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Melissas Auftritt vom 19.08.1998 bei Jay Leno

Hierzu gibt es auch dieses mp3-File: jay-leno-19.08.1998.mp3 (2.8 MByte, 5:54 min).

Übersetzung von Markus Schweiker und René Scholz:


1998-08-19

L = Leno; M = Melissa, AG = Anderer Gast



L: Mein nächster Gast ist eine talentierte Schauspielerin, die die
   Hauptrolle in "Sabrina, the Teenage Witch" spielt. Die Premiere der
   Staffel ist am 25. September, auch auf ABC. Es scheint heute eine
   ABC-Nacht zu sein. Bitte begrüßen Sie mit mir Melissa Joan Hart.

   (Das Publikum applaudiert während die Band die Sabrina-Titelmelodie
    spielt)

L: He, Du siehst hübsch aus! Danke, daß Du gekommen bist.

   (Zwischenrufe und Pfiffe aus dem Publikum. Melissa lacht überrascht,
    amüsiert sich darüber)

M: Hallo.

L: Nun, wie geht es Deinen Knien? Wie geht es Dir? Du hast mir erzählt,
   Du warst...

M: Ja, Ja. Meine Knie. Ich habe... ich weiß nicht, ich glaube ich bekomme
   schon in meinem Alter Probleme mit den Knien.

L: Hmmm. Es gibt da einen Witz; Ich werd das Thema lieber nicht ansprechen.

   (Publikum lacht).

   Sind Deine Knie in Ordnung?

M: (Melissa lacht auch) Nein, meine Knie sind ...

   (scherzt, Satz geht im Hintergrund
    unter)...

   Nein, ich sollte mir sie heute eigentlich röntgen lassen, aber das
   mußte ich absagen, um hierher zu kommen.

L: Nun Danke. Nein, vielen, vielen Dank dafür... (M: unbedingt, unbedingt),
   daß Du Deine persönliche Gesundheit beiseite geschoben hast, um heute
   abend bei uns zu sein.

M: Das ist in Ordnung, weißt Du ich habe Zeit.

L: Nun warte mal. Nun, ich sehe Du hast eine neue Frisur. Deine Haare
   waren wirklich ...

M: Ich habe es getan!

L: ...sehr lang. Das ist wie ein großer... Das... war das wie so eine
   traumatische Sache?

M: Das ist das erste Mal in meinem Leben, daß ich die Haare so kurz trage.
   Und sie gingen mir immer, weißt Du, bis zur Schulter. So ließ ich sie
   Anfang Sommer schneiden. Es ist anders. Es ist, als ob ich mich nicht mehr
   hinter meinen Haaren verstecken kann. Es ist neu.

L: Ist das für Dich traumatisch?

M: Ja, oh ja!

L: Nun... nun, warum? (M: Nun...) Hast Du... (warst du dir unsicher)
   oder mußtest du sie unbedingt geschnitten haben?

M: Nein, ich wollte sie nur kürzer haben. Die Staffel war abgedreht und
   ich entschied, daß ich sie los werden mußte. Ich wollte mal etwas ein
   wenig anders machen. Und, ja, ich hab es einfach abgeschnitten.
   Und... und... ich weiß nicht, es war unheimlich. Weil ich mich
   immer gerne zurechtmache (oder: vieles selber mache) und so, und  ich
   wollte... Ich mochte es immer, meine Haare  hinten zusammen zu machen und
   das konnte ich mit kurzen Haaren nicht machen. Jetzt kann ich es
   wieder. Denn endlich haben sie die Länge, wo ich es kann. Aber ich konnte
   sie nicht nach hinten machen. Ich mußte Tonnen von Klammern und anderen
   Dingen in meinen Haaren tragen. Irgendwie verrückt!

L: Du bekamst also das große Grauen, oder nicht?

M: Neinneinneinnein! Es ist... es war in Ordnung! Es war Zeit für eine
   Veränderung, aber... nun lasse ich sie wieder wachsen.

L: Nun hörte ich, daß - Sieh mal, Du bist eine dieser Leute, die wegen
   ihrer Show und allem - diese Gerüchte. Nun, ich hörte, Du hättest
   geheiratet. Nun, Du hast nicht geheiratet?...

M: (lacht überrascht) Nein, ich habe nicht geheiratet.

L: Oh, ok. Aber Du hast einen Freund, richtig?

M: Ich habe einen Freund. Wir leben zusammen.

L: Ohh, oh. Und wie lange geht das schon?

