer
Tag - leider ist der Himmel eher noch grauer. Dennoch bieten sich
immer wieder Startmöglichkeiten für die Caravan und den
neusortierten Trainings-Vierer: Drei Mädels und meinereiner.
Hehe! Steffi ist dazugekommen, sowie Yvonne. Dazu Adri und ich.
Der Exit klappt gut und wir liegen im Stern. Umbau zum Bow - klappt!
Wieder zum Stern, zum Bow und nochmal zum Stern: Aus dem Stand fünf
Punkte! Wir sind begeistert. |
05.06. |
Drei
weitere Trainingssprünge von W3M1 (weiblich 3, männlich
1 ;-) Der erste klappt wieder super: Sternexit, danach Sidebuddies
(siehe hier oder hier)
und wieder zurück zum Stern, noch ein Bow und noch ein Stern,
Separation. Es scheint, dass wir die besten Ergebnisse liefern,
wenn wir ausgeruht ans Werk gehen. Die beiden nächsten Sprünge
gehen auch im Sternexit raus und liegen schön. Beim Umbau zum
Satellite (siehe hier)
zeigen sich Levelprobleme, die aber nichts mit Gewicht zu tun haben,
da mal die eine und beim nächsten mal eine andere low geht
oder hochschnippt. Das wird sich geben. Beim dritten Sprung zeigt
sich zum Beispiel, dass wir die Satellites fast schnon zusammenhaben.
Als es bröselt, ist schnell wieder ein Stern zusammengefloegen.
Dabei arbeiten die Piece-Partner immer schön zusammen und fliegen
zu zweit - vielleicht ein gutes Omen für die irgendwann anstehenden
Übungen zu den Blöcken ;-) |
|
11.06. |
Nr.
582 Nr. 583 |
In Calden
ist "Jump for Children" und daher ist in Gera eine kleine
Maschine aus dem Saarland zu Gast: Die Cessna 206 Soloy D-EHTM.
Sie bietet Platz für sechs Personen und die werden auch stets
genutzt, da neben den Tandemgästen auch reichlich Springer
gekommen sind. Daher ists - im Vergleich zur Caravan - knackig eng
(Bild) aber immerhin
mit einem netten Ausblick
aus einem Heckfenster ;-) |
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Nr.
584 |
Nach
einigem Warten gehen Steffi und ich nochmal hoch; Bipps widmet sich
der Familie. |
17.06. |
Nr.
585 |
Anfangs
will das Wetter nicht ganz so, es ist sogar ein bissel kühl,
sodass ich mich erstmal schön warmmache. In Load 1 waren etliche
Tandems unterwegs und ich probiere die neue Digitalspiegelreflexkamera
aus. Hier ein Bild von
Chris bei der Tandemlandung. |
|
Nr. 586-587 |
Danach
gehen Adri, Christian und ich in die Luft. Der Sternexit klappt
soweit noch, danach gehen Adri und ich als Sidebuddies an Christian,
wobei Adri etwas low gerät und wir erstmal wieder einen Stern
zusammenfliegen. Danach klappen die Sidebuddies auf Christian, fast
klappt es noch für einen Stern, aber die Zeit ist alle und
wir separieren lieber :-) |
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Nr.
588 |
Ich will eigentlich einen ruhigen Einzelsprung machen, um mit der Fotokamera Fotos von Gera aufzunehmen, aber Vize ermuntert mich, bei Jens und Thomas als Begleitung mitzugehen. Sicherheitshalber bleibe ich ein bissel weiter weg als sonst üblich. Die beiden gehen ungelinkt raus, was mich etwas überrascht. Zudem driften beide schnell auseinander, sodass es die Exitfotos nicht so toll werden (Bild) Die beiden haben dann zu tun, zusammenzukommen. Im Bild sieht man die Tangente von der Autobahn (die wäre oben links) über Laasen zum Stadtring-Südost. Die beiden carven tüchtig umeinander (was ich dann beim debriefing auswerte); ich drehe mal lieber mit, weil ich nicht auch noch groß slippen will und so sehen wir hier die zukünftige Autobahnanfahrt Gera-Bieblach. (Bild) Es kommt etwas Ruhe ins Geschäft, der Pin ist greifbar nahe... etwas verbremst und Levelunterschied, pardauz :-) Aber es ist nichts passiert. Danach wird der Pin zusammengeflogen, fast reicht es danach noch für einen Sidebody, aber Jens ist ein bissel zu langsam und muss arbeiten. Dann Separation (Bild) und ich gucke noch ganz kurz - in diesem Bild sieht es durch den Bildwinkel fast aus, als ob Jens gleich aufschlägt :-) |
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Nr.
589 |
Der Abschlusssprung
soll ein Achter werden. Fanta brieft drei nette Punkte. Ich bin
auf dem Kameratritt und nehme folglich auch die Kamera mit (diesmal
auch den ProTrack :-). Leider zerbröselt die Basis, wie die
Bildserie zeigt: Bild
1, Bild 2, Bild
3 und Bild 4.
Da es dabei tüchtig in den Keller geht (die meisten Jungs haben
tpafer nicht losgelassen und gekämpft ;-) müssen wir tüchtig
diven. Chris hat unten mittlerweile eine Basis mit Fanta und Costa
zusammenorganisiert, als ich am Einfliegen bin, ist auch Keksi schon
dabei (Bild), Thomas
und Jens sind in der Nähe. Ich gleite rein (Bild),
greife bei Fanta und Keks in die Beinleisten (bei Keks ins Gewebe
:-), siehe Bild. Danach
will Thomas einfliegen, ist etwas zu hoch, hangelt und... pardauz
:-) Es ist ohnehin schon fast Zeit, und es sind noch Springer außerhalb,
sodass wir lieber ordentlich separieren. Das Video wird mehrfach
mit viel Lachen angeschaut (und ausgewertet :-) |
18.06. |
Nr. 590-592 |
Es ist
Sonntag, da wird erstmal saubergemacht. Karola kommt von der Sonntagswanderung
zurück, noch schwatzen, irgendwann gehts dann auf den Flugplatz.
Adri, Steffi und Yvonne haben die Gelegenheit genutzt und mit Eric
einen Vierer gemacht, ohne Blei mitzunehmen :-) |
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Nr.
