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Tandemspringen in Gera - Ostthüringen mit Blick bis zum Brocken, Thüringer Wald und Erzgebirge im Freifall und am Schirm betrachten! |
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Viele Menschen träumen davon, einen Tandemsprung zu
machen. |
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Gesundheitsvoraussetzungen: |
Tandemspringen kann fast jeder? Ja, in der Tat. Es ist fast
wie die Faustregel für den Saunabesuch, die in Finnland gilt.
Jeder, der zu zu Fuß hinkommt, kann es auch machen. Herz und
Kreislauf sollten soweit in Ordnung sein. Ein Tauglichkeitszeugnis ist
nicht nötig! Und wie gesagt, man muss kein Leistungssportler sein!
Ich persönlich habe hier schon Leute, die deutlich im Rentenalter
sind, mitspringen sehen und die waren anschließend alle
quietschvergnügt. Krankheiten wie Diabetes sind, da der Patient ja
in der Regel gut eingestellt ist, kein Problem. Ich selber habe - gut
eingestelltes - Asthma: Kein Problem! Brille ist auch kein Problem.
Entweder absetzen - man muss ja nicht steuern - oder es wird eine
extragroße Überbrille (aus biegsamem Plexiglas) genommen, so
dass man alles schön beobachten kann. |
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Weitere Anforderungen: |
Mindestalter ist 12 Jahre, Maximalgewicht ca. 90 kg und Mindestgröße ca. 1.40 m. Kleiner Hinweis: Es gibt keine wirkliche Altersbegrenzung nach oben hin: Wer hinlaufen kann, ist eigentlich auch tauglich... aber Gebissträger bitte etwas aufpassen, wie dieses Filmchen hier zeigt ;-) |
| Wie lange dauert das? Aus welcher Höhe
springt Ihr? Auch bei Wolken? Wie
lange muss ich warten, bis ich dran bin? |
Wir
springen in Gera aus ca. 4000 Metern Höhe ab, sodass der freie
Fall ca. 50
Sekunden dauert. (Fausregel: Die ersten 300 Meter dauern ca. 10s,
danach ist man mit etwas mehr als 50 m/s unterwegs, was bei ca. 1600 m
Öffnungshöhe also ca. 40 weitere Sekunden macht. Das bedeutet
also auch, dass man bei einem Sprung aus 2500 m Höhe lediglich ca.
20 s freien Fall hat...) Gesprungen wird nur bei "Erdsicht". Es darf zwar Wolken am Himmel geben, jedoch muss der Blick auf die Erde (vom Flugzeug aus) gewährleistet sein. Es gibt noch einige weitere Randbedingungen, die der Sprungdienstleiter bzw. die Tandemmaster zu beachten haben, sodass es durchaus auch sein kann, dass man längere Zeit warten muss oder auch im seltenen Falle einmal nach Hause fahren muss um später einen weiteren Anlauf zu unternehmen: Sicherheit geht immer vor! In der Regel ist es aber so, dass die Passagiere mehr oder minder genau in der Stunde, zu der sie bestellt sind, auch "gestürzt" werden, man also nicht allzu lange warten muss. Und in unserer Halle mit Bistro (und auch WC ;-) wird einem die Zeit nicht langweilig! |
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Wird man da nicht ohnmächtig? |
Solche und ähnliche Fragen werden oft gestellt. Nein, man
wird nicht ohnmächtig, auch nicht als unerfahrener Passagier. Im
Gegenteil, die Sinne sind extrem geschärft und alles kommt einem
intensiver und länger andauernd vor: Eine legale Droge geradezu.