M: Nun, Wir leben seit ungefähr zwei Jahren zusammen, ahm, verabreden uns
   schon seit dreieinhalb.

L: Ohh...

M: Ja.

L: Ist das... ist das... ist das... Nervt er Dich? Ich meine...

M: Wir... Wir haben einige Macken über die wir uns gegenseitig aufregen.
   Weißt Du... weißt Du, wie sie jeder hat. So...

Anderer Gast: (möglicherweise Dylan McDermott, aus "The Practice")

   Entschuldigung Jay, aber sieht Melissa nicht ein wenig wie Barbara aus?

   (Sieht so aus, als ob er ein "Ich träume von Jeannie" Brettspiel mit
    Barbara Eden darauf, hochhält: )

L: Ja, sie... in der Tat, ja. Sehr sogar!

M: Wow. Das ist ein riesiges Kompliment.

L:  (zu AG) Darauf würde ich erst nach der Show reagieren...

AG: Ok.  (Alle lachen)

M: Unsere Garderoben sind nebeneinander...

L: Nun, wir sprachen darüber, Du hast einen Freund und siehst dazu noch wie
   eine der schönsten 50 Frauen der Welt aus...

M: ...schönsten Frauen der Welt, ich weiß, ich weiß...

L: Ich meine, das muß doch... das muß doch... Du mußt doch die ganze Zeit
   diese Angebote bekommen?

M: Oh ja. Weißt Du, sie rennen mir die Türe ein ... Nein!

L: Doch

M: Nein.

L: Ok, erzähl mir jetzt. Du ... Nervt er Dich? Ihr seid doch jung...

M: Nun, wir haben einige Macken über die wir uns gegenseitig aufregen. Wie zum
   Beispiel einmal als, weißt Du, ich dachte ich helfe ihm aus, mache seine
   Wäsche. Und ich ließ ungefähr 30 seiner Lieblings-T-Shirts einlaufen:

   (Publikum lacht)

   Nun... das war weil er... weil er keine Sachen aus dem Trockner mag. Er
   steckt keine Kleider in den Trockner, er mag es sie zum Trocknen aufzuhängen.
   Ich... ja, ich wußte nichts davon...

L: Er hängt tatsächlich seine Sachen zum Trocknen auf?

M: Er hängt seine Sachen zum Trocknen auf, ja. Ich dachte auch, es ist ein
   bißchen seltsam.

L: Das ist ein Mann?

   (Publikum lacht)

M: Ja. Er ist... nun, er ist es... (und sieht die Dinge wie er will)... Bei ihm
   muß das Geschirr perfekt sauber sein, bevor er es in die Spülmaschine steckt.
   Perfekt, fleckenlos sauber.

L: Das ist ein Mann?

   (Publikum lacht)

M: Ja. Aber das sind... das sind zwei von seinen wirklich... Das sind wirklich
   die einzigen Dinge bei denen er eigen ist. Aber bei allen anderen Sachen ist
   er... weißt Du...

L: ...teilt ihr euch zum Beispiel die Schränke?

M: Wir teilen einen Schrank. Er möchte, äh, mehr Platz für seine Schuhe,

   (Publikum lacht)

   aber... aber wie bei den Fernsehen, wenn man schauen möchte... Man schaltet
   ein und es ist immer ESPN eingestellt

L: Warte mal einen Moment, er möchte Platz für seine Schuhe. Und das ist ein
   Mann?

   (Publikum lacht)

M: Er möchte Platz für seine Schuhe (lacht). Nun, da ich alle Regale habe,
   deshalb...
   Hey, schikanier ihn nicht!

L: Nein, nein, nein. Ich hab nur...

M: Ja, Ja, ich weiß... Aber... aber dann sind da noch all die typischen
   Männersachen. Zum Beispiel, wenn man den Fernseher anmacht, ist er immer
   auf ESPN eingestellt.

L: Das ist gut.

M: Immer auf ESPN.

L: Hängt Unterwäsche am Türgriff?

   (Pause, Publikum lacht leise, vereinzelt)

M: Nein. Unterwäsche am Türgriff? Machst Du das oft?

   (Publikum lacht grölt).

L: Äh, das ist kein Mann, mit dem du da lebst. Sieh, wir wissen, du bist jung.
   Ich weiß nicht was... Ich weiß nicht welche Erfahrungen du hattest, aber
   Männer hängen...

M: Unterwäsche am Türgriff, ich habe noch nie davon gehört.

L: ... ihre Unterwäsche immer an den Türgriff.

M: (zu AG) Ist das wahr?