593 |
Danach gehe ich erstmal alleine raus, ich will heute ein paar Fotos von Gera machen. Diesmal ist auch niemand da, den ich begleiten könnte, sodass ich auch dabei bleibe. Zunächst nehme ich den Exit von Katja und Steffen, begleitet von Korki, auf. (Bild) Ich nehme die enteilende D-FAST auf und man kann auch schön sehen, wer alles hinterherschaut :-) Danach konzentriere ich mich auf Gera. Bild 1 zeigt das Kerngebiet von Gera, das Zentrum liegt etwa in der Mitte. Bild 2 zeigt das Gebiet, in dem früher der Uranbergbau stattfand. Die Kegelhalden sind verschwunden und man sieht den zugeschütteten Tagebau, davor die "Neue Landschaft", eines der BUGA-Auststellungsgebiete. Links davon ist die Stadt Ronneburg. Bild 3 zeigt die neue Autobahnanschlussstelle "Gera-Bieblach", links daneben sieht man das Gewerbegebiet Bieblach, davor das Eigenheimwohngebiet "Am Speitewitz" und darüber Bieblach/Ost (mein ehemaliger Wohnort). Bild 4 und Bild 5 zeigen den Flugplatz, wobei man sehr schön das Vorfeld und die Landewiese (mit Landepfeil und Blade) erkennen kann. So kann man sich beinahe schon mal vorab überlegen, wie man seinen Landeaufbau plant, selbst wenn man noch nicht in Gera war ;-) |
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Nr.
594 |
Der letzte Sprung des Tages geht mit Agent Schneider, Steffi und Eric. Thomas will etwas anspruchsvolleres machen. Satellite-Exit, ich bin rear floater und muss mich tiiiief reinhängen und möglichst früh abtropfen. Es zeigt sich, dass man - trotz Übung - eigentlich nicht zu zeitig wegkommt. Ich bin sogar (grummel) ein bissel bummelig, sodass Agent Schneider (der von innen herausjuchtert) mir sogar einen Stubs gibt und ich herumklappe. Wir retten das aber und nach ein paar Sekunden liegt die Formation. Danach zur Phalanx, von dort zu Thomas' Lieblingsblock: ZigZag-Marquis. Steffi und ich sind die, die ihre Partner drehen. Wir beachten alle Tips und drehen tatsächlich auf der Stelle, sodass Steffi und ich einander sogar kurz mit den Füßen berühren. Ruhe reinbringen, von dort wieder zum Satellite und nochmals zur Phalanx, dann ist das Geld alle und wir separieren. Für das Programm und den Fakt, dass diese Besetzung noch nie so gesprungen ist, nicht schlecht! Wir quatschen noch ein bissel, packen die Schirme und ich muss meinen ganzen Krempel zusammenräumen: Nächste Woche gehts nach Wangen. |
24.06. |
Nr. 595-596 |
Am Freitag
geht es in Wangen später los als gedacht: Die PINK wird in
Eisenach noch für Großformationsbetrieb gebraucht. Zum
frühen Abend hin kommt sie doch und wir machen zunächst
einen Freeflysprung zu viert. Der Exit - seitlich von der Heckrampe
- erweist sich als tückisch, da der unerwartete Fahrtwind uns
herumwirbelte. Wenigstens erlaubte dies einen netten Blick
auf die enteilende PINK. Ich brauche etwas, um mich zu stabilisieren
und Katja als versierte Freeflyerin sitzt schon längst und
muss sich sogar kurz abbremsen; kurz darauf sehe ich sie vor mir
(Bild). Leider bin
ich zu langsam, Uli dagegen kommt schneller vorwärts, sodass
ich den beiden hinterherschaue - immerhin vor Nebra
als Kulisse ;-) Trost ist, dass auch der vierte Springer Mühe
hatte, hinterherzukommen. Bei der Separation sehe ich links unten
Wangen und die Landewiese (Bild);
diesmal ist auch das ganze Festgelände auf der Riesenwiese. |
25.06. |
Nr. 597-599 |
Sonnabends
erstmal gemütlich in der Pension in Nachbarort frühstücken
und danach gehts nach Wangen zur Festwiese: Auto abstellen und dann
straff hochwandern zur Ausgrabungsstelle der Himmelsscheibe. 9 km
in 1 3/4 Stunde, das ist ganz nett und ich brauche keine Erwärmung
mehr. Als wir fast zurück sind, steigt die PINK ein erstes
Mal auf. |
26.06. |
Nr.
600 |
Der 600.
Sprung wird ein Sechser mit sechs Punkten, hehe. Agent Schneider
ist LO und brieft auch. Wir beide gehen als Basis raus (diesmal
mal wieder als Floater), die anderen docken bei uns an zu einem
Doppelpod (siehe hier), daraus bilden
wir ein open accordian, dann wieder einen Doppelpod, den wir dann
trennen und die beiden Pieces drehen jeweils um 360° - was Vize
von unten beobachtet und recht angetan ist - wieder zum Doppelpod
und dann noch einen Stern, den wir kräftig andrehen und dann
separieren. Meine Güte, fast nur noch richtig schöne Sprünge
seit Wochen, eigentlich Monaten :-))) Danke an: Agent Schneider,
Ilona und Georg aus Dresden, Udo (Cottbus) und Jörg Ex-Octopus! |
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Nr.
601 |
Ein Vierer
zum Abschluss mit Udo, Georg und Ilona. Ilona mag nicht immer gelinkt
raus, wir sollen auch mal richtig was tun. Ich dive hinterher, gucke
meinen Crosspartner Udo fest an und bin ruckzuck dran, hehe. Erstmal
zum Stern, dann ZigZag-Marquis (Ilona (dreht mich) und ich gurgeln
ein bissel ab, aber wir arbeiten alle gut und schieben es wieder
zusammen :-), open accordian, Bow, Stern, ZigZag... klingeling:
Separationshöhe :-) |
01.07. |
Nr.
602 |
Der größere Teil des Sonnabendvormittags geht für die Amtseinführung unseres neuen OB Dr. Vornehm "drauf", aber daran nehme ich gern teil. Er war kürzlich schon bei uns (siehe Sprung 548, Bild 1 und Bild 2 des Presseechos), danach noch Besuch bei Schwiegerleutens und am späten Nachmittag auffe DZ. Es ist wenig los, viele haben sich voriges WE beim Aldispringen ausgetobt. Wolli Beer hat gerade mit Ralf Adler bissel Sitfly geübt und ich sehe das Video. Na, da machen wir doch mal was. Briefing und irgendwann gehts los. Wir sehen aus wie die letzten Vagabunden, mit kurzen Hosen und schlabberigen Sweatshirts :-) Trainexit ist immer gut, ich nehme Bipps mit den Beinen an den Achseln und los gehts (Bild 1) Wider Erwarten gelingt es mir ganz gut, uns stabil zu halten. Es geht zwar bissel hin und her, aber Wolli hält die Arme ordentlich raus, sodass es immer noch halbwegs im Rahmen bleibt :-) (Bild) Nachdem es sich stabilisiert hat und Wolli das Gefühl genießen konnte, wie es ist, auf dem Wind zu sitzen, lasse ich ihn los. Er bleibt soweit sitzen, hat auch die Arme draußen (Bild), aber es kurbelt schon noch und man sieht die typische Badewannenlage, jedoch sieht das alles für Versuch 2 schon recht gut aus (malerisches Bild am Wolkenrand :-) Ein Stückel und einiges Gekurbel später will Wolli dann - wie er später sagt - lieber auf dem vertrauten Bauch liegenbleiben (noch ein malerisches Bild; Entfernung erscheint wegen 0.3er Obejetivvorsatz bissel sehr weit ;-) sodass ich schnell an ihn herandive und noch winke-winke machen kann (Bild) und nach der Separation auch noch mit einer schönen symmetrischen Schnüffelöffnung belohnt werde :-) Leider geht danach nix mehr, keine Tandems und zu ausgepumpte Tandemmaster, sodass wir noch schatzen und ein bissel was trinken und dann heimschleichen :-) |
02.07. |
Nr. 603-607 |
Fünf
one-on-one-Sprünge mit Christian. Endlich klappt es mal und
nichts kommt dazwischen. Der erste Sprung: Zunächst nach dem
Exit no contact, danach Sidebody-Übungen. Christian bietet
an, ich docke an. Danach biete ich an, Christian schmiert zur Seite.