Auch Geschichten von "sehr harter Ruck beim Fallschirmöffnen" sind
nicht richtig. Heutzutage packen unsere erfahrenen Tandemmaster die
modernen Schirme so, dass sie schmeichelweich aufgehen. |
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Setzt man bei der Landung
nicht hart auf? |
Die "harten Landungen" gab es ganz früher, als die
Springer noch Rundkappenschirme benutzten. Heute werden
Flächengleitschirme benutzt, die erstens sehr präzises
Steuern ermöglichen, sodass der Tandemmaster seinen Passagier
immer direkt vor den Augen der Zuschauer und Familienangehörigen
landen kann und zweitens kann man die modenen Schirme sehr weich
landen. Der Passagier muss lediglich nach Aufforderung des
Tandemmasters die Beine hochheben und dann wird butterweich auf dem
Podex gelandet, wie man auf diesem Bild sieht. |
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Wie steht es denn generell um die Sicherheit? |
Sicherheit ist
natürlich die Nummer 1. Darum dürfen nur sehr
erfahrene, speziell ausgebildete Springer Tandemmaster sein. Sie sind
als Passagier bei ihnen sicher wie in Abrahams Schoß. Zudem muss
die Ausrüstung höchsten Sicherheitsanforderungen
genügen. Die modernen Systeme werden regelmäßig geprüft
und haben u. a. einen genauso großen Reserveschirm dabei, der
selbst im Fall, dass der Tandemmaster von seinem Passagier
James-Bond-mäßig ohnmächtig geschlagen würde, mit
Hilfe eines Öffnungsautomaten
geöffnet wird. |
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Was muss ich alles mitbringen? |
Eine berechtigte Frage, die leicht beantwortbar ist.
Eigentlich nichts besonderes. Overall, Schutzkappe und Schutzbrille
werden gestellt. Ein paar Turnschuhe machen sich gut und sehen zudem
zum Overall besser aus als Straßentreter. Und natürlich
dürfen die Tandemgäste auch ihre Freunde und Familie
mitbringen: Vor Ort gibt es genügend Platz zum Beobachten und auch
ein Bistro, sodass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist! |
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Muss ich vorneweg etwas lernen? |
NEIN. Vor dem Sprung wird der Passagier vom Tandemmaster
eingewiesen und die Absprungs-, die Freifall- und die Landehaltung
werden geübt. Zudem können die Passagiere natürlich auch
alle Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen liegen! Die Einweisung
dauert ca. 20 min. Vorher füllt man noch den
Beförderungsvertrag aus - wir sind schließlich in
Deutschland und da muss alles seinen geregelten Gang gehen - aber ab
dann gehts total locker und entspannt zu und Sie werden sehen, dass die
Springer Sie ganz locker teilhaben lassen am - für uns -
schönsten Sport der Welt. Wer noch ein Video gebucht hat, muss
nach dem Sprung noch ca. 15 Minuten warten, bis dieses fertig
geschnitten ist und auf DVD gebrannt. |
| Was, wenn mir schlecht wird? |
Im
Freifall ist das extrem unwahrscheinlich und bei uns auf dem Platz ist
das auch noch nicht passiert. Unter anderem, weil man da ja "unter
Strom" steht ;-) Am Schirm kann das eventuell geschehen. Wer
diesbezüglich etwas empfindlicher ist, kann ruhig dem Tandemmaster
bescheidsagen, denn dann kann man am Schirm sehr ruhig fliegen und so
dem Passagier eine Magenachterbahn ersparen :-) |
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Was ist das Tollste am Tandemsprung? |
Kurz: ALLES. Die Fallschirmsportler sagen natürlich, dass
der freie Fall das herrlichste ist. Man fühlt sich frei, hat einen
herrlichen Blick, spürt die Luft und gleichzeitig die ruhegebende
Nähe des Tandemmasters. Noch toller ist es übrigens, wenn
direkt vor der Nase ein Kameraspringer mitfliegt... äh,
mitfällt - dann hat man diesen herrlichen Kontrast von
langsam-geschmeidiger Relativbewegung und gleichzeitigem schnellen Fall
zur Erde zu. Meiner Meinung nach sollte man dieses herrliche
Gefühl des kontrollierten freien Falls so lange wie möglich
spüren, also aus möglichst großer Höhe abspringen.
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Jetzt will ich es wissen: |
Das ist ganz einfach. Entweder direkt bei der AERO
Fallschirmsport GmbH oder jetzt eine E-Mail
an mich, damit ich einen Gutschein vermittele |
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Ein letzte Frage: Aber das Geld... Gibt es vielleicht Rabatte? |
Leider gibts das Vergnügen nicht kostenlos. Der Preis
klingt auch zunächst hoch. Jedoch ist er - aus meiner Sicht -
nicht zu hoch. |
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Weitere Fragen? |
Kein Problem: Einfach eine Mail an mich schreiben, damit ich die Frage hier samt Antwort aufnehme! |
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