AG: Ja!

   (lautes Lachen, Applaus)

L: Am nächsten Tag dann... am nächsten Tag dann, nimmt man die Unterwäsche
   und macht (riecht in der Nähe seiner Hand) ...das ist sauber genug. Lieg
   ich falsch?

   (Lachen)

M: Das weiß ich. Nein, ich weiß das.

AG: Jeden Tag.

L: Sie an, sogar eine der 50 schönsten Frauen der Welt...

M: ...macht es, ja.

L: Nein, ich zieh Dich nur auf.

M: (lacht)

L: Jetzt hab ich gehört, Du hast Junge. Nun, Du hattest Nachwuchs?

M: Ich hatte keinen Nachwuchs. Nein, Gott sein Dank. Ahm, mein Hund. Ich bekam
   einen Hund aus dem Tierheim und ungefähr einen Monat später...

L: Oh das ist jetzt gut. Du hast einen Hund gerettet.

M: Ich habe einen Hund gerettet. Es war... ja, es war ein Dalmtiner. Und sie
   war wunderbar. Und einen Monat später fand ich heraus, daß sie schwanger
   war. Und vier Tage später warf sie acht Welpen.

L: Oh, das ist großartig. Nun, herzlichen Glückwunsch!

M: Danke. Ja, es war, ah...

L: Hast Du sie noch alle? Hast Du sie alle behalten?

M: Nein, ich hab sie nicht alle behalten. Es waren acht Stück! Es war wie...
   es war ungefähr wie für drei Wochen eine Mutter zu sein. Es war irgendwie
   verrrückt.

L: Ja, und Du gingst nach... Oh, Du gingst nach...

M: Ich hatte...

L: Du warst auch in Italien?

M: Ich ging nach Italien.

L: Du hast Deinen Sabrina-Film dort gemacht.

M: Wir machten einen "Sabrina geht nach Rom"-Film. Und, oh... Ja, mein Freund
   spielte mit und überhaupt. Es hat Spaß gemacht.


L: Nun wie sind die italienischen Männer? Hast Du viel (honh-honh) bekommen?

   (englisch aussprechen, wer weiß was es auf italienisch/deutsch heißt,
    melden!)

M: Ja... Es ist... haha, ja. (No me toki). Das mußt Du dann sagen.

L: (No me toki) ?

M: (No me toki). Ja!

L: (No me toki).

M: Während ich dort war, hab ich ein paar Phrasen gelernt.

L: Sie kamen zu Dir? Haben sie Dich zerquetscht (gekniffen)?

M: Oh mein Gott. Der Kameramann hing an mir. Das ist wie:  halt, halt was
   machst Du?

L: Was hast Du noch auf italienisch gelernt?

M: Hm, Ich habe gelernt, oh... Ich lernte ein paar Sachen. Ich schaute mir
   "Grease" an, das Stück. Das Broadway-Stück.

L: Auf italienisch?

M: Alles auf italienisch. Die Lieder und alles andere. Und es ist eben...
   es wirft einen um. Es ist so lustig zuzusehen.

L: Ja, sehr bizarr?

M: Es ist sehr seltsam, da wollen sie mit "San-dee" (singt es) beginnen und dann
   fangen sie mit ihrem Italienisch an. Und es geht einem dann so: "Wa... was
   war das? Das ist nicht das Lied, das ich kenne."

L: Ja, so als ob sie eine eigene Sprache hätten.

   (Publikum lacht)

M: Und so, sie waren alle... so, ja, Stell Dir das vor... Aber da... Danke!
   (bedankt sich beim Publikum, da es immer noch lacht) Wir saßen gerade zu
   dritt... wir saßen gerade zu dritt zusammen. Und jedesmal wenn ein Stück
   begann, machte jemand so (demonstriert ein unterdrücktes Lachen): "Das
   ist nicht was ich kenne..."

L: Das ist die gute amerikanische Art um zu...

M: Ja

L: Das ist warum uns die Europäer lieben.

M: Ich weiß.

L: Weil wenn sie (solche) Sachen machen, dann (fangen wir an | gehen wir)
   (unterdrückt ein Lachen).

M: (lacht)

L: Melissa, Glückwunsch. Viel Glück mit dem Film.

M: Danke.

L: Und mir gefällt Dein neuer Haarschnitt.

M: Danke.



Übersetzt von Marcus Schweiker.
Thanks to Kai Dietrich for posting the Real Media file to his site (under multimedia)

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Last modified:  2000-06-15   21:50:44 MET DST   by René Scholz
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