Ich bleibe hart und demzufolge liegen und lasse ihn einfliegen.
Wieder Stern, dann noch ein Sidebody - Ruhe und Übersicht hat
Vorrang :-) |
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Nr.
608 |
Es geht
noch ein Sunsetload - Richtung Calden. Schnell packen, die kurzen
Sachen an und die Fotokamera auf den Helm. Vor mir gehen Caro und
Korki raus: Springen macht glücklich: Siehe Bild!
Ich schaue hinterher - Headdown
in Richtung nördliches Gera. Nach mir geht Beerchen, der genauso
luftig wie ich bekleidet ist und mich aus der Tür nett verabschiedet
(Bild). Hmmm... wie
gut löst die Kamera auf? Gucke mal schau, wen
sieht man denn da :-) ERstmal der enteilenden D-FAST
hinterherschauen, danach geht ein erster Blick auf die "Neue
Landschaft" bei Ronneburg, ein ehemaliges Uranbergbau/Tagebau-Gelände,
was für die BUGA 2007 rekultiviert wird. Der nächste Blick
zeigt das Gessental,
die grüne Verbindungslinie zwischen den BUGA-Städten Ronneburg
(links neben der Neuen Landschaft) und Gera (rechts kann man Gera-Lusan
sehen). Der nächste Blick
geht auf Gera-Nord, mitsamt A4, dem neuen Autobahnkreuz, der neuen
Tangente (die den Verkehrsfluss am Stadtzentrum vorbeileiten wird).
Dann noch einmal auf Ronneburg
schauen: Im Stadtbad (links unten) kann man sogar die Badetücher
sehen :-) Ich öffne in 1500 m Höhe und mache weitere Fotos,
u. a. eines vom Flugplatz
Gera, der bei so strahlend blauem Himmel einfach nur schön
aussieht. Das letzte Foto
zeigt mich bei der Landung: Wieder indirekt, über den Schatten
;-) |
09.07. |
Nr.
609 |
Am Sonnabend
gab es wieder ein Leben außerhalb der DZ: Schwiegervaters
Geburtstag :-) Doch der Sonntag ist soweit frei und das Wetter ist
auch OK. Es ist schöner blauer Himmel mit ein paar Cumuli,
aber eben auch ziemlicher Wärme. |
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Nr.
610 |
Im übernächstem Load gehts zum Zweier mit Lutz hoch, davor war er zur RW-Einweisung unterwegs. Ich habe vorher ein paar Fotos geschossen, u.a. Tobi bei der Landung. (Siehe Bildserie) Wir gehen gelinkt raus, es rumpelt etwas, aber danach liegen wir. Open accordian links, dann drehen wir jeder 360° und zwar so, dass wir wieder so zusammenfliegen, dass wir wieder ein open accordian links machen können. Das dann nochmal rechts. Ich gucke immer schön, wir bleiben dicht zusammen. Level klappt auch gut, ich habe lediglich eine ganz leichte Tendenz, abzusaufen und mache mich ab und an ein bissel groß. Danach Stern, dann ein compressed links - wir fliegen beide diszipliniert (LPG - bitte suchen ;-) und daher dreht nix. Stern, compressed rechts. Das Programm schaffen wir 2x, sehr schön! Separation bei 1300, auch Schirmfahrt und Landung machen viel Spaß. Die Daten des ProTrack zeigen, dass wir recht gleichmäßig unterwegs waren. Ein schöner Sprung. |
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Nr.
611 |
Wolli ist gekommen und wir wollen die Freefly-Instruktion fortsetzen. Der erste Sprung geht wieder im Trainexit raus. Das geht ziemlich lange gut, also so ca. 5-6s, dann rödelt es etwas, da Wolli in die Badewannenlage kam. Ich drücke mit Gewalt den Trainingszug wieder runter, aber kurz danach schwappts wieder hoch und und nach ein 2-3 weiteren Sekunden lasse ich dann los; Wolli liegt schnell vor mir (Bild). Ich muss schnell wieder auf den Bauch. Wolli stabilisiert sich, hat aber starke Rückwärtsfahrt, sodass ich zwischen Flash und Sitzen wechsle und als er eine kurze Zeit stabil sitzt, heizt er doch nach unten (Bild). Ein Stückel später gehts auf den Bauch zum Abbremsen und Separieren (Bild), eine nette Entwicklung. |
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Nr.
612 |
Der nächste Sprung mit Wolli geht ungelinkt raus, ich nehme den Wind auf den Bauch. Wir stubsen ein bissel zusammen - Bild - (entweder bin ich einen Tacken eher weg oder wegen der Haltung schon tendenziell tiefer) Das ist der An-Blick kurz darauf und noch einen Tacken später (Bild) Diesmal fehlt der Anfangsstabilisator, sodass Wolli schon durch den Orbit schießt und ich merke, wie anstrengend es ist, ein Objekt im Bildfeld zu halten und dabei geschmeidig zwischen Bauch und Sitzen/Stehen zu wechseln und auch noch den Abstand klein zu halten... Zwei Bilder (1 und 2) mit dem sitzenden Wolli, stimmungsvoll so mit den Wolken :-) Bedingt durch die häufigeren "Stürze" und den geringeren Anfangsschub ist diese Fuhre etwas langsamer, aber ich denke mal, dass es bei Wolli gut vorangeht. Mal sehen, wenn wir wieder einen 1-on-1 machen, was dann schon geht. |
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Nr.
613 |
Der letzte
Sprung des Tages wird teuer: 3 Tickets plus 30 EUR Tandemgurtzeug-Leihgebühr:
Ich mache einen Mr Bill mit Keks. Dabei schnallt man sich neben
dem eigenen Gurtzeug noch ein Tandemgastgurtzeug um und dann im
Flugzeug sich selbst dem Tandemmaster auf den Bauch. Dabei gibt
es Leute aus den alten Bundesländern, die dermaßen verklemmt
und nachgerade 50er-Jahre-mäßig reagieren, dass man denkt,
etwas verbrochen zu haben und zum Glück auch andere "Wessis"
wie Pilot Maik, der das lustitsch findet und das Flugzeug für
die aufeinendersitzenden Jungs auch schön schwappen lässt
;-) |
15.07. |
Nr.
614 |
In Gera
war ein Fest "Bunt, tolerant, weltoffen" und der Auftakt
ist eine Stadtratszusammenkunft mit dem OB und vielen anderen Gästen.
Ich nehme gerne teil. |
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Ich bin mit Adri verabredet und wir springen zusammen...allerdings sind noch Thomas Gaser und Norbert dabei. Der Exit ist ein bissel merkwürdig und es rumpelt. Ich lasse schnell los (vielleicht hätten wir es noch retten können, wer weiß), und wir fliegen zum Stern zusammen. Umbau zum Diamond, klappt recht gut. Beim Umbau zum Bow geht Norbert in den Keller und kommt leider nicht hoch. Ich dive hinterher, aber es ist doch schon bei 1500m, sodass ich abwinke und wir auseinandertracken :-) |
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Nr.
616 |
Am Abend gehts zu einer Außenlandung in Triptis. Wir werden aus 3000 m abgesetzt, vorher können wir uns die Landewiese anschauen (genau wie auf dem Bild bei der Landeeinweisung ;-). Es geht zu viert raus: Adri, Costa, Sky-Steffen und ich. Nunja, Rumpeldipumpel, suchen und finden und dann lieber auseinander und in größerer Höhe öffnen, um sich auf die Landung zu konzentrieren. Wir landen alle schön dicht am Lande-T, sodass die Geurtstagsfeiergäste, für die wir das machen, etwas davon haben. Einige kleinere Kinder sind so begeistert, dass sie um Autogramme bitten. Statt dessen dürfen sie sich ins Gurtzeug setzen, während wir packen und und sind stolz wie Bolle. Ich habe so meine Bedenken, ob eine Packung ohne Plane, einfach so auf der Wiese was wird, aber alles klappt (und der Schirm geht am nächsten Tage gut auf) Wir werden zur Feier gefahren und das macht richtig Spaß, lecker Essen und Trinken: Danke nochmals, Jörg! |
16.07. |
Nr. 617, 618 und 620 |
Auch heute sind nicht so viele Lizenzspringer da. Aber ich bin ohnehin mit Adri verabredet. Wir machen insgesamt drei Übungssprünge: Sidebodies klappen super, also eher 360° (mit Gucken und möglichst auf der Stelle und gleicher Höhe bleiben, was gut klappt) und Cats (was nach einem ersten Misslinger dann auch recht gut klappt) sowie compressed (die nicht drehen, sehr schön). Der Abschluss sind "weite Wege": Aus dem Stern 270° umfliegen, dort zum Sidebody, wöährend der Partner still liegen bleibt. Das macht Spaß, aber wir merken, dass wir da eine schöne Übung haben, an der wir noch feilen können ;-) |
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Nr. 619 |
Einen weiteren Sprung mache ich mit Norbert. Zu zweit sollte das besser gehen, ich nehme aber lieber Blei mit (manchmal hat bewusste Ernährung auch Nachteile ;-) Der Exit (ich bin lieber der Diver) klappt soweit, dann machen wir die verabredeten Sidebody-Übungen. Bis auf verbesserungswürzigen Blickkontakt geht das sehr gut, wir müssen wohl um die acht Stern-Sidebody-Kombinationen durchgeführt haben und sind begeistert. |
|
Nr.
621 |
Der letzte Sprung geht mit Agent Schneider und Norbert. Thommy will ja immer Spaß haben. Also springt er - ohne Kommando - raus und wir müssen hinterherdiven. Wer Letzter ist, zu tief und seitwärts vorbei geht, hat verloren. Hmmm, wider Erwarten wartet Thommy nach Türöffnung etwas und stellt sich sogar in Floaterlage (hätte ich mir denken können) und springt dann erst: Da ist bei mir die Ursprungssuperspannung weg, aber ich komme halbwegs schnell raus, glotze ihn an und dive auf Teufel komm raus. So, jetzt abbremsen... Grummel, um 50 cm links vorbei. Tja, das kommt, wenn man drängelt, selber schuld! Danach kommt Norbert, auch er geht etwas vorbei und etwas tiefer. Open accordian und ich fliege rum. Ich will möglichst kurz gehen und komme ein bissel in Thommys Lee und falle mit dem Helm leicht auf seinen Fuß: Den Helm haut es fast vom Kopf, ich fasse das ja wohl nicht! Ich bin erstmal beschäftigt, den Helm wieder zurückzuschieben, sodass ich etwas wegdödele und mich ranarbeiten muss. Thomas fliegt noch rum, dann ist das Geld alle. Am Boden ist Thommy verunsichert, weshalb ich in die Halle eile, aber ich will erstmal (weil die Nase sich komisch anfühlt nach dem Hieb) alles ablegen und gucken. Zum Glück nix, dann erst abklatschen und ein ...hmmm... Trostbier oder was auch immer ;-) Naja, es gibt keinen Sprung, aus dem man nicht was lernen kann und es ist auch ganz gut, wenn ich immer wieder mal erinnert werde, dass ich noch ne Menge lernen muss ;-) |
22.07. |
Nr. 622-625 |
Eine Soloy ist am Platz, die FAST ist in der Werft. Da lässt sich nix machen. Es sind wenige Springer am Platz, jedoch passt das alles gut, weil Christian gern mal ein bisschen Sitzfliegen üben möchte. Also im Prinzip wie bei Wolli Beer: Jeweils Trainexit, danach arbeiten wir dann an der Sitzposition. Christian macht von Mal zu Mal Fortschritte. Die Trainexits klappen. bis auf den letzen, gut und wir sitzen schön. Dann loslassen und zwischendrin sitzt Christian ab und an mal kurz. Da geht doch was :-) Indiz ist auch, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit von 179 km/h auf 204 km/h ansteigt, zum Schluss musste ich mich gelegentlich sogar hinstellen, wenn Christian in die Notfallposition (Kugel) geht :-) Anbei ein paar Bilder. Bild 1: beim 2. Sprung lasse ich Christian nach dem Trainexit los und er sitzt kurz grinsend vor mir. Bild 2: Beim 3. Sprung aufgenommen, ebenso wie Bild 3 mit guten Ansätzen. 4. Sprung des Tages: Hier kann man gut die Kennung der Soloy (D-EONX) sehen. In diesem Bild sitzt Christian schon sehr gut, hier etwas später ebenso. |
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WM 2006 |
Keine
Sprünge. Nach einem Urlaub, der dieses Jahr wegen der WM recht
kurz sein muss und zum Wandern ins Engadin im Kanton Graubünden
führt (siehe auch diese wunderschöne Fotogalerie)
bin ich als Helfer tätig. Wie sich zeigt, sind gute Kenntnisse
der englischen Sprache hilfreich und ich werde in der Dubbing-Station
eingesetzt, wo die Kameraflieger ihre Videos zum Aufzeichnen hinschaffen.
Da ein Live-Judging stattfindet und zudem noch auf der Masterstation
aufgenommen werden muss, ist das - zusammen mit der gelegentlich
etwas eigenwilligen Technik - nicht ganz trivial. Wir sind
i.d.R. von früh 6:45 Uhr bis gegen 22 Uhr oder später
tätig. Zweimal bin ich auch Fahrer, einmal davon in einem A
8 mit allen Schikanen, aber hallo :-) Einmal helfe ich aus, als
die australischen Freeflyer einen Verkehrsunfall haben (zum Glück
nur Sachschaden und ein bissel durch die Airbags verursachte Prellungen)
und dringend ein Dolmetscher nötig ist. Besonders begeisternd
sind die Eröffnung und natürlich die Siegerehrung, aber
auch so ist die Atmosphäre einfach toll. Geil, beim Mittagessen
mal eben so ganz dicht neben Weltmeistern zu sitzen, die schon Wochen
im freien Fall verbracht haben :-) |
13.08. |
Nr.
626-628 |
Gegen
Mittag ist Zeit, am späteren Nachmittag wollen wir aber nochmal
in die Stadt - also schnell ins Gurtzeug ;-) Der erste Sprung geht
mit Frank, sozusagen ein 1-on-1. Der Exit klappt soweit, aber meine
Befürchtungen bewahrheiten sich und ich habe massig zu tun,
aufzufloaten, sodass das Heading halten und das Leveln in den Hintergrund
treten. Nach dem Packen kurzes Debriefing und ich empfehle Frank,
Instructorsprünge zu nehmen. |
17.08. |
Bsp: Nr. 629 |
Ich habe
auf der WM Sport-Sonny getroffen
und eine Einladung erhalten, am 16er Cup von Dädalus
in Eisenach-Kindel teilzunehmen. Bei unserer Mannschaft soll es
sicher zugehen und viel Spaß machen... und wenn ein Punkt
rausspringt, noch besser. |
18.08. |
Nr.
633 |
Erster
Wettkampftag und WM-Wetter. Grummel! Zum Glück gibt die Infrastruktur
des Platzes einiges her, sodass wir die vielen Wetterholds halbwegs
überstehen. Es gibt uns auch Gelegenheit, uns alle gegenseitig
kennenzulernen und alles abzusprechen und zu organisieren. Ein Sprung
geht, aber leider klappt das mit 16 Mann dann doch nicht ganz so
toll und einige der Verfolger aus der DO
landen etwas tiefer. Trotzdem, alles war sicher, alle hatten Spaß.
|
19.08. |
Nr. 634-637 Bsp: Nr. 629 |
Nach
einigen Regentropfen in der Nacht erwartet uns ein toller Tag und
die Maschinen gehen, nur durch Tankstopps unterbrochen, in die Luft.
Um es kurz zu machen: Unsere bunt zusammengewürfelte Mannschaft
wird von Mal zu Mal besser, aber immer wieder passieren kleine Missgeschicke,
die verhindern, dass der vorgenommene Punkt doch nicht klappt. Einmal
habe ich auch mein Scherflein beigetragen, als ich in der Basis,
weil ein Springer low gegangen war, Gas gegeben hatte und nicht
so recht bedacht, dass das natürlich, wenn andere an mir hängen,
nicht so ganz unproblematisch ist. Kommt dann noch ein Dock mit
Zug dazu, der eine Schwabbelwelle auslöst, ist der Funnel perfekt.
Kurz vorher sah es noch recht gut aus, siehe Bild...
;-) Beim letzten Sprung des Tages haben wir unsere Antenne (Viererbasis
mit Zippern nach beiden Seiten) fast zusammen, siehe Bild,
leider fehlen zwei Springer, die bei Anfliegen einander berührten
und low gingen und nicht rechtzeitig hochkamen. Aber trotzdem waren
wir recht guter Stimmung, denn es hatte sich gezeigt, was schon
ein paar Sprünge zusammen bringen. Hätten wir ein paar
Trainigssprünge vornweg gehabt, wäre sicher der eine oder
andere Punkt rausgesprungen. Aber das Ziel: Sicher, sicher und nochmals
sicher und mit viel Spaß - das haben wir erreicht :-) Am Abend
dann eine große Fete, es gibt gutes Essen und ich spendiere
einen Kasten (mein erster 16er ;-) und wir schwatzen noch. Leider
fängt es gegen 23 Uhr an, kräftig zu schütten. Ich
bin gerade am Auto (Kasten zurückgeschafft) und hechte ins
Zelt. Nach über einer Stunde Wartens schlafe ich ein. Naja,
vielleicht auch besser, dem Bier nicht noch Caipis etc hinterherzuschicken
;-) |
09.09. |
Nr.
638 |
Endlich erlaubte das Wetter wieder Sprünge. In Gera werde ich gebraucht: Bei Octopus als Kameramann, da mehrere Leute heute nicht da sind. Schön, da kann ich üben :-) Zuerst aber machen wir mit Adri und Yvonne einen schönen Dreier-Sprung, wie letztes Wochenende besprochen. Exit als open accordian mit zwei Floater, das klappt recht gut. Danach Umfliegen. Zuerst Yonne, die das ganz gut macht. Dann Adrim sie wird ein klein bissel rausgetragen und muss nachjustieren. Dann moi: Ich hole noch einen Schluck Luft (ganz kurz in Floaterstellung in dem Moment, wo man loslässt) aber das nützt trotzdem nichts, ich gehe etwas low und muss mit hochbaggern. Zum Stern, von da aus macht Adri eine 180°-Drehung und dockt dann zwischen Yvonne und mir an. Ich habe in der ganzen Zeit wie auf dem Medizinball gelegen, sodass ich nicht absaufe. 1500m. Wir schauen uns an, lächeln etwas und separieren dann. Ist doch ganz nett zum Auftakt. Leider hat sich Yvonnen dann beim Landen etwas den Fuß verkackst (am Sonntagabend fast schon wieder alles überstanden), sodass weitere Sprünge zu dritt ohnehin nicht mehr gehen. |
09.09- bis 10.09. |
Die meisten
Sprünge hatten Werte wie dieser hier: |
Insgesamt
acht Kamerjobs mit "Octopus", einem Viererteam. Wie gesagt,
als Ersatzmann und ich habe Gelegenheit, weiter zu üben. Da
die Jungs nicht nur Randoms trainieren, sondern auch fleißig
Blöcke, habe ich tüchtig zu tun. Bei einem Block (z. B.
Zircon - Zircon) geht es mächtig in den Keller - also dranbleiben
(z. B. Arme vor den Brust/Halsbereich nehmen) und trotzdem auch
den richtigen horizontalen Abstand halten, zudem auch nicht schmieren
(sondern das Heading halten) und so gucken, dass die Formation immer
in der Mitte des Blickfeldes liegt. Das erweist sich ohne Ringsight
als nicht trivial. Nachdem die Formation mehrfach am unteren Bildrand
verschwindet, obwohl am Boden beim Testen alles OK erscheint, habe
ich eine Vermutung: Wahrscheinlich bewegt sich die Brille mit dem
Visierwinkel oder/und der Helm im Freifall ein wenig, sodass man
natürlich dann falsch zielt. Das passiert mit einem am Helm
befestigten Ringsight natürlich nicht. Korki (der Kameramann
auf der Titelseite des Freifall-Express 5/2006) gibt mir eine Reihe
Tips, sodass ich - zusammen mit den anderen Tips und Erfahrungen
- mit den letzten drei Videos halbwegs zufreiden bin bzgl. der o.g.
Kriterien. Warum übrigens Kameraleute gern mit Flügelkombi
springen, kann ich mittlerweile auch sehr gut nachvollziehen. Selbst
mit den flatterigen Freefly-Klamotten ist es nicht leicht, die Geschwindigkeitsunterschiede
auszugleichen. Mal schauen, ob ich an meine alte RW-Kombi Flügel
genäht bekomme... |
10.09. |
Nr.
647 |
Der Abschluss des Sonntags wird ein RW-Zehner mit Thommy Schneidi als LO. Ich komme wiedermal in die Basis, diesmal als Frontdiver (grummel). Es geht im Stairstep Diamond raus, die Basis liegt. Diesmal sind nur RW-Springer mit reichlich Sprüngen und Tandemmaster unterwegs, sodass die Diver (und Helen als FrontFrontFloaterin :-) zügig andocken: Am Diamanten hängen zwei kleine Sterne :-) Danach Umbau zu einer Fünferbasis und die anderen Springer gehen sektorenweise an die Beine von jeweils zwei benachbarten Springern aus der Basis. Auch das klappt zügig, Punkt 2. Dann lösen wir die Griffe in der Basis und nehmen die Arme nach vorn. Klappt für Punkt 3, aber dann kommt ein lustiger Funnel, als ein Springer aus der Basis low geht (Ursache mangels Kondenstropfen in der Linse des Kameramanns nicht erkennbar) und ehe sich alles wieder gefunden hat ist Separationszeit. Dennoch alles sicher und vor allem spaßig. Nett! |
16.09. |
Nr.
648 |
Ich habe endlich ein Ringsight bekommen. Nun, kein echtes mit Newton-Ringen, aber so ein Metallring sollte es doch auch tun. Ich prüfe nochmals, ob alles soweit stimmt und weil gerade die erste Maschine hochgeht, in der noch ein Platz frei ist und weil das Wetter so schön ist, steige ich mit ein. Dann halt mal wieder ein Sprung zum Testen der Kamera. Ich grüße beim Exit noch die Tandemgäste und ihre Begleiter, dann gehts raus. Neben bewusstem Anschauen von Objekten mache ich auch ein bissel was, sonst schläft man womöglich ein :-) Also je 2x Rückwärts- und Vorwärtssalto, sowei ein paar möglichst schnelle - und schnell gestoppte - Drehungen. Sehr schön! Am Boden allerdings packt mich dann fast die Wut: Streifen und fast eine Minute lang gar nichts :-((( Nach einigem Testen sieht es aber wohl so aus, als ob die reparierte Kamera doch ihren Dienst tut und die Kassette - obwohl Markenware und erstmal im Gebrauch - defekt ist und gelegentlich spinnt. Tja, dann eben ein nächstes Mal testen... |
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Wolli ist gekommen und auch Körni ist da. Wir verabreden Dreier. Beim ersten Male was einfaches zum Eingewöhnen: Open accordian - auch als Exit - und dann jeweils einer, der umfliegt. Nach einer Runde machen dann alle einen Salto rückwärts. Danach fliege ich nochmal schnell um. Immerhin 7 Punkte, wenn man so will. Es stellt sich bei den nächsten beiden Sprüngen raus, dass Wolli mittlerweile etwas langsamer geworden ist und wir etwas an unseren Fallraten basteln müssen, sodass das größere Programm für den nächsten Sprung (open accordian, compressed, Donut links, Donut rechts, Stern) gerade mal bis zum . Punkt absolviert und viel wieder zusammengeflogen werden muss. Der nächste Sprung wird einfacher gestaltet: Stern und jeweils einer geht um 180° durch, die beiden anderen fassen wieder zu, sodass wieder ein Stern entsteht. Aber auch so ein Programm kann an manchen Tagen brainlockgefährdet sein, sodass wir irgendwas um zweieinhalb Punkte oder so haben ;-) |
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Nr. 652-653 |
Gina
und Helmut aus dem benachbarten Freistaat im Süden sind oakumma
und wir verabreden, mal zusammen zu springen. Der erste Exit ist
ein Stern, der zwar ein wenig wackelt und rödelt, aber gerettet
wird :-) Danach schaffen wir es, das - tata! - open-accordian-Umfliegen
einmal durchzuziehen und sind fürs erste Mal sehr zufrieden.
Aus dem Stand gleich mit dem Level gut gepasst! |
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Nr.
654 |
Der Abschlusssprung des Tages ist ein Neuner - auch hier Dank an Ralf für das schöne Video! Ich gehe als erster Diver raus nach einer Basis im Stairstep Diamond (Bild 1) In Bild 2 sieht man, wie weitere Diver aus dem Flugzeug eilen und wir auf die Basis zudiven. Ich fliege nicht zu zügig an und... oha, das ist laaaangsam, sodass ich trotzdem erstmal floaten muss :-) Dabei seitlich schauen und schön den Bauch einziehen, sodass man eine umgekehrte Untertasse ist ;-) In Bild 4 sieht man, dass auch alle anderen Diver etwas überrascht werden und erstmal floaten (links z. B. Fanta, hinten Agent Schneider) Dann steht der erste Punkt (Bild) Bild 6 zeigt den vollzogenen Umbau zum zweiten Punkt (mit Basiserweiterung auf fünf). Dann Punkt 3 - ein großer Stern. Leider gehts rechts hoch (Bild) und noch höher (Bild), was nichtmal mehr Vize (in rot-weißer Kutte) retten kann und es kommt, wie es kommen muss: Funnel und sogar ein Aufsitzer (Wolli nimmt sich Agent ran ;-] Da ist es auch schon soweit: Separation. Trotzdem: Ein schöner Sprung! |
23.09. |
Nr. 655-657 |
Vereinsmeisterschaft
2006: Wie immer ein Scramble. Damit ist man natürlich in der
Hand Fortunas und darf das alles nicht zu eng sehen, da ja in Topf
1 Anfänger, Gelegenheitsspringer und unentwegte Freeflyer landen
und schnell einen Exit zerstieben lassen können oder low gehen
oder hochpoppen oder oder oder :-) Manchmal sinds auch die Leute
aus Topf 3 oder gar Topf 4, die sich was leisten. |
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Nr.
658 |
Vor der
Bodendisziplin war noch ein "Großer" in der Luft,
nach dem 14er von 2005 (da kurierte ich mich noch von der Diskus-Hernie-OP
aus) ein 15er und ich ... moment mal... bin dabei! Manchmal sind
es erst solche Gelegenheiten, die zeigen, wie viele kleine Schritte
dazu führen, dass es richtig vorwärts geht und die lokalen
Sky-Chefs meinen, dass man mitdarf :-) |
24.09. |
Nr. 659 und 661 |
Ein netter Tag. Nicht nur das Wetter ist schön, auch die Sprünge sind es sehr. Zwei Videosprünge: Ich gehe mit Udo, Adri, Yvonne und Matthias mit. Auch, um meine Technik zu testen und weiterzuführen :-) Wie sich zeigt, sind die Videos soweit gut auf die Formation ausgerichtet, aber ich muss näher ran; das 0,5er Weitwinkel erfordert das dann schon ;-) Hier einige Bilder: Meeker-Exit, Pardauz beim Umbau zum Stairstep Diamond ;-), Rechtshand-Donut (aber wer greift da falsch? ;-), 2. Teil des Blocks ZigZag-Marquis, also folglich der Marquis. 2. Sprung mit dem Team: Exit zerbröselt, wieder den Meeker zusammengeflogen, Umbau zum Stern, dann Rechtshand-Donut (diesmal alle richtig ;-), ZigZag gut aufgebaut und schön eng gedreht und auch zum Marquis zusammengeflogen, dann Separation. |
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Nr. 660 und 662 |
Weiterhin
gab es noch größere Sachen: Ein Siebener mit - holla
- 6 Punkten, obwohl wir so noch nie zuasmmen waren. Ich ging wieder
als erster Diver raus (OK, etwas zu vorsichtig, aber geschmeidig
angedockt), und alles lief recht ruhig, überleght und ohne
große Levelschwankungen ab, sogar Zipper. |
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Nr.
663 |
Der letzte Sprung des Tages war ein absoluter Spaßsprung. Adri und Yvonne ließen sich aus der Maschine purzeln, Korki hängte sich an Yvonne (Bild) und ich sprang hinterher (randiven üben :-) Das Purzeln unten dauerte dann doch etwas länger und vor allem gings richtig in den Keller. Carsten guckte fasziniert zu und beschloss dadurch etwas zu spät, Gas zu geben ;-) Hier im Anflug auf die Basis. (Tip: Wenn die sich dreht, nicht mitcarven, sondern entgegengesetzt carven, so kommt man leichter in seinen Slot :-), hier kurz vorm Einfliegen. Korki gibt das Zeichen zum 360er, alle drehen und wir fliegen wieder zusammen (Bild). Hier mal noch ein schönes Bild von Yvonne im Freifall, kurz vor der Separation: Nettes Lachen! :-) |
30.09. |
Nr.
664 |
Oha,
ein Sonnabend-Anfang, wie er nicht ganz so schön ist: Gutes
Wetter, jede Menge Tandemgäste, aber erstmal keine Lizenzspringer...
Es geht eine Maschine mit vier Tandems ohne Video. Ich gehe als
Türöffner mit und - nach Absprache und Einweisung - bei
Keks als Videomann mit. WOW, das ist schnell! Ich habe meine Freeflysachen
an, mit denen ich sonst Formationsvideos mache und bin total überrascht.
Ich habe erstmal zu tun, dranzubleiben, sodass das ruhige Anvisieren
erstmal nichts wird. Dennoch bleibe ich immer in sicherer Position
und ein paar nette Ausschnitte gibts schon. Exit,
Tandem in der Luft
und Schirmöffnung. |
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Nr. 665, 666 und 668 |
RW-Dreier
mit Thomas und Christian.
Zunächst gehen wir es langsam an: Open accordian-Exit (ich
mal wieder als Frontfloater :-), no contact (Leveln, Fallraten
abstimmen) und dann umfliegen - siehe z. B. auch Sprünge 652
und 653. Der Exit klappt halbwegs (Rear Floater etwas spät,
sodass es um 90° dreht ;-), dann no contact... schneint alles
zu klappen. Wieder zum open accordian, Thomas geht rum, dann Christian
und... er gurgelt ab. Er probiert eine Weile, wir kommen dann runter,
sodass wir noch schnell zusammenfinden und dann separieren :-) |
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Nr. 667 |
Tandemvideo mit Vize. Erstmal alles genau absprechen. Der Gast ("Pax" genannt) ist um die 87 kg. Oha, dann mal die RW-Kutte anbehalten und vielleicht auch ein bissel Blei... :-) Das Blei wäre nicht unbedingt nötig gewesen, wie ich später so denke. Exit klappt gut. Danach bin ich übervorsichtig und bleibe in ca. 5m Abstand vom Tandem, ca. 1-2m drunter. Vize winkt mich ran und ich lege mich davor. Ach so geht das :-) (Bild 1 und Bild 2) Vize zeigt mir mit der Hand "2000 m" an, ich gehe ein bissel zurück, kurz danach greift er in die Wäsche (Bild) und ich sehe der Schirmöffnung zu (Bild 1 und Bild 2) Ein netter Sprung. Hätte ich mir gleich ein Herz gefasst, wäre das ein ganz nettes Video geworden ;-) Leider habe ich meinen ProTrack vergessen, bin mir aber sicher, hier die 200er-Marke geknackt zu haben ;-) |
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Nr.
669 |
Der letzte
Sprung des Tages geht mit Uli. Er hat eine nette, kleine (=leichte!)
Passagierin. Ich lasse die RW-Kutte an, alles ist gebrieft... nur
habe ich nicht daran gedacht, dass diesmal der Pax fast 40 kg leichter
ist. ;-) |
08.10. |
Nr.
670 |
Springen geht am Sonntag. Im ersten Load gehe ich mit Uli mit. Diesmal wieder eine zierliche Frau, ich ziehe die Freefly-Flattersachen an. Vor uns gehen etliche Lizenzspringer raus, u. a. ein Freeflyer, der sich hinsetzt (Bild), dann die anderen Tandems. Wir sind letzte, aber diesmal nicht beim Sunsetload :-) Diesmal gehts übrigens aus der Twin-Otter raus, die die schöne Kennung D-IVER (Bild) trägt- Letztmalig sprang ich zum 3. Freefly-Festival im Jahre 2002 dort heraus :-) Der Exit sieht super aus, TDM und Pax machen gleich schön Hohlkreuz, hier sieht man die Maschine noch besser. Ich lege mich vor das Gespann (das Ringsight habe ich danach etwas nachjustiert :-), hier guckt Uli grad auf den Höhenmesser. Beim Ziehen sieht man schön Gera-Nord (u.a. mit den - noch stehenden - drei Essen und dahinter dem Ortsteil Langenberg). Zum Aufnehmen der Öffnung setze ich mich kurz hin, dann schnell zum Platz drehen, pull und zügig heim - nicht ohne das gespann am Himmel ab und an zu filmen. Für den gast ist natürlich die Landung (hier mit (lizensiertem ;-)) Tandemfänger) sehr wichtig und anschließend wird der Videot fast immer mit Glück und Freude pur als Anblick belohnt ;-) |
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Nr. 671-673 |
Danach
mache ich drei Kamerajobs für die Geraer
Spinnen, denn Kameramann Ralf hat eine Armverletzung und ich
helfe aus. Die Jobs gelingen sehr gut, nur einmal wird die Formation
wirklich sehr langsam und ich habe mächtig zu floaten und da
es zudem auch mächtig schmiert, lasse sie kurz aus dem Blickfeld.
Einige Male arbeitet es auch wirklich stark, sodass ich mich für
"Team zentral im Blickfeld halten" entscheide und lieber
carve. Naja, dass es noch Reserven gibt, ist wohl klar :-) |
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Nr.
674 |
Der letzte Sprung des Tages wird ein Vierer. Ich bin - grummel - rear floater. Der Exit wird lustig, weil ich - obwohl ich mir wirklich Mühe gab :-) doch eben genau mit dem Frontfloater abtropfe (statt einen Tacken davor) und da der Frontfoater auch nicht so ganz dynamisch weggeht und die Diver dafür recht schön dynamisch folgen, machen wir einen vertikalen 180°-Schwapp, der uns erstmal ziemlich bremst, retten - Hohlkreuz sei Dank - aber alles. Umfassen, danach gehen Ronald und ich als Pin(sozusagen Zweierstern) und Thomas und Ralf sind Sidebuddies bei uns. Beim Zurückgehen zum Stern gurgelt Ronald ab und macht dann den Klassiker: Hochgucken und richtig feste drücken :-) Wir gehen hinterher, dabei arbeitet es, da Ronald recht zügig in den Keller geht, sodass selbst bekennende Bauchspringer (im wahrsten Sinne des Wortes ;-) etwas Mühe haben. Wieder zum Stern, leider ist Ralf nicht in seinem Slot, sodass wir online umbauen und Thomas und ich dann per Live-Entscheidung zum Pin gehen. Ralf dockt bei mir an und Ronald... gurgelt wieder weg :-) Wir bekommen es noch fast zusammen, dann ist das Geld alle. hehehe, was für ein Sprung, was für ein schöner Tag - insbesondere die Kamerasprünge haben mir viel Spaß bereitet. |
14.10. |
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Der Luftdruck ist hoch, sehr hoch. Der Himmel ist blau - laut Wetterbericht. Und ganz sicher auch ab 1000 m. Aber leider ist den ganzen Tag über kein Kraut gegen dem verdammichten Hochnebel gewachsen. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt und manchmal sehen die Löcher ja vielleicht auch halbwegs versprechend aus (Bild), aber gegen 16 Uhr machen wir dann Schicht und haben trotzdem Spaß ;-) Früher hat man übrigens Mobiltelefone zum ... Telefonieren genommen, mittlerweile liefern sie recht anständige Bilder. OK, hoffen wir mal, dass der morgige Tag dann ein paar Sprünge möglich macht. Update: Auch am 15.10. ging nichts mehr. In 1000+ Metern sicher strahlend blauer Himmel, unten aber "dank" Hochnebel alles grau in grau und kalt :-( Nach einigem Extrem-Sitting in der Halle (Dank an die Neuseeländer, die uns zur WM die Möbel daließen ;-), Extrem-Wachbleibing und Extrem-D-FAST-in-der-Halle-Herumstanding entschied ich mich dann fürs Nach-Haus-Fahring und dort Extrem-Couchsitting sowie Tagebuchabschließing ;-) Hoffen wir mal, dass das Wetter zum Gänse/Nikolausspringen am 2.12.2006 mitspielt... |
02.12. |
Nr.
675 |
Das Gänsespringen
steht dieses Jahr tatsächlich unter einem guten Stern und wir
haben - von morgendlichem Frühnebel abgesehen - wunderbar blauen
Himmel. Da allerdings recht starke Luftdruckgegensätze über
Europa herrschen, gibts kräftig Wind. Die Zielspringer müssen
erstmal am Boden bleiben und können leider erst am Abend einen
einzigen Sprung aus der schön gestalteten AN
2 durchführen, sodass die Formationsspringer mit ihren
kleineren und schnelleren Schirmen erstmal am - noch nicht aufgeblasenen
- Zielkissen vorbeisausen (Bild). |
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Nr.
676-677 |
Tja,
da wenige Kameraleute verfügbar sind (u. a. nehmen Frankie,
Jörg "Schäffi" und Jörg "Vize",
Keksi sowie Costa am Wettkampf teil) springe ich als Videot für
"Die Tierfreunde" mit den drei Erstgenannten. Die drei
machen ihe Sache gut und werden Erster der Wertung. Und so habe
ich neben zwei schönen Spüngen und viel Spaß als
"Team-Videomann" auch noch eine Urkunde als Ausbeute :-)
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Nr.
678 |
Der letzte
Sprung des Tages soll ein Foto+Videosprung werden, bei dem ich die
Abendstimmung einfangen möchte, die ja schon kurz nach 15 Uhr
einsetzt (und dann geht heute auch der Mond, beizeiten auf, schmatz
(Foto)) und
dann will ich auch ein paar nette Fotos von Gera und seiner BUGA-Umgebung
anfertigen. Das sieht man zum Beispiel hier schon vor dem Einstieg
ganz nett, die D-FALK im Gegenlicht. |
03.12. |
Nr.
679 |
Die letzten
beiden Sprünge des Jahres sind am ersten Advent möglich.
Der Wind hat doch nicht so schlimm aufgefrischt, wie befürchtet
und die bösen Wolken haben uns auch verschont. Leider sind
doch nicht so viele Springer da. Aber die Gäste aus Oberhausen
- in BY, nicht NRW - wollen nochmal aus der FALK springen, sodass
Agent Schneider und ich uns dranhängen und es ein Achter wird. |
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Nr.
680 |
Der letzte
Sprung geht aus dem heimfliegenden Flugzeug, sodass auch "nur"
sechs Springer ausreichen: Ein Vierer mit Costa, Udo und Giba (vom
OFC, nicht Gina aus Franken :-) und moi sowie einem Freefly-Zweier
mit Vize und Basti. |
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© Carsten
Kruse 16.12.2001
Letzte Änderung: 13.01.2007